Abschlussfeier des 10. Jahrgangs der AS Akademie

Zwei Väter, keine Mütter, trotzdem drei Kinder

139457-flexible-1900
Heftarchiv Politik
Ausgabe 1/2020
Ausgabe 1/2020
NS-Forschungsprojekt Zahnärzte im Dritten Reich
Wenn es stimmt, dass die höchste politische Währung Glaubwürdigkeit ist, dann war die Gründung der AS Akademie vor 20 Jahren die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt. Sie zielte darauf ab, eine breite personelle und gut ausgebildete Basis für eine erfolgreiche, auf Augenhöhe agierende zahnärztliche Berufs- und Standespolitik mit Schwerpunkt Selbstverwaltung zu legen. Wurden die Ziele erreicht?

Den 10. Studiengang der Akademie haben im Dezember 2019 insgesamt 23 zahnärztliche KollegInnen mit dem Zertifikat „Manager in Health Care Systems“ erfolgreich abgeschlossen. Betrachtet man die mittlerweile zehn Jahrgänge, die die zweijährige Fortbildung erfolgreich durchlaufen haben und die großteils aktiv in der Standespolitik engagiert sind, dann ist die AS Akademie zweifellos ein Erfolgsmodell, um ZahnärztInnen für die Berufspolitik fit zu machen. Denn ein am Gemeinwohl orientierter freier Beruf ist darauf angewiesen, seine Rolle in einer sich verändernden Gesellschaft und damit in und gegenüber der Politik nachhaltig deutlich machen zu können. Der wissenschaftliche Leiter der AS Akademie, Prof. Dr. Christoph Benz, brachte die Notwendigkeit anlässlich der Abschlussfeier des nunmehr 10. Jahrgangs auf den Punkt: „Als freier Beruf sind wir angewiesen auf unsere Intelligenz, auf unser Charisma, auf unsere Möglichkeiten, auf Augenhöhe kommunizieren zu können. Dies insbesondere mit der Politik.“

Dazu braucht es fundiertes Wissen (das man im Studium nicht lernt) und engagierten Nachwuchs für die Berufs- und Standespolitik. Der aus möglichst allen Bereichen der Zahnärzteschaft kommen soll. Rebecca Otto, niedergelassene Kinderzahnärztin aus Jena, beschrieb es in ihrer Rede der AbsolventInnen so: „Vor etwa zwei Jahren sind wir in den Räumen der Bundeszahnärztekammer erstmalig aus vielen Teilen Deutschlands zusammengekommen, um gemeinsam auf eine Reise zu gehen. Junge Kollegen trafen dabei auf erfahrenere, gestandene Kollegen, Angestellte auf Niedergelassene, Frauen auf wenige Männer. In der Standespolitik noch Neuland. Aus Kollegen wurden Freunde fürs Leben, die sich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein breit gefächertes Netzwerk ist entstanden. Einige haben in den zwei Jahren schon Ämter und Aufgaben in der Selbstverwaltung übernommen.“

Melden Sie sich hier zum zm-Newsletter des Magazins an

Die aktuellen Nachrichten direkt in Ihren Posteingang

zm Heft-Newsletter

Sie interessieren sich für einen unserer anderen Newsletter?
Hier geht zu den Anmeldungen zm Online-Newsletter und zm starter-Newsletter.