Erträge de Luxe

Glamour mit Rendite

Wohlhabende wollen ihren Status auch zeigen. Vor allem die Einkommenszuwächse in den wichtigen asiatischen Staaten und Russland sind enorm. Sie decken sich mit Luxuswaren ein, das Geschäft der Produzenten brummt, ihre Aktien steigen. Von diesem Trend profitieren Anleger, die ihr Geld lieber vermehren als verschwenden wollen.

Tiffany, Hermès, Yves Saint Laurent, Louis Vuitton, Gucci, und Montblanc – diese Namen signalisieren Luxus und sind zugleich Produkte von höchster Qualität. Eine Frau, die eine dezente Kelly-Bag von Hermès trägt, vermittelt Stil, Selbstbewusstein und die Vorstellung von einem gutgefüllten Konto. Insider erkennen auf den ersten Blick die handgesteppten Nähte und wissen, dass die Trägerin vielleicht zwei Jahre auf das gute und mehrere Tausend Euro teure Stück gewartet hat. Ein handgearbeiteter Füllfederhalter von Montblanc liegt höchst angenehm in der Hand und schreibt fast von allein. Wer einen besitzt, hütet das Stück fremder Begierde wie seinen Augapfel. Beispiele berühmter Namen, verbunden mit großer Handwerkskunst, Sinn für Tradition und gleich bleibende Qualität lassen sich in nahezu jedem Segment finden. So stehen unter anderen Namen wie Porsche und Rolls-Royce für Luxusautos, Tiffany und Bulgari für Schmuck, Chanel, Gucci, oder Yves Saint Laurent für Mode und so weiter.

Erträge mit dem schönen Schein

Hersteller solcher Luxuswaren leben schon lange gut von ihren Produkten. Ihr Geheimnis: Sie setzen auf beste Qualität sowohl in Material als auch in der Verarbeitung – und vor allem: Sie halten dieses Niveau. So wurden sie für die Begüterten dieser Welt zu Symbolen für deren Reichtum.

Und die Zahl derer, die sich diese Produkte leisten können, nimmt stetig zu. So rechnet der World Wealth Report – eine Studie von Merrill Lynch und Cap Gemini – bis 2010 mit einer jährlichen Steigerung des Vermögens der Reichen und Superreichen um gut sechs Prozent. Zwar wächst auch das Vermögen der begüterten Deutschen, doch der Hauptschub vollzieht sich im asiatisch-pazifischen Raum, in Nord-Amerika, im Mittleren Osten und in Russland. Kaum irgendwo anders auf der Welt würde eine Messe wie die Millionaire Fair, die im Oktober letzten Jahres in Moskau stattfand, so gute Umsätze erzielen. Ob eine Südseeinsel, ein Kleid aus Geldscheinen oder Kronleuchter mit echten Diamanten – dort gibt es für jeden Geschmack etwas. Hauptsache, die Ware ist so teuer, dass sie für Normalsterbliche unerreichbar ist.

Die Superreichen haben den größten Teil ihres Vermögens zur freien Verfügung und sind deshalb die erste Zielgruppe für Luxusgüter. Und für die Produzenten der hochpreisigen Konsumgüter ist es von großer Bedeutung, dass das Vermögen und die Anzahl der Reichen ständig wachsen. Bis 2010 steigt das Gesamtvermögen der High Net Worth Individuals (HNWI) auf 45 Milliarden Dollar. Als HNWI gelten Privatpersonen mit mehr als einer Million Dollar Vermögen, selbstbewohnte Immobilien nicht mitgerechnet.

Glänzende Aussichten

Die Ergebnisse des World Wealth Reports bestätigt Yasuhiro Yamaguchi, Analyst bei der Investmentbank UBS in seiner Studie „Glänzende Aussichten“. Er fand heraus, dass ein Pro-Kopf-Einkommen von 7 000 Dollar pro Jahr ausreicht, damit eine Gesellschaft für die Industrie der Luxusgüter interessant wird. Hat ein Land diesen Schwellenwert überschritten, erwartet der Analyst in den folgenden zehn Jahren Nachfragesteigerungen zwischen 20 und 30 Prozent pro Jahr. Zu den Aspiranten, für die diese Prognose gilt, gehören auf jeden Fall die BRICs (Brasilien, Russland, Indien, China). Dort werden dann wohl die meisten Superreichen leben. Status und Prestige haben für die aufstrebenden Wirtschaftsnationen einen besonders hohen Stellenwert. Setzt sich der weltweite Wirtschaftsaufschwung fort, brauchen sich die Traditionshäuser des Luxus keine Sorgen zu machen. Bereits jetzt werden mehr als 70 Prozent der Luxusartikel außerhalb Europas verkauft.

Einen großen Teil ihrer Produkte nehmen jetzt wieder die Japaner ab. Sie haben die mageren Zeiten hinter sich gelassen. Die Crème de la Crème der Luxusbranche baut neue Einkaufspaläste in Tokio. Schließlich stiegen die Importe von teurem Champagner in 2006 um 55 Prozent, von Juwelen um 40 und von Schweizer Uhren um 16 Prozent. Die Japaner nehmen den Produzenten der Edelware bislang 40 Prozent ihrer Produktion ab.

Mit Neid blicken andere Branchen wie beispielsweise die Nahrungsmittelhersteller und deren Endverkäufer – die Supermärkte – auf die Kalkulationen, wie sie in der Welt der Yachten, Uhren, Mode und Champagner üblich sind. Die leben von ihren Markennamen; hohe Preise schrecken in deren Zielgruppe niemanden ab, Geld spielt bei den Konsumenten keine Rolle. Deshalb liegen die Gewinnmargen etwa bei exklusiven Lederwaren zwischen 30 und 45 Prozent, bei Uhren und Schmuck zwischen 20 und 25 Prozent. Autos für den Massenmarkt werden dagegen mit schmalen drei bis vier Prozent kalkuliert. Um in diese Gewinnzonen vorzustoßen, bedarf es eines langen Atems, viel Geschick und noch mehr Disziplin. Laut UBS-Analyst Yamaguchi lauten die vier Schlüsselkritierien, die ein Luxusgut auszeichnen:

1. authentische Qualität und dauerhafter Wert (Zeitlosigkeit)

2. Geschichte und Tradition

3. Exklusivität

4. und daraus folgend hohe Preise.

Diskretion der Connaisseure

Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Beschränkung beim Verkauf von Luxusgütern. Sie dürfen auf keinen Fall verramscht werden, selbst dann nicht, wenn sie im Moment keiner haben will. Ihr Image wäre beschädigt, wenn sie auf den Wühltischen auftauchen würden. Der Käufer identifiziert sich schließlich mit der Reisetasche von Louis Vuitton oder der Uhr von Jaeger-LeCoultre. Sie sollen ihn aufwerten. Ein Sonderangebot kommt dafür nicht infrage. Der Anfänger schielt nach preiswertem Luxus mit großen Emblemen, anhand derer ihn jeder Kenner identifizieren kann. Erst im Laufe der Zeit entwickeln sie sich zu Connaisseuren mit Geschmack und Gefühl für Qualität. Wollte ihnen ein Händler in Hongkong eine IWC-Uhr oder Rolex andrehen, würden sie die Fälschung auf den ersten Blick erkennen. Sie tragen nur Originale.

Von der Swatch bis zum Smart

Von der großen Anzahl internationaler Luxusmarken fanden etliche Unterschlupf in einem der großen Konzerne. Nur wenige Marken firmieren unter eigenem Namen an der Börse. Zu den lukrativsten Unternehmen zählt sicher die schweizerische Swatch unter Firmeninhaber Nicolas Hayek. Er erfand die bunte Swatch-Uhr und war damit sehr erfolgreich. Die halbjährlich wechselnden Kollektionen weckten das Interesse der Sammler in aller Welt. Die Marke hat seit Jahren Kultstatus. Heute gehören zu Hayeks Konzern 18 verschiedene Uhrenmarken, darunter berühmte Namen wie Blancpain, Omega, Tissot, Bréguet oder Glashütte Original. Mit dieser Palette deckt Swatch alle Segmente des Uhrenmarktes ab. Glänzende Geschäfte macht der Feinmechanik-Konzern aber vorwiegend mit seinen Edelmarken. Im vergangenen Jahr kletterte der Konzerngewinn um 33,7 Prozent auf 830 Millionen Schweizer Franken. Auch für dieses Jahr peilt die Firmenleitung eine weitere Steigerung der Umsätze an.

In jüngster Zeit machte das Unternehmen wieder einmal in Sachen Auto von sich reden. Nicolas Hayek hat bereits den Smart erfunden, die Produktion aber später DaimlerChrysler überlassen. Der Grund für den Rückzug: Die Stuttgarter haben sich geweigert, Hayeks Ideen vom Benzin sparenden Motor umzusetzen. Jetzt haben die Schweizer einen neuen Hybrid-Antrieb entwickelt. Die Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten, die dann vielleicht ein Swatch-Auto in Lizenz bauen sollen, laufen bereits.

The Winner is …

Zu den Gewinnern der Luxusbranche gehört auch der französische Konzern LVMH. Diese Kürzel steht für Louis Vuitton Moët Hennessy und gehört dem Franzosen Bernard Arnault. Er hat sich ein Imperium der Luxusmarken aufgebaut. Er kauft alles, was fein und teuer ist und er fährt gut damit. Sein Übernahmehunger scheint unstillbar zu sein. Ihm gehören Weinberge, Modemarken und Hersteller von Luxuskarossen. Sein Imperium regiert er von der vornehmen Pariser Avenue de Montaigne aus. Dort regelt er die Geschäfte für die Haute Couture-Labels Dior, Kenzo, Emilio Pucci, Donna Karan und Marc Jacobs. Er sorgt für den weltweiten Vertrieb der begehrten Champagneretiketten Moët & Chandon, Mercier und Veuve Cliquot und die Produkte des Weinguts Chateau Cheval Blanc. In mehr als 2 000 Läden weltweit versorgt er seine wohlhabende Klientel mit den Dingen, die für ein gutes Leben notwendig sind.

Neben den Nobelmarken verdient er seine Millionen aber auch mit zwei Wirtschaftszeitungen und dem Internet-Reiseanbieter Go Voyages. Den Überblick über seine vielfältigen Unternehmungen verschafft er sich auf vielen Reisen. Gesprächspartner lädt er vorzugsweise in Restaurants ein, die seinen Champagner und Wein ausschenken. Auf diese Weise bekommt er ein Gefühl dafür, wie die Produkte bei wohlhabenden Gästen ankommen, wie diese sich kleiden, was sie essen und trinken. Um seinem Konzern noch den notwendigen intellektuellen Anstrich zu eben, gründete Arnault die Fondation Louis Vuitton, die 100 Millionen Euro in eine Kunsthalle im Pariser Bois de Boulogne investiert. Die Analysten betrachten die Aktivitäten des quirligen Franzosen mit Aufmerksamkeit und rechnen weiterhin mit guten Gewinnen, die allerdings eher moderat ansteigen dürften, da LVMH in den aussichtsreichen Sparten Uhren und Schmuck nur relativ wenig engagiert ist.

Schmuck und Uhren – die Renner

Gut aufgestellt für das obere Segment des Luxusgüter-Marktes ist Richemont. Kein Wunder, gehören zum Portfolio des Konzerns 16 sehr attraktive Marken. Ein großer Teil zählt zu den berühmtesten Namen in der Uhren- und Schmuckbranche: Die Juweliere Cartier und Van Cleef & Arpels, die Uhrmacher A.Lange & Söhne, Baume & Mercier, IWC, Jaeger-leCoultre, Officine Panerai, Piaget und Vacheron Constatin, womit so zu sagen die klangvollsten Namen unter einem Dach vereinigt sind. Als Beimischung zieren noch Alfred Dunhill – die Feuerzeuge finden ihre größten Fans in Asien – und die feinen Schreibwerkzeuge von Montblanc das Unternehmen.

Ursprünglich gehörte Richemont zur südafrikanischen Rembrandt-Group, die Dr. Anton Rupert 1940 gründete. Neben Tabak und Investment war die Beschäftigung mit Luxuswaren nur ein kleiner Teil des Portefeuilles. 1993 wanderte der Tabaksegment zu BAT (British American Tobacco) und Richemont konzentrierte sich auf das Geschäft mit dem Luxus, hält aber noch 18 Prozent an BAT. 42 Prozent der Umsätze macht Richemont in Europa. Noch immer sitzen die Vertreter der Gründerfamilie Rupert in den entscheidenden Positionen. So managt Johann Rupert, Antons Sohn, als Executive Chairman die Geschicke der Mutter Compagnie Financière Richemont und Richmont S.A. Sein Bruder Jan ist Mitglied des Vorstands. Sie leiten das Unternehmen mit ihrer eigenen Philosophie, deren Schlüsselwörter Autonomie und langfristiges Denken lauten, hoch profitabel.

Aufholjagd

Gute Aussichten, zu den großen Namen aufzuschließen, hat der italienische Juwelier Bulgari. Experten erwarten ein durchschnittliches Wachstum von 20 Prozent in diesem Jahr. Die Herzstücke sind natürlich der Schmuck und die Uhren sowie Parfums. Bekannt ist vor allem das typische Design, das sich stark an die griechischen und römischen Vorbilder anlehnt und von Goldschmieden in aller Welt kopiert aber doch nie erreicht wird. Bulgari bleibt sich damit selber treu, denn Gründer Sotiro kam als griechischer Silberschmied 1879 nach Rom, wo er fünf Jahre später sein eigenes Unternehmen gründete. Noch heute besitzt die Familie 52 Prozent der Aktien. Paolo und Nicola Bulgari – beide direkte Nachkommen des Gründers – sowie ihr Neffe Francesco Trapani sitzen im Vorstand der AG. Ihre Firmenkultur basiert auf höchster Qualität und perfektem Service weltweit. In Asien – besonders in Japan – haben sich die Italiener bereits gut etabliert. Das liegt nicht zuletzt an dem relativ minimalistischen Design, das dem Geschmack der Asiaten sehr entgegenkommt.

Namen, die man (beziehungsweise Frau) meistens nur aus den einschlägigen Zeitschriften beim Friseur kennt, wie Gucci, Stella McCartney, Yves Saint Laurent oder Bottega Veneta gehören zur Nummer drei unter den Großen der Luxusbranche. PPR oder besser Pinault-Printemps-Redoute präsentierte Anfang März um 5,9 Prozent gestiegene Umsatzzahlen für 2006. Der Gewinn betrug nach Steuern 685 Millionen Euro, 28 Prozent mehr als in 2005. Zwar betreibt PPR nebenbei auch noch das Massengeschäft mit Büchern, Möbeln und Elektronikartikeln. Doch dieser Anteil wird reduziert zugunsten des profitablen Luxussegments. Die Printemps-Warenhäuser wurden im vergangenen Jahr bereits abgegeben. Jetzt will PPR den deutschen Sportartikel-Anbieter Puma komplett übernehmen. Die Sperrminorität haben die Franzosen sich mit dem Kauf des 27,1 Prozent-Anteils der deutschen Familie Herz bereits gesichert.

Des Sattlers neue Täschchen

Zu den glanzvollen Namen der Luxusbranche gehört auch die ehemalige Sattlerei Hermès in Paris. Handtaschen, zu denen die Klassiker Kelly-Bag (benannt nach Grace Kelly) und die etwas umfangreichere Birkin-Bag (Jane Birkin) zählen, Seidentücher und Krawatten, Parfums und Mode im klassischen Stil erkennen Eingeweihte schon von weitem, ohne dass ein dick aufgetragenes Signet vonnöten wäre. Hermès betreibt wie kaum ein Konkurrent auf diesem Gebiet die Image-Pflege sehr konsequent. Erfolgreich hat auch Tod’s die Schuhe mit den Noppen als Markenzeichen etabliert. Heute gehören die Italiener mit ihren Lederprodukten (unter anderem Hogan) und dem Modelabel Fay zu den Aufsteigern der Branche.

Rendite vom Profit

Anleger, die zwar gerne Geld verdienen, es aber nicht in Juwelen und teure Outfits umsetzen wollen, können sich dennoch mit den großen Namen schmücken. Abgesehen von Aktien können konservativere Investoren auf Zertifikate setzen. Entweder bilden sie einen Korb mit verschiedenen Unternehmen ab oder spiegeln einen Index wider. Vor kurzem haben die Deutsche Börse und die französische Bank BNP Parisbas den World-Luxury-Index kreiert. Darin enthalten sind 20 Firmen – von Christian Dior, LVMH über Richemont bis hin zu kleineren Unternehmen wie das Auktionshaus Sotheby’s oder der dänische Design-Spezialist für Unterhaltungselektronik Bang & Olufsen. Bislang hat sich dieser Index sehr gut entwickelt. In der Rückbetrachtung auf das Jahr 2002 stieg er in diesem Zeitraum um 100 Prozent. Anfang des Jahres haben die Franzosen ein Zertifikat emittiert, das auf diesem Index basiert. Darüber hinaus stehen Basket-Zertifikate der Société Générale, der WestLB sowie ein Index-Zertifikat der Dresdner Bank (Bildet den SBox-Luxus & Lifestyle-Index der Stuttgarter Börse ab.) Das rasant steigende Interesse der Chinesen an den schönen und teuren Dingen des Lebens motivierte die DWS Go dazu, ebenfalls ein Indexzertifikat zu diesem Thema aufzulegen. Schließlich hat sich das Reich der Mitte zum drittgrößten Verbrauchermarkt von Luxuswaren entwickelt.

Krasse Unterschiede

Bevor sich Anleger jedoch für eines der Zertifikate entscheiden, sollten sie entweder selbst einen genauen Vergleich der Papiere anstellen oder sich bei seriösen Beratern informieren. Denn sie unterscheiden sich in der Besetzung des Aktienkorbes – bei einigen bleibt die Auswahl fest, bei anderen ändert sie sich. Auch bei den Gebühren langen manche Emittenten mehr zu als andere. Wem die Zertifikate zu risikoreich erscheinen, entscheidet sich vielleicht für einen der wenigen Fonds auf diesem Gebiet. Im letzten Jahr hat die Tochter der Commerzbank Cominvest einen neuen Fonds aufgelegt, den Deluxe P. Er investiert hauptsächlich in europäische Unternehmen der Luxusindustrie, die weltweit agieren. Als Alternative bieten sich der Luxury Goods Equity Fund von Clariden Leu, der Global Prestige der Credit Suisse oder der Inv.-Prest.& Luxe von ING Investment Management an.

Stimmen die Prognosen für die Weltwirtschaft und schmücken Chinesen, Japaner, Amerikaner, Brasilianer und auch die Europäer sich weiterhin gern mit den großen Marken der Welt, verdienen Investoren gut mit dem schönen Schein. Mit den Erträgen daraus können sie es sich dann auch gut gehen lassen und sich mit Gucci, Hermès und so weiter schmücken.

Marlene Endruweit
m.endruweit@netcologne.de

zm-Index

Stichwort: Gewinnmarge

Die Gewinnmarge oder Umsatzrendite gilt als Maßzahl für den prozentualen Anteil des Gewinns am Umsatz eines Unternehmens und damit für die Profitabilität in einem bestimmten Zeitraum. Sie wird in Prozent ausgedrückt. Je höher die Prozentzahl desto profitabler ist das Unternehmen. Die Berechnung: Gewinn geteilt durch den Umsatz mal 100.

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