1. März 2008 |
|||||
Mit Afrodent im Osten Nambias helfen Tausende Kindermünder |
|||||
|
Die Zahnärzte Dr. Cornelia Leuer-Fischer und
Dr. Joachim Fischer arbeiteten im Frühsommer vergangenen Jahres drei
Wochen lang ehrenamtlich für das zahnärztliche Hilfsprojekt Afrodent
im Osten Namibias. Check ups, Extraktionen, Füllungen und
Frontzahnaufbauten - über 2 000 Internatsschüler aus mittellosen
Familien warteten in der Missionsstation Dornfeld und ihren Außenstellen
Aminuis und Epukiro auf eine zahnärztliche Behandlung. Dabei mussten die beiden Zahnärzte viel improvisieren: Bei den Außenstellen behandelten sie an einem Küchenstuhl, an dessen Rückenlehne sie ein Kopfkissen befestigten. In Dornfeld hat Afrodent eine Zahnarztpraxis mit tropentauglichen Instrumenten eingerichtet. Mithilfe von Firmen, Vereinen und Privatpersonen konnten Dr. Leuer-Fischer und Dr. Fischer vorab zwei Aluboxen mit Spendenmaterial und einen mobilen Behandlungskoffer per Luftfracht nach Namibia schicken. Eine große Dentalfirma finanzierte eine neue Behandlungseinheit einschließlich Transport und Installation. Zahnärzte können Afrodent durch Geld- oder Sachspenden unterstützen oder zwei bis drei Wochen vor Ort helfen. Afrodent e.V. Ruffinistr. 16 80637 München http://www.afrodent-hilfe.de Afrodent e.V. Spendenkonto: Deutsche Bank Konto: 690 040 1 BLZ: 700 700 10 |
|||||
Spendenaktion für Kirgisistan Zehn Tonnen Hilfsgüter |
|||||
Die Aktion "Kirgistan-Hilfe" hat im
Februar dieses Jahres zum dritten Mal einen Großcontainer mit
medizinischen Geräten und Verbrauchsmaterial, Kleidung, Schuhen und
Kindersachen auf die 7 000 Kilometer lange Ba hnreise
nach Kirgisistan geschickt. "Auch das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
hat sich wieder großzügig mit Sachspenden beteiligt", berichtet
Dr. Hanns-W. Hey. Das Projekt ist aus einer Initiative des Zahnarztes, seiner
Frau und des Honorarkonsuls Reinhold Krämmel entstanden und arbeitet unter
dem Dach der Bayerischen Ostgesellschaft. Das Ehepaar Hey begleitet die Verteilung der Hilfsgüter und stellt den aktuellen Bedarf vor Ort fest. "Auf diese Weise konnte während der vergangenen beiden Jahre sehr effektive und effiziente Hilfe geleistet werden", resümiert Hey. Geldspenden setze die Aktion ein, um mittellose Familien zu unterstützen und medizinische Geräte zur Basisversorgung der Bevölkerung zu kaufen. Der jetzt befüllte Container enthalte auch Hilfsgüter der Kirgisischen Botschaft in Berlin für die Erdbebenopfer im Süden des Landes. Den nächsten Hilfscontainer plant die Aktion im Sommer dieses Jahres zu beladen. Neben medizinischem Equipment will die Kirgistan-Hilfe gut erhaltene Fahrräder und Computer sowie Nähmaschinen nach Kirgisistan bringen. Mithilfe dieser Spenden sollen kleine Gewerbe und Jobs entstehen. Dr. Hanns-W. und Karla Hey Riedweg 5 82541 Münsing Tel. 08177/920 44 Fax: 08177/920 46 hkhey@t-online.de http://www.kirgistan-hilfe.de http://www.bayerische-ostgesellschaft.de Bayerische Ostgesellschaft Stichwort: Kirgistan-Hilfe Spendenkonto: Stadtsparkasse München Konto: 908 230 220 BLZ: 701 500 00 |
|||||
Indienhilfe Praxis im Kofferformat |
|||||
Mit einer Zahnarztpraxis im Kofferformat kann sich
der Verein "Hilfe für Indien" jetzt noch flexibler arbeiten,
berich tet Vereinsmitglied Dr. Ralf Pineda. Die
Instrumenteneinheit - gespendet nach einem Inserat in den zm - habe Ende
November letzten Jahres ihre Feuertaufe in der Dominikanischen Republik
bestanden. In Las Lagunas, einem Kaffeepflanzer-Dorf in 1100 Metern Höhe im Zentrum der Republik, versorgten Dr. Heimo Greisl, Dr. Marcos Pineda und Dr. Ralf Pineda in dreieinhalb Behandlungstagen 221 Menschen. Die Zahnärzte arbeiten gemeinsam mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen in einem "medical + dental Camps". "Wir können mit dem Koffer selbst in entlegene Orte gelangen und nun grenzenlose Hilfe leisten", betont Pineda. Das sei gerade für Indien als Haupteinsatzgebiet des Vereins wichtig. Seit 2005 betreibt der Verein in Süd-Indien ein "Dentamobil", eine rollende Zahnarztpraxis. Im Jahr 2006 richtete die "Indien-Hilfe" in einem Blinden- und Gehörlosenheim in Chennai eine Zahnstation ein. Der Verein bezahle dort einen indischen Zahnarzt. Für drei Projekte in Nord-Ost-Indien sucht der Verein Zahnärzte, die ehrenamtlich mithelfen. Dr. Ralf Pineda Tel. 089/315 19 26 info@Dr-Pineda.de Verein für Hilfe in Indien e.V. Telefon 089/315 16 17 info@hilfe-fuer-indien.de www.hilfe-fuer-indien.de Spendenkonto: Kreissparkasse München, Konto: 28 2 82 BLZ: 702 501 50 |
|||||
Aktion Z Altgold für die Dritte Welt |
|||||
| Die
"Aktion Z - Altgold für die Dritte Welt" hat in ihrem letzten
über zweijährigen Sammelzeitraum rund 1,1 Millionen Euro
zusammengetragen. Die gemeinsame Aktion der Landeszahnärztekammer
Nordrhein, der Zahnärztekammer Nordrhein und der Kassenzahnärztlichen
Vereinigung Nordrhein fördert mit dem Erlös Gesundheits- und
Bildungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Gesammelt haben überwiegend Zahnärzte aus Baden-Württemberg und dem Rheinland. Mit dem Geld kaufen Hilfsorganisationen Medikamente für Basisgesundheitsdienste und Armenapotheken und unterhalten Kliniken für arme Menschen. Sie organisieren medizinische Hilfe für Straßenkinder und zahnmedizinische Hilfe in unwegsamen Gebieten. Die Spendensumme teilen sich wie in den Vorjahren drei Hilfsorganisationen. Der Verein "Hilfe zur Selbsthilfe", Dossenheim, fördert in erster Linie die berufliche Ausbildung von bedürftigen Jugendlichen in der Dritten Welt. Das Komitee "Ärzte für die Dritte Welt", in Frankfurt am Main, unterhält neun medizinische Hilfsprojekte in Indien, Bangladesh, Venezuela, Kenia und auf den Philippinen. Der Verein "Don Bosco Jugend Dritte Welt", Bonn, unterstützt die Arbeit des Don Bosco Salesianer Ordens. Schwerpunkte des Ordens in der Dritten Welt sind schulische Bildung, berufliche Ausbildung und soziale Jugendhilfe. Aktion Z - Altgold für die Dritte Welt c/o Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe Postfach 10 18 62 68018 Mannheim |
|||||
Trudi Birger Dental Clinic Helfen in Jerusalem |
|||||
| Die Trudi Birger
Dental Clinic in Jerusalem setzt sich für die Zahngesundheit von
benachteiligten Kindern ein. "Dabei spielt die Religion keine Rolle",
betont Dr. Andrea Tarau, die selbst dreimal in der Klinik mitgearbeitet hat.
Die einzige kostenlose Zahnklinik für Kinder in Israel lebe vom Engagement ehrenamtlicher Helfer aus der ganzen Welt. "Das Projekt sucht Zahnärzte, die das Klinikteam für ein bis drei Wochen unterstützen", sagt die Zahnärztin aus Köln. Die Klinik sei durch Spenden modern ausgestattet, jedoch unterversorgt. Für Helfer stellt die Klinik Apartments zur Verfügung, die auch Platz für Familien bieten. Dr. Andrea Tarau Neue Kempener Str. 239 50739 Köln Tel.: 0221/740 02 23 tarauandrea@aol.com Dental Volunteers for Israel (DVI) www.dental-dvi.co.il dvi@zahav.net.il zm 98, Nr. 5, 01.03.2008, Seite 117-118 |
|||||