Ärzte für die Dritte Welt

„Zerstörte Gebisse schon in jüngsten Jahren“

Armut, mangelhafte und einseitige Ernährung, schlechte Wasserversorgung – Das sind nur einige Probleme, mit denen die Bewohner der zweitgrößten philippinischen Insel Mindanao zu kämpfen haben. Der Stuttgarter Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Dr. Dr. Heinz Lübbe reiste für die Organisation „Ärzte für die Dritte Welt“ in die Region, um medizinische Hilfe zu leisten. „Die schlechten Hygieneverhältnisse sorgen für einen hohen Krankenstand, enormen Wurmbefall der Kinder, für Ausgezehrtheit, Eiweiß- und Vitaminmangel, starke Verbreitung der Tuberkulose und Malaria sowie völlig zerstörte Gebisse schon in jüngsten Jahren“, berichtet Lübbe. Zahnbürsten seien weitgehend unbekannt und eine Behandlung könnten sich viele Menschen nicht leisten.

Das Komitee „Ärzte für die Dritte Welt“ will neben der direkten ärztlichen und zahnärztlichen Hilfe in der Region auch den Prophylaxegedanken verankern. Zu diesem Zweck sind – unter Einbeziehung der Schulen und Regierungsstellen – Ernährungs- und Zahnpflegeprogramme, Familienplanung sowie allgemeine Hygieneaufklärung geplant.

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