Innovationen in der Gesundheitsbranche

Start-ups boomen

Jeder zweite Praxisinhaber würde bei einem Start-up-Unternehmen mitmachen, zum Beispiel als medizinischer Berater. Das zeigt die aktuelle Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ der Stiftung Gesundheit. Nur rund jeder vierte Befragte kann sich darüber hinaus vorstellen, in ein Start-up zu investieren.

Bei den wenigsten Menschen vermehrt sich das Geld im Schlaf. Wer in Start-ups investiert, hat in der Regel nicht nur finanzielle Interessen, sondern steht hinter der Unternehmensidee. Das gilt auch für Ärzte. GiZGRAPHICS - Fotolia

In welchem Umfang können Sie sich vorstellen, in ein Start-up zu investieren? Für über Dreiviertel (76 Prozent) der Befragten ist es undenkbar, ein Start-Up finanziell zu unterstützen. Nur 24 Prozent der Mediziner wären bereit zu investieren. Bei ihnen schwankt die Investitionshöhe. Stiftung Gesundheit / zm

Mehr als die Hälfte aller niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten (55,6 Prozent) würde bei einem Start-up mitmachen. Bei den Medizinern besteht damit grundsätzlich eine sehr hohe Bereitschaft sich als Berater zu engagieren und das eigene Know-how einzubringen, um Innovationen in der Gesundheitsbranche voranzutreiben. Das Problem: Lediglich acht Prozent der Befragten gaben an, innovative Start-ups im Gesundheitssektor überhaupt zu kennen.

Bei der erbetenen Nennung der betreffenden Existenzgründungen reichte die Spanne von Online-Terminvereinbarungsportalen über Online-Konsile und Gutachter bis hin zu innovativen Medizinischen Versorgungszentren. Keine dieser Firmen wurde mehr als einmal von den Befragten genannt, was darauf schließen lässt, dass die derzeitigen Start-ups bislang keinen signifikanten Bekanntheitsgrad erlangen konnten oder dass erfolgreiche Neugründungen nicht als solche wahrgenommen werden.

Nur wenige Ärzte würden investieren

Deutlich geringer als die Bereitschaft, als medizinischer Berater tätig zu werden, ist die Bereitschaft zum finanziellen Risiko: Drei Viertel der Befragten (76 Prozent) können sich nicht vorstellen, ein Start-up finanziell zu unterstützen. Lediglich 24 Prozent der Mediziner wären bereit, einen gewissen Betrag zu investieren. Bei der Höhe der Investitionskosten wäre davon jeder Zehnte bereit, mehr als ein sechsfaches Monatseinkommen aufzuwenden (siehe Grafik). Das Einkommen maximal eines halben Jahres würden immerhin rund 30 Prozent dieser Mediziner einsetzen. Knapp 60 Prozent derer, die generell zur Investition bereit sind, würden geringfügig investieren, das heißt maximal ein Monatseinkommen bereitstellen.

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