Editorial

Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, während dieses Heft ausgeliefert wird, haben die letzten Stunden der Internationalen Dental-Schau (IDS) 2015 in Köln begonnen.

Die europäische Sicht: Aufschlussreich ist es, den Blick über die Grenzen hinweg zu wagen und beim Nachbarn zu schauen, wie das Leben dort so tickt. Das gilt auch für die zahnmedizinischen Versorgungssysteme. Im Sinne von Best Practise lassen sich viele neue Erkenntnisse gewinnen. Foto: © beugdesign – Fotolia.com

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

während dieses Heft ausgeliefert wird, haben die letzten Stunden der Internationalen Dental-Schau (IDS) 2015 in Köln begonnen beziehungsweise hat die Messe ihre Pforten bereits geschlossen. Wer nicht mehr alle Stände besuchen konnte oder wer sich jenseits der Messe informieren möchte, was die Dentalindustrie aktuell bietet, dem sei ein Klick auf unseren Internetauftritt unter www.zm-online.de empfohlen. Dort sind die Highlights der Messe zusammengefasst und stehen noch eine Weile online zur Verfügung.

Interessante Einblicke in die zahnärztliche Versorgung in Europa bietet eine neue gesundheitsökonomische Studie, die das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) gerade veröffentlicht hat (siehe Titelstrecke). Die EURO-Z-II-Studie zeigt einen System-vergleich über die Versorgungs- und Ver- gütungssituation in sieben europäischen Ländern. Aus der Studie geht hervor, dass in Europa sehr heterogene Gesundheitssysteme existieren. Ob ein System dem anderen überlegen ist, lässt sich nicht anhand von einzelnen Kennzahlen ablesen, vielmehr ist der Blick aufs Ganze angebracht. Das war auch das zentrale Ergebnis eines Workshops, den KZBV und BZÄK in der dänischen Botschaft in Berlin zur Vorstellung der Studie veranstalteten. Fazit dort: Kein System ist besser als das andere, aber im Sinne von Best Practice lässt sich viel vom europäischen Nachbarn lernen. Voneinander lernen – dieser Ansatz stand auch im Vordergrund bei einem interdisziplinären Symposium in Leipzig zur kindlichen Entwicklung. Zahnärzte, Kieferorthopäden, Neonatologen, Pädiater, Psychologen, Soziologen, Logopäden, Myofunktionstherapeuten und Sexualtherapeuten kamen zusammen, um über Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern in den ersten Lebensjahren zu diskutieren. Einigkeit bestand darin, dass neben dem medizinischen und dem zahnmedizinischen Bereich Experten aus weiteren Disziplinen in die Therapiekonzepte einbezogen werden sollten. Vor allem bei Spaltkindern ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen für eine erfolgreiche Rehabilitation förderlich.

Verständnis für die Prävention zu wecken, und zwar vom ersten Zahn an, darum ging es bei der Arbeitssitzung des Forums Zahn- und Mundgesundheit in Berlin. Wie man die Politik für die Präventionskonzepte der Zahnärzte gewinnen und die Prävention frühkindlicher Karies ins Präventionsgesetz überführen kann, war Gegenstand der Diskussionen zwischen Politik, Standespolitik und Wissenschaft.

Mit besten Grüßen
Gabriele Prchala
Stellvertretende Chefredakteurin

65120786489121648912764891286512079 6512080 6489130
preload image 1preload image 2preload image 3preload image 4preload image 5preload image 6preload image 7preload image 8preload image 9preload image 10preload image 11preload image 12preload image 13preload image 14preload image 15preload image 16preload image 17preload image 18preload image 19preload image 20preload image 21preload image 22preload image 23preload image 24preload image 25preload image 26preload image 27preload image 28preload image 29preload image 30preload image 31preload image 32preload image 33preload image 34preload image 35preload image 36preload image 37preload image 38preload image 39preload image 40preload image 41preload image 42preload image 43preload image 44preload image 45preload image 46preload image 47preload image 48preload image 49preload image 50preload image 51preload image 52preload image 53preload image 54preload image 55preload image 56preload image 57preload image 58preload image 59preload image 60preload image 61preload image 62preload Themeimage 0preload Themeimage 1preload Themeimage 2preload Themeimage 3preload Themeimage 4preload Themeimage 5preload Themeimage 6preload Themeimage 7preload Themeimage 8preload Themeimage 9preload Themeimage 10preload Themeimage 11preload Themeimage 12preload Themeimage 13preload Themeimage 14preload Themeimage 15preload Themeimage 16preload Themeimage 17preload Themeimage 18preload Themeimage 19preload Themeimage 20preload Themeimage 21preload Themeimage 22preload Themeimage 23preload Themeimage 24preload Themeimage 25preload Themeimage 26preload Themeimage 27preload Themeimage 28
Bitte bestätigen Sie
Nein
Ja
Information
Ok
loginform
Kommentarvorschau
Kommentarvorschau schliessen
Antwort abbrechen
Ihr Kommentar ist eine Antwort auf den folgenden Kommentar

Keine Kommentare