Broschüre „Der Weg in die Freiberuflichkeit“

Crashkurs: Grundlagen der Berufsausübung

„Grundlagen der zahnärztlichen Berufsausübung“ – das klingt sperrig und das ist es auch. Nichtsdestotrotz sollte man als Zahnarzt und Freiberufler wissen, wie die Selbstverwaltung funktioniert und welche Rolle die zahnärztlichen Körperschaften in der Gesundheitswelt spielen. Deshalb hier ein kleiner Crashkurs.

Auf dem Weg in die eigene Praxis scheinen die „Grundlagen der zahnärztlichen Berufsausübung“ abseits der eigenen Agenda zu liegen. Doch sie bilden das Fundament für Selbstverwaltung und Freiberuflichkeit, auf dem der Weg in die eigene Praxis erst beschritten werden kann. Hoda Bogdan – Fotolia.com

Mit der Broschüre „Praxisgründung – Der Weg in die Freiberuflichkeit“ will die Bundeszahnärztekammer junge Zahnärzte beim Start in das Berufsleben unterstützen – mit Input zur Berufsausübung. Die „Grundlagen der Berufsausübung“ sind der erste von insgesamt 13 Beiträgen, die wir in den zm veröffentlichen. Die gesamte Broschüre können Sie unter http://bit.ly/1Tl1d2V herunterladen. Beim Weg in die eigene Praxis muss man sich auf ein stabiles Fundament verlassen können. BZÄK
Beim Weg in die eigene Praxis muss man sich auf ein stabiles Fundament verlassen können. Alis Photo – Fotolia.com

Wer die zahnmedizinische Ausbildung absolviert und das Staatsexamen bestanden hat, erhält die zahnärztliche Approbation. Sie berechtigt dazu, die Zahnheilkunde auszuüben und die Berufsbezeichnung „Zahnarzt“ beziehungsweise „Zahnärztin“ zu führen. Es handelt sich um eine geschützte Berufsbezeichnung, denn nur derjenige, der die zahnärztliche Approbation erworben hat, darf sie führen und die Zahnheilkunde ausüben. Die Bevölkerung kann also darauf vertrauen, dass derjenige, der sich als Zahnarzt bezeichnet, die entsprechende Qualifikation erworben hat.

Das wohl wichtigste Gesetz für den Zahnarzt – als formelle Bezeichnung gemäß § 1 ZHG; im Interesse einer leichteren Lesbarkeit wird auf die weibliche Form der Berufsbezeichnung usw. verzichtet – ist das Zahnheilkundegesetz aus dem Jahr 1952. In diesem Gesetz ist festgelegt, dass die Zahnheilkunde nur durch Zahnärzte ausgeübt werden kann. Dieses Gesetz definiert Zahnheilkunde als „die berufsmäßige, auf zahnärztlich-wissenschaftliche Erkenntnisse gegründete Feststellung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten“. Das Zahnheilkundegesetz legt weiter fest, dass die Ausübung der Zahnheilkunde kein Gewerbe ist.

Der Zahnarzt erbringt eine freiberufliche Leistung. Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat im Jahr 1995 eine Definition der Freien Berufe erarbeitet. Diese lautet: „Angehörige Freier Berufe erbringen aufgrund besonderer beruflicher Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Leistungen im gemeinsamen Interesse ihrer Auftraggeber und der Allgemeinheit.

Ihre Berufsausübung unterliegt in der Regel spezifischen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung oder des von der jeweiligen Berufsvertretung autonom gesetzten Rechts, welches die Professionalität, Qualität und das zum Auftraggeber bestehende Vertrauensverhältnis gewährleistet und fortentwickelt.“ Der Freie Beruf hat im Gefüge unserer Gesellschafts- und Rechtsordnung besondere Bedeutung. Die Unterscheidung zwischen Freiem Beruf und Gewerbe hat vielfältige Auswirkungen im Bereich des gesamten Rechts wie des Steuerrechts.

Heilberufs-/Kammergesetz

Vorgaben für die Ausübung des zahnärztlichen Berufs finden sich weiter in den Heilberufs- beziehungsweise Kammergesetzen der Länder. Der Staat räumt allen Freien Berufen das Recht ein, ihre Berufsangelegenheiten weitgehend selbstständig in einer eigenen Berufsvertretung zu regeln. Die Berufsvertretung für die Zahnärzte ist die Zahnärztekammer. Sie hat nach dem Heilberufs- beziehungsweise Kammergesetz den rechtlichen Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der Zahnarzt ist nach diesem Gesetz Pflichtmitglied der Kammer.

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