Studie zur Work-Life-Balance

Ärzte wollen mehr Zeit fürs Private

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Unter Ärzten sind Klagen über die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben offenbar weit verbreitet: Jeder zweite Arzt berichtet, dass es ihm schwer fällt, berufliche Belastungen und private Interessen im Hinblick auf Familie und Freizeit in Einklang zu bringen. Das ist eines der Ergebnisse einer Repräsentativbefragung unter Ärzten für den MLP-Gesundheitsreport 2014.

Demnach spiele bei den Anforderungen an ein attraktives Arbeitsumfeld der Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance eine zunehmend wichtigere Rolle.

Nur zehn Prozent haben damit nach eigener Auskunft keine Probleme. Besonders kritisch äußerten sich angesichts der schlechten Bewertung der Personalsituation und der Arbeitsbedingungen an den Krankenhäusern die Krankenhausärzte. Von ihnen haben 59 Prozent Schwierigkeiten, einen befriedigenden Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben herzustellen. Lediglich 41 Prozent gelinge dies in der Regel gut.