Diverse
CAD/CAM-Kronen-Präparationen im VergleichKlassische Präparationsgeometrie hält längerAndreas Bindl et al. |
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April 2006 - In der vorliegenden Arbeit wurde die klinische Haltbarkeit
von gerüstfreien Vollkronen aus Feldspatkeramik, die chairside und labside
mit einem CAD/CAM-System (CEREC) gefertigt
Der steigende Bedarf für metallfreie Restaurationen, getragen vom Wunsch der Patienten nach mehr Ästhetik und biologischer Verträglichkeit, führte zur Entwicklung von Vollkeramikwerkstoffen und CAD/CAM-Systemen, um industriell gefertigte Keramikblanks zu verarbeiten. Die guten klinischen Erfahrungen mit CAD/ CAM-gefertigten Inlays, Onlays, Veneers und Teilkronen förderten die Entwicklung von gerüstfreien Kronen aus Silikatkeramik, die vollanatomisch ausgeschliffen wurden und somit keine zusätzliche Verblendung benötigen. Diese relativ neue Option, eine Keramikkrone in einer Sitzung zu fertigen und zu inkorporieren, bewog die Universität Zürich, gerüstfreie Vollkronen mit dem CEREC-System herzustellen und
Studiendesign Um den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Haltbarkeit von gerüstfreien Vollkeramikronen zu prüfen, wurden drei Präparationstypen definiert: Die klassische Präparation mit 3 Millimetern (mm) Stumpfhöhe erhielt eine Schulter mit 1,0 bis 1,2 mm. Unter 3 mm Stumpfhöhe wurde die Krone als "reduziert" definiert. Eine Endopräparation wurde gewählt bei endodontisch behandelten Zähnen. Untersucht wurden bei 136 Patienten 208 adhäsiv befestigte, gerüstfreie Kronen. Davon waren 70 als klassische Kronenstümpfe mit Stufe präpariert, 52 wurden aufgrund der Stumpfhöhe "reduziert" präpariert, und 86 wurden bei wurzelbehandelten Zähnen mit vollständigem Verlust der klinischen Kronen für eine Endokrone vorbereitet. Die Kronen wurden ohne Verstärkung durch ein Gerüst und aufbrennkeramische Verblendung monophasig aus einem Feldspatkeramikblock geschliffen. Ergebnisse Nach etwa fünf Jahren Liegedauer waren von den 70 klassischen Präparationen drei Kronen frakturiert, fünf Kronen mussten aufgrund einer irreversiblen
Diskussion Die Besonderheit der Studie lag in den morphologisch unterschiedlichen Präparationstypen,
Obwohl diese Studie auf einen mittleren Beobachtungszeitraum von 55 ± 15 Monate begrenzt ist, kann attestiert werden, dass adhäsiv befestigte CAD/CAM-Kronen aus Feldspatkeramik hinsichtlich Frakturrate und Retentionsverhalten ähnlich gut abschneiden wie Kronen mit Vollkeramikgerüstkappen aus infiltrierter Oxidkeramik (Alumina) und gepresste Vollkronen aus leuzitverstärkter Silikatkeramik (Empress). Die Hypothese, dass Kronen, die auf drei unterschiedlichen Präparationstypen adhäsiv befestigt wurden, eine vergleichbare Überlebensrate erzielen, konnte nur für Molaren bestätigt werden. Zusammenfassung Zusammenfassend ist zu resümieren, dass gerüstfreie, monophasig hergestellte CAD/ CAM-Vollkronen mit dem "klassischen" Präparationsdesign (Stufe 1,0 bis 1,2 mm) klinisch die besseren Ergebnisse zeigten. Der Einsatz von Endokronen, im gleichen Verfahren hergestellt, muss aufgrund der deutlich reduzierten Adhäsionsfläche am Kronenzapfen und am Restzahn kritisch bewertet werden. Dr. Andreas Bindl Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich Station für Zahnfarbene- und Computer-Restaurationen Plattenstraße 11, CH-8032 Zürich Literaturverzeichnis Die Originalarbeit wurde mit dem "Best Manuscript Award 2005" vom "International Journal of Prosthodontics" ausgezeichnet. zm 96, Nr. 7, 01.04.2006, Seite 46-47 |
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