Osteolyse nach Frontzahntrauma

Vollständige ossäre Regeneration

Abbildung 2: Zahn 21 aus ausgedehnter apikaler Osteolyse 24 Monate nach dem erlittenen Trauma. Kaup/Septodont
Abbildung 3: Zehn Monate nach Behandlungsbeginn und Kalziumhydroxyd-Einlage: Reduktion der apikalen Osteolyse. Kaup/Septodont
Abbildung 4: Nahezu vollständige knöcherne Regeneration des ossären Defekts 22 Monate nach Behandlungsbeginn und Kalziumhydroxid-Einlage. Kaup/Septodont
Abbildung 5: Zustand nach apikaler Füllung mit Biodentine und koronaler Rekonstruktion mit Komposit. Kaup/Septodont

Die Therapie

Die Trepanation und Darstellung des Wurzelkanallumens gelang problemlos. Neben einer schonenden Instrumentierung der Wurzelkanalwände mit Handinstrumenten wurde die chemische Desinfektion mit einer einprozentigen Natriumhypochlorit-Lösung und – nach Zwischenspülung mit isotoner Kochsalzlösung – mit Chlorhexidinlösung (zwei Prozent) unter Ultraschallaktivierung durchgeführt. Anschließend wurde der Zahn mit einer Kalziumhydroxid-Einlage (Calciumhydroxid pro analysi, Merck, Darmstadt) und die Trepanationsöffnung mit einem bakteriendichten Verschluss (dentinadhäsiv verankerte Kompositfüllung) versorgt.

Auch zehn Monate nach Behandlungsübernahme, in denen in einem Abstand von vier bis sechs Wochen Kalziumhydroxid-Einlagen in den gereinigten Wurzelkanal eingebracht wurden, war der Patient zwar beschwerdefrei, der Wurzelkanal jedoch nicht zu trocknen. Aus diesem Grund wurde eine weitere Zahnfilmaufnahme zur weitergehenden Diagnostik angefertigt (Abbildung 3). Der Zahnfilm ließ im Vergleich zur Voraufnahme bei Behandlungsübernahme eine Reduktion der apikalen Osteolyse und eine Abnahme der Radiotranslumniszenz erkennen. Dies wurde als fortschreitender Heilungsprozess bei ossärer Regeneration bewertet. Über weitere zwölf Monate erfolgte somit in einem vier- bis sechswöchigen Turnus eine schonende Reinigung und Desinfektion nach dem geschilderten Vorgehen und eine wiederholte Kalziumhydroxid-Einlage mit abschließendem bakteriendichtem Verschluss.

Der Eintritt von Flüssigkeit über das apikale Foramen verringerte sich im weiteren Behandlungsverlauf zwar, der Wurzelkanal konnte jedoch auch 22 Monate nach Behandlungsübernahme nicht vollständig getrocknet werden. Eine Apexifikation mit einem vollständigen hartgewebigen Verschluss konnte im vorliegenden Fall nicht erzielt werden.

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