Table Clinics beim DZO

An die Tische, fertig, los

Angelehnt an das amerikanische Modell 30-minütiger Tischdemonstrationen luden Zahnärzte und Industrievertreter an insgesamt zehn Thementischen zum Austausch über ihr Spezialgebiet ein: Augmentieren, Implantieren und Sedieren. Ganz praktisch wurde angeleitet, ausprobiert, experimentiert, Erfahrungen gesammelt, diese diskutiert und damit das neu Erlernte gleichzeitig vertieft.

Die Table Clinics: Schwerpunkte waren der Knochenaufbau, OP-Methoden, Techniken und Instrumente, die bei mangelhaftem Knochenangebot zum Einsatz kommen und neue Ersatzmaterialien für langfristig stabile Augmentate. Im Fokus standen auch Erfahrungen aus der implantologischen Praxis: Membrantechniken, Implantatgrößen, schwierige Behandlungsfälle, Lachgassedierung und Schraubenbrüche. Foto: Rommelfanger

Die Table Clinics: Schwerpunkte waren der Knochenaufbau, OP-Methoden, Techniken und Instrumente, die bei mangelhaftem Knochenangebot zum Einsatz kommen und neue Ersatzmaterialien für langfristig stabile Augmentate. Im Fokus standen auch Erfahrungen aus der implantologischen Praxis: Membrantechniken, Implantatgrößen, schwierige Behandlungsfälle, Lachgassedierung und Schraubenbrüche. Foto: Rommelfanger
Die Table Clinics: Schwerpunkte waren der Knochenaufbau, OP-Methoden, Techniken und Instrumente, die bei mangelhaftem Knochenangebot zum Einsatz kommen und neue Ersatzmaterialien für langfristig stabile Augmentate. Im Fokus standen auch Erfahrungen aus der implantologischen Praxis: Membrantechniken, Implantatgrößen, schwierige Behandlungsfälle, Lachgassedierung und Schraubenbrüche. Foto: Rommelfanger

„Die Teilnehmer waren begeistert, weil sie neue Techniken und Instrumente mit den Referenten im kleinen Kreis besprechen konnten“, bilanzierte Engels. Engels, sein Vize Dr. Thomas von Landenberg sowie Dr. Michael Rumpf, Präsident der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz, kritisierten auf dem Kongress die Kluft zwischen Hochschullehre und zahnärztlicher Praxis: „Neue Entwicklungen alleine bringen uns nicht weiter – wir müssen auch wissen, ob und wie sie in der Praxis umsetzbar sind.

Wir als Praktiker fordern evidenzbasierte statt eminenzbasierte Forschung und wieder mehr Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Praktikern“, sagte Engels im Gespräch mit den zm. Eine ähnliche Sichtweise vertritt auch Rumpf: „Während des Studiums haben angehende Zahnmediziner kaum Gelegenheit Behandlungsmethoden auszuprobieren“, monierte er. „Gegenstand der universitären zahnmedizinischen Lehre ist vor allem die Theorie“, bestätigte von Landenberg. Um mehr Praxis zu integrieren, müsse man die zahnärztliche Approbationsordnung von 1955 ändern.

Diese würde jedoch frühestens dann modifiziert, wenn die neue Approbationsordnung für Ärzte kommt, bemerkte Rumpf mit Verweis auf die Ansagen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. „Das ist sehr bedauerlich – man kann die Studenten heute nicht wie 1955 unterrichten – die Praxis bleibt auf der Strecke.“

Das 1990 von acht Implantologen gegründete DZOI wurde zählt heute rund 350 Mitglieder. Die Fachgesellschaft verfolgt das Ziel, „angewandte Wissenschaft für Praktiker“ zu vermitteln, sagte Engels. „Sie will keine wissenschaftlichen Leitlinien entwickeln, sondern neue Verfahren in der Praxis testen – denn nur so erkennt man, ob sie überhaupt funktionieren.“

Julia Rommelfanger,

julia.rommelfanger@web.de


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