Editorial

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Der Generation Y sind andere Dinge wichtig als ihren Eltern: Statt Karriere und Prestige stellen sie eine ausgewogene Work-Life-Balance in den Vordergrund. Wie wirkt sich das für die Zahnärzte aus – das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) forscht nach. Foto: photoCD – Fotolia.com

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ein spannendes Projekt hat das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) aufgegriffen: eine Studie zum Berufsbild junger Zahn- ärzte. Viel ist in den vergangenen Jahren über die Generation Y, ihre Vorstellungen zur Work-Life-Balance und ihre Berufsplanung diskutiert worden. An die Stelle von Status und Prestige sind bei der jungen Generation vermehrt Werte wie die Freude an der Arbeit sowie die Sinnsuche gerückt. Mehr Freiräume, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und mehr Zeit für Familie und Freizeit sind wichtige Forderungen.

Vor diesem Hintergrund hat das IDZ seine groß angelegte, repräsentative Studie aufgestellt, in der solche Fragen für die Zahnärzte erstmalig umfassend aufgearbeitet werden, um daraus Schlussfolgerungen für die Standespolitik zu formulieren. Die Studie ist in zwei Teile gegliedert: Zunächst werden angehende Zahnärzte vom Ende ihres Studiums bis zur Niederlassungsberechtigung begleitet. In einem zweiten Modul werden bereits angestellte (Assistenz-)Zahnärzte befragt. Die Versendung der Fragebögen startet in den nächsten Tagen. Mehr dazu im Heft.

Mit der weltweit größten Süßwarenmesse, die vom 1. bis zum 4. Februar in Köln stattfindet, rückt das Thema Zucker in den Fokus der Öffentlichkeit. Für Verfechter eines gemäßigten Zuckerkonsums ist das überwältigende Süßwaren-Angebot ein Alptraum. Zucker ist aus unserer Ernährung nicht mehr wegzudenken. Doch wieviel Zucker braucht der Mensch? Warum essen wir soviel davon?

Was können wir gegen chronische Überzuckerung tun? Und was ist aus zahnärztlicher Sicht dazu zu sagen? Unsere Titelgeschichte geht auf die Wirkungsweisen von Zucker und Zuckerersatzstoffen ein, präsentiert Expertenmeinungen aus der Zahnärzteschaft und der Ernährungsmedizin und geht auf aktuelle Erkenntnisse der Kariesforschung ein. Auf zm-online (www.zm-online.de) gibt es weiterführende Standpunkte aus berufspolitischer Sicht. Nach aktueller Studienlage sind es eher psychologische Faktoren als körperliche Entzugserscheinungen, die Phasen exzessiver Zuckeraufnahme auslösen.

Ein Reizthema, das vor allem im vergangenen Herbst die Gemüter erhitzte, war die Debatte über Firmenangebote an Mitarbeiterinnen zum Einfrieren ihrer Eizellen. Ausgelöst wurde das Ganze durch Geschäftsmodelle der US-Konzerne Facebook und Apple. Unter dem Stichwort „Social Freezing“ geht es darum, Frauen darin zu unterstützen, zunächst ihre Karriere zu verfolgen und sich erst dann ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Eine ethische und soziale Frage-stellung, die nicht unumstritten ist und die viel Stoff zu weiterführenden Diskussionen bietet. Wie man sich letztlich persönlich positioniert, ist sicherlich eine ganz individuelle (Gewissens-)Angelegenheit. Der Fachartikel im Heft hat die aktuellen Fakten zusammengetragen.

Mit besten Grüßen

Gabriele Prchala
Stellvertretende Chefredakteurin

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