Festveranstaltung 25 Jahre Tag der Zahngesundheit

Botschafter für die Mundgesundheit

Wer hätte gedacht, das der Speichel einmal zum erfolgreichsten Thema beim Tag der Zahngesundheit avancieren würde. So geschehen im Jahr 2008, als sich die Medien regelrecht auf das Thema, „Gesund beginnt im Mund – aber bitte mit Spucke” stürzten. Zum 25. Geburtstag der Kampagne trafen sich nun Mitgestalter mit Gästen aus Zahnmedizin, Politik und Wissenschaft in Berlin.

v.l.n.r.: Dr. Matthias Lehr, Johann-Magnus Frh. v. Stackelberg, Dr. Uwe Prümel-Philippsen, Prof. Dietmar Oesterreich, Prof. Johannes Einwag Svea Pietschman

"Die GKV finanziert die Gruppenprophylaxe in Deutschland im Grunde ohne Beteiligung der PKV", sagte Dr. Christiane Goepel, ehemalige DAJ-Geschäftsführerin. Svea Pietschmann
"Mit seiner Vision, einen ’Tag der Zahngesundheit’ ins Leben zu rufen, ist Friedrich Römer bei mir auf offene Ohren gestoßen", sagte Bernd Wiethardt, ehemaliger Leiter des Dezernats Vertragsrecht beim BLK. Svea Pietschmann
"Kieferorthopädische Behandlung beginnt nach der Geburt mit dem Stillen und dem Stärken der Kaumuskeln", meint Dr. Henriette Dörschug, Mitbegründerin Initiative Kiefergesundheit. Svea Pietschmann
"Meinem Vater war es wichtig, dass Botschaften so aufbereitet werden, dass sie von den Zielgruppen direkt verwendet werden können", sagte Robert Römer, Sohn von Friedrich Römer, langjähriger Geschäftsführer Verein für Zahnhygiene e.V. Svea Pietschmann
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU): "25 Jahre Tag der Zahngesundheit sind eine 25-jährige Erfolgsgeschichte." Svea Pietschmann

Wer bei der Festveranstaltung im Maritim Hotel an der Friedrichstraße dabei war, konnte anhand der Gespräche gut nachvollziehen, wie wichtig jede einzelne Idee der mitwirkenden Menschen für den Erfolg der Kampagne „Tag der Zahngesundheit“ war und ist. Allen voran steht die konkrete Vision von Friedrich Römer, der seine Arbeit immer auch daran gemessen hat, wie wirksam er die einzelnen Gruppen der Öffentlichkeit mit einer Botschaft erreichen konnte.

Hochmotiviert für ein gesundes Kauorgan

„Die Einrichtung eines jährlich wiederkehrenden Tages der Zahngesundheit dient dem Ziel, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland auf die Bedeutung eines gesunden Kauorgans hinzuweisen und zu entsprechenden Verhaltensweisen anzuregen“, zitierte Dr. Uwe Prümel-Philippsen, Leiter des Aktionskreises, aus der damaligen Festschrift. Um dies zu erreichen, öffnete sich der Tag der Zahngesundheit von einer anfänglich reinen Fachveranstaltung hin zu einem Aktionstag für die Öffentlichkeit und vermittelt seither auch der Bevölkerung direkt Empfehlungen zur Mundgesundheit.

Die Mottos waren manchmal sperrig („Probleme der Akzeptanz des zahnärztlichen Vorsorgeangebots und Möglichkeiten zu ihrer Lösung“, 1992), manchmal ausgefallen („Gesund beginnt im Mund – aber bitte mit Spucke”, 2008) aber immer einzigartig und das Ergebnis langer Gespräche zwischen den beteiligten Fachleuten. Waren es anfangs noch 25, so hat der Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit jetzt rund 30 Mitglieder.

Eine präventionsorientierte Sichtweise etablierte sich

Beispiele, was im zurückliegenden Vierteljahrhundert erreicht wurde, zeigte Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, auf. „Vor 25 Jahren waren das Gesundheitssystem und die zahnmedizinische Versorgung vornehmlich auf Reparatur ausgerichtet, Prophylaxe spielte kaum eine Rolle.“ Erst Ende der 80er-Jahre habe der Paradigmenwechsel hin zu einer präventionsorientierten Sichtweise stattgefunden. Der Kariesbefall der 12-Jährigen sei seitdem drastisch gesunken.

Zeit zum Ausruhen bleibt aber nicht – die Erfolge der Vergangenheit werden mit den Problemen der Gegenwart konfrontiert. Zu den aktuellen Aufgaben gehöre die bessere mundgesundheitliche Betreuung von Pflegebedürftigen, Hochbetagten und Menschen mit Behinderung – aber auch die Vorbeugung von Zahnschäden bei kleinen Kindern unter drei Jahren sowie die Bekämpfung der Parodontitis. Hinzu kommen Fragen, die das Gemeinwohl betreffen. Oesterreich: „Deutschland als Zuwanderungsland hat sich selbstverständlich auch der zahnmedizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern anzunehmen.“

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