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Zahnärztliche Mitteilungen

Ökotest zur Kinder-Zahnpflege

20 Junior-Zahnpasten im Test

Gute Kinder-Zahnpflege muss nicht teuer sein. Ser gute Kinder-Zahnpasta gibt es schon für 25 Cent pro 50 Milliliter-Tube. Leo (generiert mit KI) - stock.adobe.com
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Praxis
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20 Zahnpasten für Kinder wurden getestet, die meisten sind „sehr gut“ im Gesamturteil und schon für wenig Geld erhältlich. Nur eine Paste fällt komplett durch.

Besonderes Augenmerk legte Ökotest auf einen ausreichenden Fluoridgehalt und mögliche aggressive Schaumbildner, die die Mundschleimhaut reizen können. Während der Inhalt in den meisten Pasten gut bis sehr gut bewertet werden konnte, sehen die Tester Nachholbedarf bei den Verpackungen.

11 Testsieger sind sehr gut und teils auch sehr günstig

Elf Mal vergaben die Ökotester das Gesamturteil „sehr gut“. Im Sortiment nahezu aller großen Discounter (Lidl, Aldi, Penny), Supermärkte (Kaufland, Edeka) und Drogerien (Rossmann, dm, Budni und Müller) gibt es demnach sehr gute Kinderzahnpasten.

Zu den Testsiegern gehören „Bevola Junior Zahngel mit Minz-Geschmack“ von Kaufland für 0,25 Euro pro 50 Milliliter, „Dentalux Junior Sweet-Mint“ von Lidl ebenfalls für 0,25 Euro, „Signal Junior Zahnpasta milde Minze“ von Unilever für 1,50 Euro und „Todaydent Junior Zahncreme von Penny“ für 0,25 Euro.

Das einzige zertifizierte Naturkosmetikprodukt „Logodent Junior cool Mint Zahngel“ von Logocos für 1,99 Euro erhielt das Urteil „gut“.

Ein Totalausfall mangels Fluorid

Das einzige Ergebnis „ungenügend“ im Test erhält das Produkt „Karex Junior Zahnpasta ohne Fluorid“ von Dr. Kurt Wolff für 3,84 pro 50 Milliliter. Die Zahncreme enthält kein Fluorid, was die Tester zu der entsprechenden Bewertung veranlasste.

Die „Oral-B Junior Zahnpasta, milder Geschmack“ von Procter & Gamble für 2,63 Euro konnte auch nicht ganz überzeugen und erhält nur ein „ausreichend“. Kritikpunkt war hier das enthaltene aggres­sive Tensid Natriumlaurylsulfat.

Ökotest orientierte sich bei der Untersuchung am wissenschaftlichen Konsens von fast allen Experten der Zahnmedizin zu Fluorid. „Fluorid ist und bleibt bei richtiger Anwendung das Mittel der Wahl, um den Zahnschmelz zu stärken und die Zähne vor der Entstehung von Karies zu schützen. Das geht bereits aus der S3-Leitlinie hervor“, heißt es dazu im Beitrag zum Test.

Aggressiver Schaumbildner kann Mundschleimhaut reizen

Für das Schäumen beim Putzen sind Tenside, Schaumbildner genannt, verantwortlich. Der Schaum unterstützt dabei, die her­untergeputzten Beläge leichter abzu­transportieren. Allerdings kritisierten die Tester, wenn Hersteller dafür aggres­sive Tenside wie Natriumlaurylsulfat einsetzen. In der Inhaltsstoffliste wird dieser Stoff meist als Sodium Lauryl Sulfate aufgeführt. „Solche Substanzen können die empfindliche Mundschleimhaut reizen, was für Kinder mit ohnehin durch den Zahnwechsel strapaziertem Zahnfleisch besonders un­angenehm sein kann“, argumentieren die Tester.

Nachholbedarf bei allen Verpackungen

Verbesserungspotenzial seen die Tester bei den Verpackungen allen Zahnpasten. Nur zwei Kunststofftuben enthalten Recyclingmaterial, beide aber weni­ger als 30 Prozent, was dem Mindest­anteil entspricht. „Das ist enttäuschend, da ein höherer Rezyklatanteil sowohl tech­nisch als auch unter Sicherheitsaspekten durchaus möglich wäre“, so die Tester. „Acht Junior-Zahn­pastatuben stecken zudem in einem Um­karton, den wir für unnötig halten. Die Tuben könnten problemlos – wie die übri­gen zwölf Produkte – ohne Pappkarton angeboten werden. Wir bewerten beide Aspekte mit jeweils einer Note Abzug unter dem Testergebnis Weitere Mängel.“

Für den Test wurden in Drogerien, Supermärkten, bei Discountern und online 20 Junior-Zahnpasten eingekauft, die ab dem Beginn des Zahnwechsels empfohlen werden. Im Labor wurde der Fluoridgehalt bestimmt und mit den dekla­rierten Werten abgeglichen. Bei allen Zahnpasten lagen die Abweichungen in einem tole­rierbaren Bereich. Außerdem wurden die Produkte auf Schwermetalle und andere Elemente geprüft – die Befunde blieben unauffällig.  Die Deklarationsprüfung auf weitere bedenkliche Inhaltsstoffe wie Titandioxid, synthetische Polymere oder problematische Konservierungsmit­tel blieb ohne abwertungsrelevante Auffälligkeiten. Bei sämtlichen Zahnpasten prüfte Ökotest zudem, ob die Anwendung der fluoridhaltigen Junior-Zahnpasten erst ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen wird oder ein Hinweis vorhanden ist, dass Kinder bis sechs Jahre nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta verwenden sollen. Dabei gab es nichts zu beanstanden.

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Praxis

Ökotest zur Kinder-Zahnpflege

20 Junior-Zahnpasten im Test

Gute Kinder-Zahnpflege muss nicht teuer sein. Ser gute Kinder-Zahnpasta gibt es schon für 25 Cent pro 50 Milliliter-Tube. Leo (generiert mit KI) - stock.adobe.com
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20 Zahnpasten für Kinder wurden getestet, die meisten sind „sehr gut“ im Gesamturteil und schon für wenig Geld erhältlich. Nur eine Paste fällt komplett durch.

Besonderes Augenmerk legte Ökotest auf einen ausreichenden Fluoridgehalt und mögliche aggressive Schaumbildner, die die Mundschleimhaut reizen können. Während der Inhalt in den meisten Pasten gut bis sehr gut bewertet werden konnte, sehen die Tester Nachholbedarf bei den Verpackungen.

11 Testsieger sind sehr gut und teils auch sehr günstig

Elf Mal vergaben die Ökotester das Gesamturteil „sehr gut“. Im Sortiment nahezu aller großen Discounter (Lidl, Aldi, Penny), Supermärkte (Kaufland, Edeka) und Drogerien (Rossmann, dm, Budni und Müller) gibt es demnach sehr gute Kinderzahnpasten.

Zu den Testsiegern gehören „Bevola Junior Zahngel mit Minz-Geschmack“ von Kaufland für 0,25 Euro pro 50 Milliliter, „Dentalux Junior Sweet-Mint“ von Lidl ebenfalls für 0,25 Euro, „Signal Junior Zahnpasta milde Minze“ von Unilever für 1,50 Euro und „Todaydent Junior Zahncreme von Penny“ für 0,25 Euro.

Das einzige zertifizierte Naturkosmetikprodukt „Logodent Junior cool Mint Zahngel“ von Logocos für 1,99 Euro erhielt das Urteil „gut“.

Ein Totalausfall mangels Fluorid

Das einzige Ergebnis „ungenügend“ im Test erhält das Produkt „Karex Junior Zahnpasta ohne Fluorid“ von Dr. Kurt Wolff für 3,84 pro 50 Milliliter. Die Zahncreme enthält kein Fluorid, was die Tester zu der entsprechenden Bewertung veranlasste.

Die „Oral-B Junior Zahnpasta, milder Geschmack“ von Procter & Gamble für 2,63 Euro konnte auch nicht ganz überzeugen und erhält nur ein „ausreichend“. Kritikpunkt war hier das enthaltene aggres­sive Tensid Natriumlaurylsulfat.

Ökotest orientierte sich bei der Untersuchung am wissenschaftlichen Konsens von fast allen Experten der Zahnmedizin zu Fluorid. „Fluorid ist und bleibt bei richtiger Anwendung das Mittel der Wahl, um den Zahnschmelz zu stärken und die Zähne vor der Entstehung von Karies zu schützen. Das geht bereits aus der S3-Leitlinie hervor“, heißt es dazu im Beitrag zum Test.

Aggressiver Schaumbildner kann Mundschleimhaut reizen

Für das Schäumen beim Putzen sind Tenside, Schaumbildner genannt, verantwortlich. Der Schaum unterstützt dabei, die her­untergeputzten Beläge leichter abzu­transportieren. Allerdings kritisierten die Tester, wenn Hersteller dafür aggres­sive Tenside wie Natriumlaurylsulfat einsetzen. In der Inhaltsstoffliste wird dieser Stoff meist als Sodium Lauryl Sulfate aufgeführt. „Solche Substanzen können die empfindliche Mundschleimhaut reizen, was für Kinder mit ohnehin durch den Zahnwechsel strapaziertem Zahnfleisch besonders un­angenehm sein kann“, argumentieren die Tester.

Nachholbedarf bei allen Verpackungen

Verbesserungspotenzial seen die Tester bei den Verpackungen allen Zahnpasten. Nur zwei Kunststofftuben enthalten Recyclingmaterial, beide aber weni­ger als 30 Prozent, was dem Mindest­anteil entspricht. „Das ist enttäuschend, da ein höherer Rezyklatanteil sowohl tech­nisch als auch unter Sicherheitsaspekten durchaus möglich wäre“, so die Tester. „Acht Junior-Zahn­pastatuben stecken zudem in einem Um­karton, den wir für unnötig halten. Die Tuben könnten problemlos – wie die übri­gen zwölf Produkte – ohne Pappkarton angeboten werden. Wir bewerten beide Aspekte mit jeweils einer Note Abzug unter dem Testergebnis Weitere Mängel.“

Für den Test wurden in Drogerien, Supermärkten, bei Discountern und online 20 Junior-Zahnpasten eingekauft, die ab dem Beginn des Zahnwechsels empfohlen werden. Im Labor wurde der Fluoridgehalt bestimmt und mit den dekla­rierten Werten abgeglichen. Bei allen Zahnpasten lagen die Abweichungen in einem tole­rierbaren Bereich. Außerdem wurden die Produkte auf Schwermetalle und andere Elemente geprüft – die Befunde blieben unauffällig.  Die Deklarationsprüfung auf weitere bedenkliche Inhaltsstoffe wie Titandioxid, synthetische Polymere oder problematische Konservierungsmit­tel blieb ohne abwertungsrelevante Auffälligkeiten. Bei sämtlichen Zahnpasten prüfte Ökotest zudem, ob die Anwendung der fluoridhaltigen Junior-Zahnpasten erst ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen wird oder ein Hinweis vorhanden ist, dass Kinder bis sechs Jahre nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta verwenden sollen. Dabei gab es nichts zu beanstanden.

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Ökotest zur Kinder-Zahnpflege

20 Junior-Zahnpasten im Test

Gute Kinder-Zahnpflege muss nicht teuer sein. Ser gute Kinder-Zahnpasta gibt es schon für 25 Cent pro 50 Milliliter-Tube. Leo (generiert mit KI) - stock.adobe.com
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20 Zahnpasten für Kinder wurden getestet, die meisten sind „sehr gut“ im Gesamturteil und schon für wenig Geld erhältlich. Nur eine Paste fällt komplett durch.

Besonderes Augenmerk legte Ökotest auf einen ausreichenden Fluoridgehalt und mögliche aggressive Schaumbildner, die die Mundschleimhaut reizen können. Während der Inhalt in den meisten Pasten gut bis sehr gut bewertet werden konnte, sehen die Tester Nachholbedarf bei den Verpackungen.

11 Testsieger sind sehr gut und teils auch sehr günstig

Elf Mal vergaben die Ökotester das Gesamturteil „sehr gut“. Im Sortiment nahezu aller großen Discounter (Lidl, Aldi, Penny), Supermärkte (Kaufland, Edeka) und Drogerien (Rossmann, dm, Budni und Müller) gibt es demnach sehr gute Kinderzahnpasten.

Zu den Testsiegern gehören „Bevola Junior Zahngel mit Minz-Geschmack“ von Kaufland für 0,25 Euro pro 50 Milliliter, „Dentalux Junior Sweet-Mint“ von Lidl ebenfalls für 0,25 Euro, „Signal Junior Zahnpasta milde Minze“ von Unilever für 1,50 Euro und „Todaydent Junior Zahncreme von Penny“ für 0,25 Euro.

Das einzige zertifizierte Naturkosmetikprodukt „Logodent Junior cool Mint Zahngel“ von Logocos für 1,99 Euro erhielt das Urteil „gut“.

Ein Totalausfall mangels Fluorid

Das einzige Ergebnis „ungenügend“ im Test erhält das Produkt „Karex Junior Zahnpasta ohne Fluorid“ von Dr. Kurt Wolff für 3,84 pro 50 Milliliter. Die Zahncreme enthält kein Fluorid, was die Tester zu der entsprechenden Bewertung veranlasste.

Die „Oral-B Junior Zahnpasta, milder Geschmack“ von Procter & Gamble für 2,63 Euro konnte auch nicht ganz überzeugen und erhält nur ein „ausreichend“. Kritikpunkt war hier das enthaltene aggres­sive Tensid Natriumlaurylsulfat.

Ökotest orientierte sich bei der Untersuchung am wissenschaftlichen Konsens von fast allen Experten der Zahnmedizin zu Fluorid. „Fluorid ist und bleibt bei richtiger Anwendung das Mittel der Wahl, um den Zahnschmelz zu stärken und die Zähne vor der Entstehung von Karies zu schützen. Das geht bereits aus der S3-Leitlinie hervor“, heißt es dazu im Beitrag zum Test.

Aggressiver Schaumbildner kann Mundschleimhaut reizen

Für das Schäumen beim Putzen sind Tenside, Schaumbildner genannt, verantwortlich. Der Schaum unterstützt dabei, die her­untergeputzten Beläge leichter abzu­transportieren. Allerdings kritisierten die Tester, wenn Hersteller dafür aggres­sive Tenside wie Natriumlaurylsulfat einsetzen. In der Inhaltsstoffliste wird dieser Stoff meist als Sodium Lauryl Sulfate aufgeführt. „Solche Substanzen können die empfindliche Mundschleimhaut reizen, was für Kinder mit ohnehin durch den Zahnwechsel strapaziertem Zahnfleisch besonders un­angenehm sein kann“, argumentieren die Tester.

Nachholbedarf bei allen Verpackungen

Verbesserungspotenzial seen die Tester bei den Verpackungen allen Zahnpasten. Nur zwei Kunststofftuben enthalten Recyclingmaterial, beide aber weni­ger als 30 Prozent, was dem Mindest­anteil entspricht. „Das ist enttäuschend, da ein höherer Rezyklatanteil sowohl tech­nisch als auch unter Sicherheitsaspekten durchaus möglich wäre“, so die Tester. „Acht Junior-Zahn­pastatuben stecken zudem in einem Um­karton, den wir für unnötig halten. Die Tuben könnten problemlos – wie die übri­gen zwölf Produkte – ohne Pappkarton angeboten werden. Wir bewerten beide Aspekte mit jeweils einer Note Abzug unter dem Testergebnis Weitere Mängel.“

Für den Test wurden in Drogerien, Supermärkten, bei Discountern und online 20 Junior-Zahnpasten eingekauft, die ab dem Beginn des Zahnwechsels empfohlen werden. Im Labor wurde der Fluoridgehalt bestimmt und mit den dekla­rierten Werten abgeglichen. Bei allen Zahnpasten lagen die Abweichungen in einem tole­rierbaren Bereich. Außerdem wurden die Produkte auf Schwermetalle und andere Elemente geprüft – die Befunde blieben unauffällig.  Die Deklarationsprüfung auf weitere bedenkliche Inhaltsstoffe wie Titandioxid, synthetische Polymere oder problematische Konservierungsmit­tel blieb ohne abwertungsrelevante Auffälligkeiten. Bei sämtlichen Zahnpasten prüfte Ökotest zudem, ob die Anwendung der fluoridhaltigen Junior-Zahnpasten erst ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen wird oder ein Hinweis vorhanden ist, dass Kinder bis sechs Jahre nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta verwenden sollen. Dabei gab es nichts zu beanstanden.

CME Übersicht

CME

Die CME (Continuing Medical Education) auf zm-online ist ein Fortbildungsangebot an Zahnärzte, wie es das GKV-Modernisierungsgesetz seit 2006 vorschreibt und erfolgt laut Beschluss der Bundeszahnärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde auf freiwilliger Basis.

Zahnmedizin

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20 Zahnpasten für Kinder wurden getestet, die meisten sind „sehr gut“ im Gesamturteil und schon für wenig Geld erhältlich. Nur eine Paste fällt komplett durch.

Besonderes Augenmerk legte Ökotest auf einen ausreichenden Fluoridgehalt und mögliche aggressive Schaumbildner, die die Mundschleimhaut reizen können. Während der Inhalt in den meisten Pasten gut bis sehr gut bewertet werden konnte, sehen die Tester Nachholbedarf bei den Verpackungen.

11 Testsieger sind sehr gut und teils auch sehr günstig

Elf Mal vergaben die Ökotester das Gesamturteil „sehr gut“. Im Sortiment nahezu aller großen Discounter (Lidl, Aldi, Penny), Supermärkte (Kaufland, Edeka) und Drogerien (Rossmann, dm, Budni und Müller) gibt es demnach sehr gute Kinderzahnpasten.

Zu den Testsiegern gehören „Bevola Junior Zahngel mit Minz-Geschmack“ von Kaufland für 0,25 Euro pro 50 Milliliter, „Dentalux Junior Sweet-Mint“ von Lidl ebenfalls für 0,25 Euro, „Signal Junior Zahnpasta milde Minze“ von Unilever für 1,50 Euro und „Todaydent Junior Zahncreme von Penny“ für 0,25 Euro.

Das einzige zertifizierte Naturkosmetikprodukt „Logodent Junior cool Mint Zahngel“ von Logocos für 1,99 Euro erhielt das Urteil „gut“.

Ein Totalausfall mangels Fluorid

Das einzige Ergebnis „ungenügend“ im Test erhält das Produkt „Karex Junior Zahnpasta ohne Fluorid“ von Dr. Kurt Wolff für 3,84 pro 50 Milliliter. Die Zahncreme enthält kein Fluorid, was die Tester zu der entsprechenden Bewertung veranlasste.

Die „Oral-B Junior Zahnpasta, milder Geschmack“ von Procter & Gamble für 2,63 Euro konnte auch nicht ganz überzeugen und erhält nur ein „ausreichend“. Kritikpunkt war hier das enthaltene aggres­sive Tensid Natriumlaurylsulfat.

Ökotest orientierte sich bei der Untersuchung am wissenschaftlichen Konsens von fast allen Experten der Zahnmedizin zu Fluorid. „Fluorid ist und bleibt bei richtiger Anwendung das Mittel der Wahl, um den Zahnschmelz zu stärken und die Zähne vor der Entstehung von Karies zu schützen. Das geht bereits aus der S3-Leitlinie hervor“, heißt es dazu im Beitrag zum Test.

Aggressiver Schaumbildner kann Mundschleimhaut reizen

Für das Schäumen beim Putzen sind Tenside, Schaumbildner genannt, verantwortlich. Der Schaum unterstützt dabei, die her­untergeputzten Beläge leichter abzu­transportieren. Allerdings kritisierten die Tester, wenn Hersteller dafür aggres­sive Tenside wie Natriumlaurylsulfat einsetzen. In der Inhaltsstoffliste wird dieser Stoff meist als Sodium Lauryl Sulfate aufgeführt. „Solche Substanzen können die empfindliche Mundschleimhaut reizen, was für Kinder mit ohnehin durch den Zahnwechsel strapaziertem Zahnfleisch besonders un­angenehm sein kann“, argumentieren die Tester.

Nachholbedarf bei allen Verpackungen

Verbesserungspotenzial seen die Tester bei den Verpackungen allen Zahnpasten. Nur zwei Kunststofftuben enthalten Recyclingmaterial, beide aber weni­ger als 30 Prozent, was dem Mindest­anteil entspricht. „Das ist enttäuschend, da ein höherer Rezyklatanteil sowohl tech­nisch als auch unter Sicherheitsaspekten durchaus möglich wäre“, so die Tester. „Acht Junior-Zahn­pastatuben stecken zudem in einem Um­karton, den wir für unnötig halten. Die Tuben könnten problemlos – wie die übri­gen zwölf Produkte – ohne Pappkarton angeboten werden. Wir bewerten beide Aspekte mit jeweils einer Note Abzug unter dem Testergebnis Weitere Mängel.“

Für den Test wurden in Drogerien, Supermärkten, bei Discountern und online 20 Junior-Zahnpasten eingekauft, die ab dem Beginn des Zahnwechsels empfohlen werden. Im Labor wurde der Fluoridgehalt bestimmt und mit den dekla­rierten Werten abgeglichen. Bei allen Zahnpasten lagen die Abweichungen in einem tole­rierbaren Bereich. Außerdem wurden die Produkte auf Schwermetalle und andere Elemente geprüft – die Befunde blieben unauffällig.  Die Deklarationsprüfung auf weitere bedenkliche Inhaltsstoffe wie Titandioxid, synthetische Polymere oder problematische Konservierungsmit­tel blieb ohne abwertungsrelevante Auffälligkeiten. Bei sämtlichen Zahnpasten prüfte Ökotest zudem, ob die Anwendung der fluoridhaltigen Junior-Zahnpasten erst ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen wird oder ein Hinweis vorhanden ist, dass Kinder bis sechs Jahre nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta verwenden sollen. Dabei gab es nichts zu beanstanden.

Politik

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Gute Kinder-Zahnpflege muss nicht teuer sein. Ser gute Kinder-Zahnpasta gibt es schon für 25 Cent pro 50 Milliliter-Tube. Leo (generiert mit KI) - stock.adobe.com
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20 Zahnpasten für Kinder wurden getestet, die meisten sind „sehr gut“ im Gesamturteil und schon für wenig Geld erhältlich. Nur eine Paste fällt komplett durch.

Besonderes Augenmerk legte Ökotest auf einen ausreichenden Fluoridgehalt und mögliche aggressive Schaumbildner, die die Mundschleimhaut reizen können. Während der Inhalt in den meisten Pasten gut bis sehr gut bewertet werden konnte, sehen die Tester Nachholbedarf bei den Verpackungen.

11 Testsieger sind sehr gut und teils auch sehr günstig

Elf Mal vergaben die Ökotester das Gesamturteil „sehr gut“. Im Sortiment nahezu aller großen Discounter (Lidl, Aldi, Penny), Supermärkte (Kaufland, Edeka) und Drogerien (Rossmann, dm, Budni und Müller) gibt es demnach sehr gute Kinderzahnpasten.

Zu den Testsiegern gehören „Bevola Junior Zahngel mit Minz-Geschmack“ von Kaufland für 0,25 Euro pro 50 Milliliter, „Dentalux Junior Sweet-Mint“ von Lidl ebenfalls für 0,25 Euro, „Signal Junior Zahnpasta milde Minze“ von Unilever für 1,50 Euro und „Todaydent Junior Zahncreme von Penny“ für 0,25 Euro.

Das einzige zertifizierte Naturkosmetikprodukt „Logodent Junior cool Mint Zahngel“ von Logocos für 1,99 Euro erhielt das Urteil „gut“.

Ein Totalausfall mangels Fluorid

Das einzige Ergebnis „ungenügend“ im Test erhält das Produkt „Karex Junior Zahnpasta ohne Fluorid“ von Dr. Kurt Wolff für 3,84 pro 50 Milliliter. Die Zahncreme enthält kein Fluorid, was die Tester zu der entsprechenden Bewertung veranlasste.

Die „Oral-B Junior Zahnpasta, milder Geschmack“ von Procter & Gamble für 2,63 Euro konnte auch nicht ganz überzeugen und erhält nur ein „ausreichend“. Kritikpunkt war hier das enthaltene aggres­sive Tensid Natriumlaurylsulfat.

Ökotest orientierte sich bei der Untersuchung am wissenschaftlichen Konsens von fast allen Experten der Zahnmedizin zu Fluorid. „Fluorid ist und bleibt bei richtiger Anwendung das Mittel der Wahl, um den Zahnschmelz zu stärken und die Zähne vor der Entstehung von Karies zu schützen. Das geht bereits aus der S3-Leitlinie hervor“, heißt es dazu im Beitrag zum Test.

Aggressiver Schaumbildner kann Mundschleimhaut reizen

Für das Schäumen beim Putzen sind Tenside, Schaumbildner genannt, verantwortlich. Der Schaum unterstützt dabei, die her­untergeputzten Beläge leichter abzu­transportieren. Allerdings kritisierten die Tester, wenn Hersteller dafür aggres­sive Tenside wie Natriumlaurylsulfat einsetzen. In der Inhaltsstoffliste wird dieser Stoff meist als Sodium Lauryl Sulfate aufgeführt. „Solche Substanzen können die empfindliche Mundschleimhaut reizen, was für Kinder mit ohnehin durch den Zahnwechsel strapaziertem Zahnfleisch besonders un­angenehm sein kann“, argumentieren die Tester.

Nachholbedarf bei allen Verpackungen

Verbesserungspotenzial seen die Tester bei den Verpackungen allen Zahnpasten. Nur zwei Kunststofftuben enthalten Recyclingmaterial, beide aber weni­ger als 30 Prozent, was dem Mindest­anteil entspricht. „Das ist enttäuschend, da ein höherer Rezyklatanteil sowohl tech­nisch als auch unter Sicherheitsaspekten durchaus möglich wäre“, so die Tester. „Acht Junior-Zahn­pastatuben stecken zudem in einem Um­karton, den wir für unnötig halten. Die Tuben könnten problemlos – wie die übri­gen zwölf Produkte – ohne Pappkarton angeboten werden. Wir bewerten beide Aspekte mit jeweils einer Note Abzug unter dem Testergebnis Weitere Mängel.“

Für den Test wurden in Drogerien, Supermärkten, bei Discountern und online 20 Junior-Zahnpasten eingekauft, die ab dem Beginn des Zahnwechsels empfohlen werden. Im Labor wurde der Fluoridgehalt bestimmt und mit den dekla­rierten Werten abgeglichen. Bei allen Zahnpasten lagen die Abweichungen in einem tole­rierbaren Bereich. Außerdem wurden die Produkte auf Schwermetalle und andere Elemente geprüft – die Befunde blieben unauffällig.  Die Deklarationsprüfung auf weitere bedenkliche Inhaltsstoffe wie Titandioxid, synthetische Polymere oder problematische Konservierungsmit­tel blieb ohne abwertungsrelevante Auffälligkeiten. Bei sämtlichen Zahnpasten prüfte Ökotest zudem, ob die Anwendung der fluoridhaltigen Junior-Zahnpasten erst ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen wird oder ein Hinweis vorhanden ist, dass Kinder bis sechs Jahre nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta verwenden sollen. Dabei gab es nichts zu beanstanden.

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20 Junior-Zahnpasten im Test

Gute Kinder-Zahnpflege muss nicht teuer sein. Ser gute Kinder-Zahnpasta gibt es schon für 25 Cent pro 50 Milliliter-Tube. Leo (generiert mit KI) - stock.adobe.com
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20 Zahnpasten für Kinder wurden getestet, die meisten sind „sehr gut“ im Gesamturteil und schon für wenig Geld erhältlich. Nur eine Paste fällt komplett durch.

Besonderes Augenmerk legte Ökotest auf einen ausreichenden Fluoridgehalt und mögliche aggressive Schaumbildner, die die Mundschleimhaut reizen können. Während der Inhalt in den meisten Pasten gut bis sehr gut bewertet werden konnte, sehen die Tester Nachholbedarf bei den Verpackungen.

11 Testsieger sind sehr gut und teils auch sehr günstig

Elf Mal vergaben die Ökotester das Gesamturteil „sehr gut“. Im Sortiment nahezu aller großen Discounter (Lidl, Aldi, Penny), Supermärkte (Kaufland, Edeka) und Drogerien (Rossmann, dm, Budni und Müller) gibt es demnach sehr gute Kinderzahnpasten.

Zu den Testsiegern gehören „Bevola Junior Zahngel mit Minz-Geschmack“ von Kaufland für 0,25 Euro pro 50 Milliliter, „Dentalux Junior Sweet-Mint“ von Lidl ebenfalls für 0,25 Euro, „Signal Junior Zahnpasta milde Minze“ von Unilever für 1,50 Euro und „Todaydent Junior Zahncreme von Penny“ für 0,25 Euro.

Das einzige zertifizierte Naturkosmetikprodukt „Logodent Junior cool Mint Zahngel“ von Logocos für 1,99 Euro erhielt das Urteil „gut“.

Ein Totalausfall mangels Fluorid

Das einzige Ergebnis „ungenügend“ im Test erhält das Produkt „Karex Junior Zahnpasta ohne Fluorid“ von Dr. Kurt Wolff für 3,84 pro 50 Milliliter. Die Zahncreme enthält kein Fluorid, was die Tester zu der entsprechenden Bewertung veranlasste.

Die „Oral-B Junior Zahnpasta, milder Geschmack“ von Procter & Gamble für 2,63 Euro konnte auch nicht ganz überzeugen und erhält nur ein „ausreichend“. Kritikpunkt war hier das enthaltene aggres­sive Tensid Natriumlaurylsulfat.

Ökotest orientierte sich bei der Untersuchung am wissenschaftlichen Konsens von fast allen Experten der Zahnmedizin zu Fluorid. „Fluorid ist und bleibt bei richtiger Anwendung das Mittel der Wahl, um den Zahnschmelz zu stärken und die Zähne vor der Entstehung von Karies zu schützen. Das geht bereits aus der S3-Leitlinie hervor“, heißt es dazu im Beitrag zum Test.

Aggressiver Schaumbildner kann Mundschleimhaut reizen

Für das Schäumen beim Putzen sind Tenside, Schaumbildner genannt, verantwortlich. Der Schaum unterstützt dabei, die her­untergeputzten Beläge leichter abzu­transportieren. Allerdings kritisierten die Tester, wenn Hersteller dafür aggres­sive Tenside wie Natriumlaurylsulfat einsetzen. In der Inhaltsstoffliste wird dieser Stoff meist als Sodium Lauryl Sulfate aufgeführt. „Solche Substanzen können die empfindliche Mundschleimhaut reizen, was für Kinder mit ohnehin durch den Zahnwechsel strapaziertem Zahnfleisch besonders un­angenehm sein kann“, argumentieren die Tester.

Nachholbedarf bei allen Verpackungen

Verbesserungspotenzial seen die Tester bei den Verpackungen allen Zahnpasten. Nur zwei Kunststofftuben enthalten Recyclingmaterial, beide aber weni­ger als 30 Prozent, was dem Mindest­anteil entspricht. „Das ist enttäuschend, da ein höherer Rezyklatanteil sowohl tech­nisch als auch unter Sicherheitsaspekten durchaus möglich wäre“, so die Tester. „Acht Junior-Zahn­pastatuben stecken zudem in einem Um­karton, den wir für unnötig halten. Die Tuben könnten problemlos – wie die übri­gen zwölf Produkte – ohne Pappkarton angeboten werden. Wir bewerten beide Aspekte mit jeweils einer Note Abzug unter dem Testergebnis Weitere Mängel.“

Für den Test wurden in Drogerien, Supermärkten, bei Discountern und online 20 Junior-Zahnpasten eingekauft, die ab dem Beginn des Zahnwechsels empfohlen werden. Im Labor wurde der Fluoridgehalt bestimmt und mit den dekla­rierten Werten abgeglichen. Bei allen Zahnpasten lagen die Abweichungen in einem tole­rierbaren Bereich. Außerdem wurden die Produkte auf Schwermetalle und andere Elemente geprüft – die Befunde blieben unauffällig.  Die Deklarationsprüfung auf weitere bedenkliche Inhaltsstoffe wie Titandioxid, synthetische Polymere oder problematische Konservierungsmit­tel blieb ohne abwertungsrelevante Auffälligkeiten. Bei sämtlichen Zahnpasten prüfte Ökotest zudem, ob die Anwendung der fluoridhaltigen Junior-Zahnpasten erst ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen wird oder ein Hinweis vorhanden ist, dass Kinder bis sechs Jahre nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta verwenden sollen. Dabei gab es nichts zu beanstanden.

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