BZÄK und Studentenschaft

Kooperation vereinbart

Der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) und die BZÄK werden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Sie schlossen eine offizielle Kooperationsvereinbarung und der BdZM eröffnete jetzt seine Geschäftsstelle im Hause der BZÄK in Berlin. Damit soll der fachliche Nachwuchs intensiver an die Berufsvertretung angebunden werden.

Die künftig engere Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V. (BdZM) hat die Bundeszahnärztekammer mit einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung festgeschrieben. Sie wurde Mitte Mai 2008 vom BZÄK-Präsidenten Dr. Dr. Jürgen Weitkamp und dem ersten Vorsitzenden des BdZM, Art Timmermeister, unterzeichnet.

„Mit dem Büro des BdZM in unserem Hause ist nun eine gute Kooperation zwischen Studenten und verfasster Zahnärzteschaft gesichert“, erläutert Präsident Weitkamp. „Es ist wichtig, den beruflichen und wissenschaftlichen Nachwuchs rechtzeitig an die Berufsvertretung zu binden, um ihn an die zahnärztliche Gemeinschaft anzudocken.“

BZÄK und BdZM sind gemeinsam der Überzeugung, dass die Zukunftsfähigkeit der Zahnmedizin unter anderem davon abhängt, dass es nachwachsende Zahnarztpersönlichkeiten gibt, die die Zahnmedizin klinisch und wissenschaftlich weiterentwickeln und nach außen vertreten.

Motivation zur Freiberuflichkeit

„Exzellent ausgebildete, individuell motivierte und freiberuflich orientierte Zahnärzte werden benötigt, um in den zahnärztlichen Praxen und an Kliniken Führungsverantwortung zu übernehmen“, heißt es in der Präambel der Vereinbarung. Die beiden Organisationen wollen das Potenzial der jungen Zahnärzte intensiv fördern, sie zur Verantwortungsübernahme in der freiberuflichen Praxis oder den Kliniken bereits ab einem frühen Zeitpunkt der Ausbildung motivieren und über den Zeitpunkt des Berufseintritts hinaus gezielt begleiten.

In insgesamt sieben Paragrafen wird die Kooperation in dem Papier festgehalten. Dazu gehört eine Verstärkung der Kommunikation, die örtliche Anbindung der Studentenschaft an das Berliner Borsighaus, die Kontaktpflege in die Länderkammern hinein und die Unterstützung des Novellierungsprozesses der Approbationsordnung. Der BdZM wird in die Weiterentwicklung der zahnärztlichen Weiterbildung eingebunden. Vor allem sollen die Studenten die Möglichkeit erhalten, sich in die Planungen zum Deutschen Zahnärztetag einzubringen und sich in geeigneter Weise auf der Internationalen Dental- Schau (IDS) zu präsentieren.

Geschäftsstelle eröffnet

Am 6. Juni 2008 eröffnete der BdZM feierlich seine Geschäftsstelle in Berlin, um die gute Zusammenarbeit und Anbindung der Bundesfachschaft an die BZÄK perspektivisch noch weiter zu festigen. Die Studenten dankten dem BZÄK-Präsidenten für seinen persönlichen Einsatz, die Kooperation möglich zu machen und verwiesen darauf, dass der engere Schulterschluss mit der Berufspolitik die Effizienz der BdZMArbeit steigere.

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