Eröffnung am
Pavillon der Deutschen ZahnärzteBerufsstand als bedeutsamer Wirtschaftsfaktor |
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16. April 2009 - "Die
Zahnärzteschaft stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor auf dem
deutschen Arbeitsmarkt dar", betonte BZÄK-Präsident Dr. Peter
Engel bei der standespolitischen Eröffnung der IDS am Pavillon der
Deutschen Zahnärzte. "Als Nabelschau der aktuellen dentalen
Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie muss die IDS durchaus auch als
politisches Signal trotz allgemein erlahmender Wirtschaftsdynamik verstanden
werden." Engel forderte, dass der Zahnarzt auch von der Politik als freier
selbstverantwortlicher Unternehmer verstanden werden müsse. Die
Gesundheitsbranche sei neben der Autoindustrie der
beschäftigungsintensivste Bereich in Deutschland. Entsprechende
Rahmenbedingungen für die Heilberufe dürften nicht aus ideologischen
Gründen des Parteienproporzes aufs Spiel gesetzt werdenund
Arbeitsplätze wie Investitionen gefährden. Die Orientierung am Nutzen
für den Patienten müsse bei allen Maßnahmen die Messlatte sein.
pr |
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Fragen an den KZBV-Vorsitzenden Fedderwitz Auch Mittelstand braucht Krisenschutz |
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Fragen an BZÄK-Präsident Engel Eigenverantwortung anerkennen |
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| Der GOZ-Referentenentwurf werde aller Voraussicht nach
in diesem Jahr nicht mehr den Bundesrat passieren, erklärte
BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel im Gespräch mit zm-Chefredakteur
Egbert Maibach-Nagel. Was die weitere Entwicklung in Sachen GOZ angeht, zeigte
sich Engel zurückhaltend: "Das ist eine Zeitfrage." Davon
unberührt sei allerdings die generelle Kritik des Berufsstandes an
Elementen der neuen GOZ, wie etwa der Öffnungsklausel oder der
angekündigten Volumenerhöhung von zehn Prozent. Von der Politik
forderte der BZÄK-Präsident die Anerkennung der Eigenverantwortung
der Selbstverwaltung. Dazu gehöre die freiberufliche Berufsausübung
unter fachlicher Weisungsungebundenheit zugunsten der Patienten. Was die
Zukunft des Berufsstandes angehe, mache er sich nicht allzu große Sorgen:
"Ich weiß nicht, ob es dann noch GKVen oder PKVen oder KZVen gibt:
Aber Zahnärzte wird es weiter geben, weil die Patienten weiter zu uns
kommen werden."pr |
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Fragen an DGZMK-Präsident Hoffmann Klare Perspektiven |
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| Perspektiven zur zahnmedizinischen Wissenschaft
zeichnete Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Präsident der DGZMK, in der
Fragerunde unter Moderation von zm-Chefredakteur Egbert Maibach-Nagel auf. Er
verwies auf die Gefahren des Wissenschaftsstandortes Deutschland aufgrund von
Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen. Die Politik müsse hier
gemeinsam mit der Wissenschaft neue Wege finden. Hoffmann sprach sich für
ein klares Miteinander von Generalist und Spezialist aus, auch künftig
werde im Berufsstand der Generalist dominieren. Im Spezialistentum sehe er
keine Gefahr, sondern eine Chance für die Zahnärzteschaft. Klar
positionierte sich der DGZMK-Präsident auch zur gemeinsamen und
konstruktiven Arbeit von Standespolitik und Wissenschaft und lobte diese als
"Zukunftsmodell". pr |
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proDente Journalistenpreis 2009 vergeben |
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| Zum vierten Mal zeichnete proDente die besten
journalistischen Arbeiten zu zahnmedizinischen und zahntechnischen Themen aus.
Der erste Preis in der Kategorie "Print" ging an Rüdiger Braun
für "Die Heilkunst des Bewahrens", erschienen in: "Stern:
Gesund leben". In der Kategorie "Elektronische Medien"
prämierte die Jury den Beitrag "Zahngesundheit", erstellt von
einem Redaktionsteam des WDR unter der Leitung von Manfred Höffken.
Ausgestrahlt wurde der Film in der "Servicezeit: Gesundheit". Auf den
zweiten Platz in der Kategorie "Print" wählte die Jury Tanja
Wolf mit "Der teure Zahn der Zeit", erschienen in der Badischen
Zeitung. Den zweiten Platz in der Kategorie "Elektronische Medien"
errang Christina Teuthorn für den Beitrag "Am Zahn hängt ein
ganzer Mensch", der in der Radio-Sendung "Notizbuch" in
"Bayern 2" gesendet wurde. Einen Sonderpreis vergab die Jury an den
"Ratgeber Zähne" des Portals "stern.de", eingereicht
von Tim Nedden und Arndt Schweitzer. ck/pr/pm |
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Das Dental Vademekum Neue Ausgabe präsentiert |
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| Die BZÄK und die KZBV haben zur IDS die 10. Ausgabe
des Praxisratgebers "Das Dental Vademekum" vorgelegt. Das DDV ist das
Standardwerk für Informationen über Dentalprodukte und beschreibt
insgesamt 8 000 Produkte von 308 Firmen. Es bietet in übersichtlicher Form
Entscheidungshilfen für die Auswahl und den Einsatz von
zahnärztlichen Materialien in der Praxis und leistet damit einen Beitrag
für ein erfolgreiches Qualitätsmanagement. Außerdem dient es
als Entscheidungsgrundlage bei Problemfällen. Alle Angaben wurden aktuell
bei der Dentalindustrie erhoben und von einer wissenschaftlichen Kommission
geprüft. pr/IDZ |
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BZÄK und BdZM informieren Bestens qualifiziert |
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| Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Bachelor,
Master und Fachzahnarzt? Diese und andere Fragen zur zahnärztlichen Aus-,
Fort- und Weiterbildung beantwortete BZÄK-Vizepräsident Dr. Frank den
angehenden Zahnärzten auf der IDS. Nicht nur aufgrund der
europäischen Vorgaben sei es unumgänglich, international
vergleichbare Abschlüsse zu schaffen, verdeutlichte Frank. Von zentraler
Bedeutung sei in dem Zusammenhang auch, dass die Patienten verstehen, welche
zusätzlichen Befähigungen hinter der jeweiligen Qualifikation stehen.
Wichtig zu wissen: Da der Bachelor aufgrund der stark verkürzten
Ausbildung die Zahnmedizinstudenten nicht auf die eigenverantwortliche
Tätigkeit am Patienten vorbereitet, macht ein derartiger Abschluss in der
Zahnmedizin wie auch in der Medizin keinen Sinn. Hier kommen, basierend auf dem
Bologna-Prozess 1999, laut Frank nur weiterbildende postgraduale
Masterqualifikationen in Frage, die grundsätzlich in Vollzeit wie auch
berufsbegleitend erworben werden können. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der BZÄK und dem Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM). ck |
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Friedrich-Römer-Ehrenmedaille Dr. Oesterreich geehrt |
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| Anlässlich einer gesonderten Feierstunde wurde die
Friedrich Römer-Ehrenmedaille der Aktion Zahnfreundlich e. V. an Dr.
Dietmar Oesterreich, Präsident der LZK Mecklenburg-Vorpommern und
Vizepräsident der BZÄK, verliehen. Er hat nicht nur als Vorsitzender
des Ausschusses "Präventive Zahnheilkunde" der BZÄK und
alternierender Vorsitzender der Deutschen AG für Jugendzahnpflege (DAJ)
viel in Sachen Prophylaxe bewegt. Dass Oesterreich auch wissenschaftlich die
Zeichen der Zeit erkannt hat, zeigt sich an seinem Einsatz für die
Versorgungsforschung in der Zahnmedizin. Besonders hervorgetan hat er sich
durch sein Engagement zum jährlichen Tag der Zahngesundheit, bei dem er
seit 2001 die BZÄK vertritt. Oesterreich ist außerdem Mitinitiator
des "Monats der Mundgesundheit", den die BZÄK in diesem Jahr zum
neunten Mal in Kooperation mit Colgate organisiert. Auch bei dieser Initiative
steht die konsequente Aufklärung über Maßnahmen der Karies- und
Parodontitis-Vorbeugung im Mittelpunkt. In etlichen Publikationen hat
Oesterreich zu wichtigen Themen wie Gruppenprophylaxe, Prävention in einer
alternden Gesellschaft sowie zur professionellen Prävention in der
Zahnarztpraxis Position bezogen. Oesterreich war deutlich bewegt, als er die
besondere Auszeichnung, die nicht routinemäßig, sondern nur dann,
wenn eine Persönlichkeit durch Taten in der Prophylaxe besonders
herausragt, vergeben wird, aus den Händen von Prof. Stephan Zimmer, dem
ersten Vorsitzenden der Aktion Zahnfreundlich, entgegen nahm. sp/pm |
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IDS weiter auf Wachstumskurs |
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| Mehr als 106.000 Besucher und 1820 Aussteller aus aller
Welt erlebten eine Weltleitmesse voller Impulse und Innovationen in Köln.
Das waren 6,9 Prozent mehr Besucher als vor zwei Jahren! Allein 1100
Produktneuheiten wurden auf 138.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche
präsentiert. Die internationale Dentalbranche verzeichnete trotz der
derzeitigen problematischen Wirtschaftslage ein Auftragsvolumen, das vielfach
weit über allen Erwartungen lag. Die größten Innovationen: |
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Zahnmedizinische Fachangestellte Über 200.000 ZFA arbeiten in der Praxis |
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| Im Jahr 2007 waren im deutschen Gesundheitswesen 203.000
Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) beschäftigt plus rund 35.000
Azubis. Darauf verwies die Präsidentin des Verbandes medizinischer
Fachberufe e.V., Sabine Rothe, anlässlich eines Pressegesprächs auf
der IDS. Diese Mitarbeiterinnen leisteten einen wichtigen Beitrag für die
Mundgesundheit der Bevölkerung, betonte Rothe. So könnten die
Zahnarztpraxen ohne die Arbeit der entsprechend fortgebildeten
Zahnmedizinischen Prophylaxe-, Fachassistentinnen und Dentalhygienikerinnen ihr
Prophylaxeangebot kaum umsetzen. "Der demografische Wandel macht es auch
in der Zahnmedizin notwendig, die Delegation von Aufgaben an entsprechend
fortgebildete Zahnmedizinische Fachangestellte nicht auf die Anwesenheit des
Zahnarztes zu beschränken", so Rothe. pr/ck/pm |
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Neu und wirkungsvoll Ultraschallreinigung ohne zu bürsten |
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| Eine wirkliche Innovation ist Emmi, eine
Zahnbürste, die mit ganz neuer Technologie aufwartet. Hier geht es um
echten Ultraschall, wie er auch zur Reinigung von Schrauben und Schmuck und
mehr eingesetzt wird. Mittels der Borsten und einer besonderen (Zahn-)Paste,
die keinerlei Abrasionskörper, dafür aber jede Menge
Mikrobläschen entwickelt, wird die Energie an die Beläge und damit
Bakterien herangetragen. Diese implodieren an Ort und Stelle und machen allen
Keimen den Garaus. Ein Bürsten ist nicht erwünscht, weil damit die
Energierichtung abgelenkt wird, so erklärte es der Erfinder der
Technologie den zm. Einsatz dieses Produkts, das im Preis weit unter anderen
elektrischen Zahnbürsten liegt, ist überall dort, wo Zahnfleisch
geschont werden, aber Bakterien vernichtet werden sollen, also zum Beispiel
nach Extraktionen oder Implantationen. Einige Studien sind bereits erfolgreich
abgeschlossen, weitere sind noch am Laufen. Die (Zahn-)Bürste ist nicht
ganz so handlich, dafür überzeugt aber die Technologie. Ersatzborsten
werden erstaunlich günstig für wenige Euro angeboten, obwohl sie den
Ultraschallgenerator enthalten. Die Spezialcreme ist ab April in allen
Apotheken zu haben. sp |
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Young Dentists Worldwide Treff am Stand |
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| Die Young Dentists
Worldwide (YDW) haben eine neue Ansprechpartnerin, Zahnärztin Juliane
Gnoth aus Berlin. Sie stellte sich auf der IDS den YDW-Mitgliedern vor. Bei dem
Treffen der internationalen jungen Zahnärzte ging es um Fragen der
Vernetzung mit ausländischen Schwesterorganisationen sowie um
Arbeitsmöglichkeiten im Ausland. pr zm 99, Nr. 8, 16.04.2009, Seite 16-20 |
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