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Analyse im Auftrag der DAK-Gesundheit

Krankenstand im ersten Halbjahr leicht gesunken

Laut einer Auswertung im Auftrag der DAK-Gesundheit ist der Krankenstand im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres leicht zurückgegangen. jd-photodesign - stock.adobe.com
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Gesellschaft
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Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Das zeigt eine Auswertung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2025 noch bei 5,4 Prozent, sank er laut der DAK-Analyse um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent im ersten Halbjahr dieses Jahres. An jedem Tag von Januar bis Juni waren also im Durchschnitt 53 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben.

Psychische Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen; sie verursachten im ersten Halbjahr dieses Jahres 184 Fehltage je 100 Versicherte. Bei Atemwegserkrankungen, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Dritthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit waren wie im vergangenen Jahr Muskel-Skelett-Erkrankungen; auf deren Konto gingen 174 Fehltage je 100 Versicherte.

Besonders stark sanken die Fehlzeiten laut der Analyse bei jungen Beschäftigten. So ging der Krankenstand bei 15- bis 19-Jährigen und bei 20- bis 24-Jährigen jeweils um 0,3 Prozentpunkte zurück. Gegen den Trend verzeichnete die Altersgruppe der über 60-Jährigen beim Krankenstand hingegen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten. Bei dieser Altersgruppe ist nach Angaben der DAK Gesundheit zwar auch die Anzahl der Krankschreibungen gesunken, aber gleichzeitig die Dauer der Krankschreibungen gestiegen.

Die durchschnittliche Dauer der Krankschreibungen nahm laut der Analyse im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zu. Fielen Beschäftigte im ersten Halbjahr 2025 krankheitsbedingt im Schnitt 9,5 Tage aus, waren sie von Januar bis Juni dieses Jahres im Schnitt 9,7 Tage krankgeschrieben.

Handlungsbedarf besteht bei Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen

„Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er begrüßte daher den Start der Präventionsoffensive für eine gesunde Arbeitswelt von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Zielführend sei auch die geplante Einführung einer Teilkrankschreibung. „Das sind geeignete Instrumente, um den Krankenstand nachhaltig senken zu können“, so Storm.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 2,2 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten aus.

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Analyse im Auftrag der DAK-Gesundheit

Krankenstand im ersten Halbjahr leicht gesunken

Laut einer Auswertung im Auftrag der DAK-Gesundheit ist der Krankenstand im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres leicht zurückgegangen. jd-photodesign - stock.adobe.com
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Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Das zeigt eine Auswertung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2025 noch bei 5,4 Prozent, sank er laut der DAK-Analyse um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent im ersten Halbjahr dieses Jahres. An jedem Tag von Januar bis Juni waren also im Durchschnitt 53 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben.

Psychische Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen; sie verursachten im ersten Halbjahr dieses Jahres 184 Fehltage je 100 Versicherte. Bei Atemwegserkrankungen, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Dritthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit waren wie im vergangenen Jahr Muskel-Skelett-Erkrankungen; auf deren Konto gingen 174 Fehltage je 100 Versicherte.

Besonders stark sanken die Fehlzeiten laut der Analyse bei jungen Beschäftigten. So ging der Krankenstand bei 15- bis 19-Jährigen und bei 20- bis 24-Jährigen jeweils um 0,3 Prozentpunkte zurück. Gegen den Trend verzeichnete die Altersgruppe der über 60-Jährigen beim Krankenstand hingegen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten. Bei dieser Altersgruppe ist nach Angaben der DAK Gesundheit zwar auch die Anzahl der Krankschreibungen gesunken, aber gleichzeitig die Dauer der Krankschreibungen gestiegen.

Die durchschnittliche Dauer der Krankschreibungen nahm laut der Analyse im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zu. Fielen Beschäftigte im ersten Halbjahr 2025 krankheitsbedingt im Schnitt 9,5 Tage aus, waren sie von Januar bis Juni dieses Jahres im Schnitt 9,7 Tage krankgeschrieben.

Handlungsbedarf besteht bei Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen

„Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er begrüßte daher den Start der Präventionsoffensive für eine gesunde Arbeitswelt von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Zielführend sei auch die geplante Einführung einer Teilkrankschreibung. „Das sind geeignete Instrumente, um den Krankenstand nachhaltig senken zu können“, so Storm.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 2,2 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten aus.

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Krankenstand im ersten Halbjahr leicht gesunken

Laut einer Auswertung im Auftrag der DAK-Gesundheit ist der Krankenstand im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres leicht zurückgegangen. jd-photodesign - stock.adobe.com
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Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Das zeigt eine Auswertung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2025 noch bei 5,4 Prozent, sank er laut der DAK-Analyse um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent im ersten Halbjahr dieses Jahres. An jedem Tag von Januar bis Juni waren also im Durchschnitt 53 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben.

Psychische Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen; sie verursachten im ersten Halbjahr dieses Jahres 184 Fehltage je 100 Versicherte. Bei Atemwegserkrankungen, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Dritthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit waren wie im vergangenen Jahr Muskel-Skelett-Erkrankungen; auf deren Konto gingen 174 Fehltage je 100 Versicherte.

Besonders stark sanken die Fehlzeiten laut der Analyse bei jungen Beschäftigten. So ging der Krankenstand bei 15- bis 19-Jährigen und bei 20- bis 24-Jährigen jeweils um 0,3 Prozentpunkte zurück. Gegen den Trend verzeichnete die Altersgruppe der über 60-Jährigen beim Krankenstand hingegen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten. Bei dieser Altersgruppe ist nach Angaben der DAK Gesundheit zwar auch die Anzahl der Krankschreibungen gesunken, aber gleichzeitig die Dauer der Krankschreibungen gestiegen.

Die durchschnittliche Dauer der Krankschreibungen nahm laut der Analyse im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zu. Fielen Beschäftigte im ersten Halbjahr 2025 krankheitsbedingt im Schnitt 9,5 Tage aus, waren sie von Januar bis Juni dieses Jahres im Schnitt 9,7 Tage krankgeschrieben.

Handlungsbedarf besteht bei Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen

„Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er begrüßte daher den Start der Präventionsoffensive für eine gesunde Arbeitswelt von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Zielführend sei auch die geplante Einführung einer Teilkrankschreibung. „Das sind geeignete Instrumente, um den Krankenstand nachhaltig senken zu können“, so Storm.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 2,2 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten aus.

CME Übersicht

CME

Die CME (Continuing Medical Education) auf zm-online ist ein Fortbildungsangebot an Zahnärzte, wie es das GKV-Modernisierungsgesetz seit 2006 vorschreibt und erfolgt laut Beschluss der Bundeszahnärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde auf freiwilliger Basis.

Zahnmedizin

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Lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2025 noch bei 5,4 Prozent, sank er laut der DAK-Analyse um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent im ersten Halbjahr dieses Jahres. An jedem Tag von Januar bis Juni waren also im Durchschnitt 53 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben.

Psychische Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen; sie verursachten im ersten Halbjahr dieses Jahres 184 Fehltage je 100 Versicherte. Bei Atemwegserkrankungen, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Dritthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit waren wie im vergangenen Jahr Muskel-Skelett-Erkrankungen; auf deren Konto gingen 174 Fehltage je 100 Versicherte.

Besonders stark sanken die Fehlzeiten laut der Analyse bei jungen Beschäftigten. So ging der Krankenstand bei 15- bis 19-Jährigen und bei 20- bis 24-Jährigen jeweils um 0,3 Prozentpunkte zurück. Gegen den Trend verzeichnete die Altersgruppe der über 60-Jährigen beim Krankenstand hingegen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten. Bei dieser Altersgruppe ist nach Angaben der DAK Gesundheit zwar auch die Anzahl der Krankschreibungen gesunken, aber gleichzeitig die Dauer der Krankschreibungen gestiegen.

Die durchschnittliche Dauer der Krankschreibungen nahm laut der Analyse im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zu. Fielen Beschäftigte im ersten Halbjahr 2025 krankheitsbedingt im Schnitt 9,5 Tage aus, waren sie von Januar bis Juni dieses Jahres im Schnitt 9,7 Tage krankgeschrieben.

Handlungsbedarf besteht bei Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen

„Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er begrüßte daher den Start der Präventionsoffensive für eine gesunde Arbeitswelt von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Zielführend sei auch die geplante Einführung einer Teilkrankschreibung. „Das sind geeignete Instrumente, um den Krankenstand nachhaltig senken zu können“, so Storm.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 2,2 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten aus.

Politik

Analyse im Auftrag der DAK-Gesundheit

Krankenstand im ersten Halbjahr leicht gesunken

Laut einer Auswertung im Auftrag der DAK-Gesundheit ist der Krankenstand im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres leicht zurückgegangen. jd-photodesign - stock.adobe.com
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Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Das zeigt eine Auswertung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2025 noch bei 5,4 Prozent, sank er laut der DAK-Analyse um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent im ersten Halbjahr dieses Jahres. An jedem Tag von Januar bis Juni waren also im Durchschnitt 53 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben.

Psychische Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen; sie verursachten im ersten Halbjahr dieses Jahres 184 Fehltage je 100 Versicherte. Bei Atemwegserkrankungen, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Dritthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit waren wie im vergangenen Jahr Muskel-Skelett-Erkrankungen; auf deren Konto gingen 174 Fehltage je 100 Versicherte.

Besonders stark sanken die Fehlzeiten laut der Analyse bei jungen Beschäftigten. So ging der Krankenstand bei 15- bis 19-Jährigen und bei 20- bis 24-Jährigen jeweils um 0,3 Prozentpunkte zurück. Gegen den Trend verzeichnete die Altersgruppe der über 60-Jährigen beim Krankenstand hingegen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten. Bei dieser Altersgruppe ist nach Angaben der DAK Gesundheit zwar auch die Anzahl der Krankschreibungen gesunken, aber gleichzeitig die Dauer der Krankschreibungen gestiegen.

Die durchschnittliche Dauer der Krankschreibungen nahm laut der Analyse im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zu. Fielen Beschäftigte im ersten Halbjahr 2025 krankheitsbedingt im Schnitt 9,5 Tage aus, waren sie von Januar bis Juni dieses Jahres im Schnitt 9,7 Tage krankgeschrieben.

Handlungsbedarf besteht bei Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen

„Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er begrüßte daher den Start der Präventionsoffensive für eine gesunde Arbeitswelt von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Zielführend sei auch die geplante Einführung einer Teilkrankschreibung. „Das sind geeignete Instrumente, um den Krankenstand nachhaltig senken zu können“, so Storm.

Für die aktuelle Krankenstands-Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 2,2 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten aus.

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Laut einer Auswertung im Auftrag der DAK-Gesundheit ist der Krankenstand im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres leicht zurückgegangen. jd-photodesign - stock.adobe.com
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Der Krankenstand in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Das zeigt eine Auswertung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2025 noch bei 5,4 Prozent, sank er laut der DAK-Analyse um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent im ersten Halbjahr dieses Jahres. An jedem Tag von Januar bis Juni waren also im Durchschnitt 53 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben.

Psychische Erkrankungen verursachen die meisten Fehltage

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen; sie verursachten im ersten Halbjahr dieses Jahres 184 Fehltage je 100 Versicherte. Bei Atemwegserkrankungen, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es ein Minus von 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Dritthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit waren wie im vergangenen Jahr Muskel-Skelett-Erkrankungen; auf deren Konto gingen 174 Fehltage je 100 Versicherte.

Besonders stark sanken die Fehlzeiten laut der Analyse bei jungen Beschäftigten. So ging der Krankenstand bei 15- bis 19-Jährigen und bei 20- bis 24-Jährigen jeweils um 0,3 Prozentpunkte zurück. Gegen den Trend verzeichnete die Altersgruppe der über 60-Jährigen beim Krankenstand hingegen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten. Bei dieser Altersgruppe ist nach Angaben der DAK Gesundheit zwar auch die Anzahl der Krankschreibungen gesunken, aber gleichzeitig die Dauer der Krankschreibungen gestiegen.

Die durchschnittliche Dauer der Krankschreibungen nahm laut der Analyse im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zu. Fielen Beschäftigte im ersten Halbjahr 2025 krankheitsbedingt im Schnitt 9,5 Tage aus, waren sie von Januar bis Juni dieses Jahres im Schnitt 9,7 Tage krankgeschrieben.

Handlungsbedarf besteht bei Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen

„Handlungsbedarf besteht vor allem bei der großen Zahl von Langzeiterkrankungen mit vielen Fehltagen“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Er begrüßte daher den Start der Präventionsoffensive für eine gesunde Arbeitswelt von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Zielführend sei auch die geplante Einführung einer Teilkrankschreibung. „Das sind geeignete Instrumente, um den Krankenstand nachhaltig senken zu können“, so Storm.

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