Erkrankungen mit hoher zahnmedizinischer Relevanz

Symptome erkennen, Komplikationen vermeiden

Der Patient kann bei einer einfachen Extraktion verbluten, die Patientin bekommt trotz aller Mühen den Mund nicht richtig auf, weil sie eine rheumatoide Erkrankung hat, der Leberkranke hat einen anderen Metabolismus und das Kind zeigt auffällige Veränderungen im Mund. Hier sind allgemeinmedizinische Kenntnisse gefragt, um bei der Zahnbehandlung alles richtig zu machen. Vier Beiträge zeigen einen Auszug aus den wichtigsten Grunderkrankungen, die hohe Relevanz für den Zahnarzt haben.

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Foto: v.Haussen, P.W.Kaemmerer, W.Wagner
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Wenn die Patientin den Mund nicht aufkriegt ...

Parodonthopathien sowie rheumatoide Erkrankungen zeichnen sich durch entzündliche Prozesse aus. Während diese bei den Parodontopathien eher lokal zu finden sind, gelten rheumatoide Prozesse als systemisch mit einer großen Erscheinungsbreite multipler Symptome.

Dr. Katinka Albrecht, Johanna Callhoff und Prof. Dr. Angela Zink, Berlin, legen in ihrem Beitrag die Zusammenhänge beider Erkrankungen dar und gehen auf bakterielle Geschehen ein, die für beide Erkrankungen die Ursache darzustellen scheinen. Eine Aussage ist für die Praxis bedeutsam: Ein parodontal gesundes Gebiss kann viele Symptome aus dem rheumatoiden Formenkreis erheblich lindern beziehungsweise sogar deutlich reduzieren helfen.

Wenn es einfach weiter blutet ...

Das Autorenteam Dr. Tasso von Haussen, Dr. Dr. Peer W. Kämmerer, Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner, Mainz und Rostock, stellt gängige sowie neu auf dem Markt befindliche Antikoagulanzien sowie deren Indikationsbereiche vor und diskutiert die Auswirkungen auf Situationen während einer zahnärztlichen, möglicherweise auch zahnärztlich-chirurgischen, Behandlung.

Die Aussagen sind als „Strickmuster“ für den Praktiker zu sehen, denn – wie sich trotz vieler informierender Publikationen auch in den zm der vergangenen Jahre gezeigt hat – an der Basis besteht immer wieder Unsicherheit im Umgang mit antikoagulierten Patienten.

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