Nachwuchsförderung

Heute schon an morgen denken

Die Generation Y beschäftigte die Öffentlichkeitsbeauftragten auf ihrer Koordinierungskonferenz von Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV). Am 8. und 9. Mai dieses Jahres gingen sie in Baden-Baden der Frage nach, welche Erwartungen junge Zahnärzte an ihren Beruf haben, und, genauso wichtig, wie sie die Berufspolitik erreichen kann?

Wie ticken Berufsanfänger von heute? Die Jungunternehmerin Dr. Steffi Burkhart klärte auf... Foto: Jan Potente-IZZ Baden-Württemberg

...genauso wie Kai Becker vom Bundesvorstand der Zahnmedizinstudenten. Foto: Jan Potente-IZZ Baden-Württemberg

Der Vize-Präsident der BZÄK, Prof. Dietmar Oesterreich, erinnerte zum Auftakt an den „Rahmen“ innerhalb dessen sich die Fragestellung bewege: Es sei berufspolitische Aufgabe der Zahnärzteschaft und deren Berufsorganisationen BZÄK und KZBV, die zahnärztliche Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. Hierfür bedürfe es nicht nur, sich um den Nachwuchs in den Praxen zu kümmern, sondern auch, junge Menschen für die zukünftigen standespolitischen Belange zu gewinnen. Zwar sei nach wie vor die Übernahme einer Einzelpraxis die häufigste Form der Niederlassung, doch gebe es klar erkennbare Tendenzen, dass sich nachfolgende Generationen der Zahnärzte lieber und länger anstellen ließen.

Dies vor allem deshalb, weil viele Berufsanfänger in einer Anstellung eine größere Chance sähen, Familie und Beruf vereinen zu können als in der Niederlassung. Oesterreich: „Wir müssen ein Bewusstsein schaffen für die Anliegen der Jüngeren – und die Selbstverwaltung danach ausrichten.“ Gerade hier seien die jetzigen Aktiven in der Standespolitik aufgerufen, sich um die Situation der nachwachsenden Generationen in den Praxen und der Berufsvertretung zu kümmern.

Für die BZÄK präsentierte deren Vizepräsident, Prof. Dr. Christoph Benz, einen Katalog an Maßnahmen, die geeignet sein könnten, um die Niederlassung als Berufsausübungsform attraktiver zu machen. Gestützt auf diverse Studien und Umfragen nannte er etwa die beratende Unterstützung, wenn es um die Beherrschbarkeit des finanziellen Risikos, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Vorbereitung auf unternehmerische Aspekte im Beruf geht. Auch wenn Kammern und KZVen hier schon vieles tun würden, um angehende und junge Zahnmediziner für die Niederlassung zu unterstützen, seien gerade dies die Zukunftsfelder für die Berufsverbände, auf denen sie sich bewähren müssten. „Wir dürfen als Verbände nicht die öde, arrogante Behörde zu geben“, so Benz.

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