1. April 2009 |
||||||||||||||||
|
Gepflegte Behördenkontakte Telefon statt InternetNur etwa jeder sechste Bürger ruft in Deutschland Informationen von Behörden im Internet ab. Damit liegt Deutschland unter 21 Ländern auf dem vorletzten Platz, wie aus einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung des Beratungsunternehmens Accenture hervorgeht. Laut Accenture wurden in der repräsentativen Erhebung zu den gepflegten Behördenkontakten in den 21 Ländern 8 600 Menschen im Herbst 2008 befragt.Nur in Japan (13 Prozent) nutzen das Internet weniger Menschen als in Deutschland (18 Prozent). Im Durchschnitt informieren sich in den untersuchten Ländern 36 Prozent der Menschen online über die öffentliche Verwaltung oder holen Angebote ein. Am weitesten verbreitet ist dieser Weg in Norwegen (56 Prozent) und in Singapur (55 Prozent). Mittels elektronischer Mail verkehren mit den Behörden durchschnittlich 22 Prozent. Norwegen liegt hier mit 42 Prozent wiederum vorn, gefolgt von Dänemark (37 Prozent). Deutschland rangiert in dieser Kategorie mit 18 Prozent im letzten Viertel der Länder. Am liebsten benutzen die Deutschen weiterhin das Telefon, um Behörden zu erreichen, wie aus der Studie hervorgeht. Für jeden dritten (31 Prozent) ist es der bevorzugte Weg. Eine mögliche Ursache dafür sei die in Deutschland im internationalen Vergleich gute Erreichbarkeit der öffentlichen Verwaltung per Telefon. Im vergangenen Jahr konnten 68 Prozent der Bürger Behörden und Ämter "sehr gut bis gut" erreichen. 2006 waren nur 49 Prozent. pit/dpa Neue Ausgabe der CD-ROM RentenberechnungAb sofort bietet die Deutsche Rentenversicherung Bund ihre neue CD-ROM "Rentenberechnung leicht gemacht" an.Das laut Deutsche Rente Bund leicht verständliche Programm ermögliche jedem Anwender, seine Rente nach Eingabe aller notwendigen Daten am eigenen Computer zu ermitteln. Ein Vorsorge-Rechner errechne aus Geburtsdatum und gewünschtem Rentenbeginn zudem, ob und mit welchen Abschlägen ein Rentenbezug grundsätzlich möglich ist. Das Programm könne bis zu zehn verschiedene Rentenkonten verwalten. Eine Vorsorgeanalyse ist ebenfalls möglich. Hierbei berücksichtige das Programm sowohl betriebliche als auch private (vorhandene und erwartete) Absicherungen fürs Alter.? Erhältlich bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation -Vertrieb-, 10704 Berlin, Telefon: 030 865-24536, Fax: 030 865-27089, Mail: bestellservice@drv-bund.de. pit/pm Unter falschem Namen Berechtigte ZweifelEine Regensburger Zahnärztin wurde von einer angeblichen Unicef-Mitarbeiterin mehrfach angerufen. Die Anruferin insistierte stets aufdringlich auf eine telefonische Zusage, eine Altgold-Sammeldose für eine Spendenaktion von Unicef aufzustellen. Die Dose würde der Praxis per DHL angeliefert, die Patienten sollten dann ihr Zahnaltgold selbst einwerfen können.Ein Anruf der misstrauisch gewordenen Zahnärztin bei Unicef ergab, dass die Organisation zum einen zu Spenden grundsätzlich nur schriftlich aufrufe oder zumindest bei Telefonaten die Rufübermittlung aktiviere. Und zum anderen laufe in den Wintermonaten jetzt definitiv keine derartige Aktion im Namen von Unicef. Die betroffene Zahnärztin aus Regensburg wandte sich an die zm, um Kollegen auf diesem Weg vor dem vermutlichen Betrug zu warnen.pit
zm 99, Nr. 7, 01.04.2009, Seite 100 |
||||||||||||||||