Studie

Sorglos ins Alter

Die Bundesbürger nehmen einer Umfrage zufolge ihre zusätzliche Altersvorsorge nicht so ernst. Im vergangenen Jahr legten sie dafür mit 188 Euro sieben Prozent weniger Geld zurück als 2006. Da waren es bei den meisten im Schnitt noch 204 Euro. Das geht aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank hervor.

Darin gaben 52 Prozent der Befragten an, dass sie keinen Ausbau der privaten Altersvorsorge planen. Inzwischen wurden bundesweit fast zwölf Millionen Riester-Verträge abgeschlossen. Von den Teilnehmern der Studie glauben 41 Prozent, fürs Alter ausreichend vorgesorgt zu haben. 40 Prozent sehen das nicht so. Zunehmend ausgeprägt ist der Wunsch nach Wohneigentum: 65 Prozent halten dies der Studie zufolge für die „ideale Form der Alterssicherung“.

Zwölf Monate zuvor waren es 58 Prozent. Ungeachtet der Turbulenzen an den Finanzmärkten halten 45 Prozent der Berufstätigen private Vorsorge für sicherer als die staatliche Rente. Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte für die Studie 1 786 Bundesbürger über 16 Jahren.
jr/dpa