Fortbildung: Implantologie

Anfangs ein Experiment, heute Routine

Lernkurven der Implantologie: Subperiostales Implantat Georg Bach

Das Problem Rot-Weiß

So sahen sich die implantologisch tätigen Zahnärzte relativ unerwartet (und teilweise unvorbereitet) mit einer Diskussion konfrontiert, die vornehmlich aus dem nordamerikanischen Raum auf Europa „überschwappte“ – das Problem der „Rot-Weiß-Ästhetik“. Mit der Fokusverschiebung auf das Ziel einer höchstmöglichen Ästhetik bei implantatprothetischen Versorgungen verbunden war eine gewisse Abnabelung der Implantologie von der bis dahin dominanten Chirurgie: Standen in der Frühphase die sichere Insertion und eine möglichst gute Platzierung im Knochen im Vordergrund – mitunter zulasten einer späteren Versorgung mit Zahnersatz durch eine ungünstige Platzierung der künstlichen Zahnpfeiler –, so dominierten nunmehr prothetische Ansprüche und Fragestellungen.

Um diese befriedigen zu können, wurden die bewährten Insertionstechniken geändert und neue etabliert. Möglich geworden ist diese Entwicklung vor allem durch die immensen Verbesserungen auf dem Gebiet der Augmentationen, die nun mit signifikant höherer Voraussagbarkeit durchgeführt werden konnten. Möglich geworden ist diese Entwicklung auch durch eine wesentliche Verbesserung der Ausbildung der implantologisch tätigen Kollegen. Diese Verbesserungen betrafen sowohl die Phase des Studiums als auch die postgraduale Ausbildung. So gebührt an dieser Stelle den Universitäten und den Fachgesellschaften, die sich hier massiv eingebracht haben, ein großes Lob.

Fokus Augmentationen

Durch die Etablierung einer Vielzahl neuer, sichererer Augmentationsverfahren konnte das Knochenlager für das Implantat nahezu nach Belieben gestaltet werden. Ein früher, aber wichtiger Ansatz für einen echten Fortschritt waren die damals revolutionär wirkenden Verfahren für Augmentationen im Oberkieferseitenzahnbereich. Dank dieser Sinus-Lift-OP-Techniken, die in späteren Jahren einige Modifikationen – auch im Sinne eines weniger invasiven Vorgehens – erfuhren, konnten nun Kieferareale mit Implantaten versorgt werden, die zuvor als „nicht implantatfähig“ galten oder die nur mit hochinvasiven kieferchirurgischen Verfahren wieder implantationsfähig gemacht hätten werden können.

Waren die ersten Sinus-Lift-OPs in der Regel hoch spezialisierten Zentren vorbehalten, so sind diese heute implantologisches Allgemeingut geworden und werden in vielen Zahnarztpraxis als Routineeingriff durchgeführt.

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