Patientenrechtegesetz

Pläne werden von Berufspolitik begrüßt

Alle Fotos: BZÄK-Jardai

Anlässlich der Vorstellung des Patientenrechtegesetzes durch das Bundesgesundheitsministerium äußerten sich der KZBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Fedderwitz (r.) und BZÄK-Vizepräsident Dr. Dietmar Oesterreich (l.) grundsätzlich positiv. „Wir sind in diesem Bereich sehr aktiv. Der Zahnarzt ist selbst der beste Anwalt für seine Patienten, denn er hat ein langfristiges Interesse an ihrer guten Meinung“, sagte Fedderwitz. Allerdings warnte er davor, zu überregulieren und damit eine Defensivmedizin zu schaffen – da man in Berlin diesbezüglich aber sehr überlegt vorgehe, sei er zuversichtlich. Oesterreich plädierte für den offenen Umgang mit Patientenbeschwerden und für den weiteren Ausbau von benötigten Strukturen wie dem Gutachterund Schlichterwesen. „Wir haben uns zu diesem Thema bereits positioniert und viele Beratungsstellen aufgebaut. Die Patientenrechte sind in Deutschland und in Europa auf einem hohen Niveau. Ein Problem ist aber, dass der Patient gar nicht weiß, wohin er sich wenden soll. Daher ist das Gesetz in bestimmten Bereichen sinnvoll“, so Oesterreich.