EuroPerio10

„Give teeth a chance!“

Heftarchiv Zahnmedizin
Ausgabe 14/2022
Ausgabe 14/2022
Leerstelle ZFA
Mehr als 7.000 Teilnehmer aus über 100 Ländern, 41 Sessions mit 130 Referenten – die von der European Federation of Periodontology (EFP) organisierte Großveranstaltung fand vom 15. bis zum 18. Juni 2022 in Kopenhagen statt und darf sich mit Recht als das weltweit führende Treffen von Parodontologen und Implantologen bezeichnen. Für die zm haben 13 deutsche Teilnehmer die Höhepunkte der Veranstaltung begleitet.

Die EuroPerio10 präsentierte den aktuell umfangreichsten Einblick in den Stand auf den verschiedensten Gebieten der Parodontologie und Implantologie. Die Kongresstage waren durchweg mit zahlreichen und dicht getakteten Parallelveranstaltungen gefüllt. Daneben wurde Originalforschung in über 900 wissenschaftlichen Abstracts und Postern präsentiert. Von besonderem Interesse waren hierbei Forschungsergebnisse, die zeigten, welche Effekte eine schwere Parodontitis auf die Entstehung und Progression von systemischen Erkrankungen haben kann. Erfolgreiche Parodontalbehandlungen fördern nicht nur die Mundgesundheit, sondern können auch einen präventiven und kurativen Effekt im Hinblick auf die assoziierten Allgemeinerkrankungen entfalten.

Ein Höhepunkt war die bereits vorab angekündigte Präsentation der ersten europäischen Leitlinie zur Behandlung von Parodontitis im weit fortgeschrittenen Stadium (Stadium IV). Diese Leitlinie wird aktuell von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) übersetzt, auf die deutschen Bedingungen angepasst und soll nach Konsentierung mit den beteiligten Fachgesellschaften möglichst bis zum Jahresende 2022 erscheinen.

Bemerkenswert war das große Interesse der jungen Zahnärztinnen und Zahnärzte: rund ein Drittel der Teilnehmer war jünger als 35 Jahre und rund zwei Drittel unter 45 Jahren alt. EFP-Präsident Professor Andreas Stavropoulos, Malmö, freute sich über diese Bilanz und betonte die Attraktivität der EuroPerio als Fortbildungsveranstaltung, die „deutlich das Interesse der jungen Generation von Kollegen an der Parodontologie zeigt“.

Deutschland war mit acht eingeladenen Hauptreferenten (Florian Beuer, Bettina Dannewitz, Peter Eickholz, Markus Hürzeler, Søren Jepsen, Thomas Kocher, Frank Schwarz, Otto Zuhr) und 421 Tagungsteilnehmern sehr gut repräsentiert.

Live-Operationen als Schaukampf

Das wissenschaftliche Programm der EuroPerio10 startete mit zwei Live-Operationen zum Thema „Weichgewebe um Zähne“. Moderiert wurde diese Session von Dr. Otto Zuhr, München, der zunächst eine Einführung in den „Goldstandard“ der beiden Therapiemöglichkeiten zur Rezessionsdeckung gab: den modifizierten koronalen Verschiebelappen und die modifizierte Tunnellierungstechnik. Er betonte jedoch, dass es an evidenzbasierter Literatur über den Vergleich dieser beiden Techniken mangele.

Das Publikum hatte in der anschließend stattfindenden Live-Schaltung aus Italien und Spanien die Möglichkeit, die parallel durchgeführten Live-Operationen multipler Rezessionen der Klasse 1 (RT1) zu je einer der beiden Techniken der „Master Clinicians“ Dr. Massimo de Sanctis, Mailand und Dr. Ion Zabelegui, Bilbao zu verfolgen. Massimo de Sanctis, live aus Mailand, präsentierte die Operation eines modifizierten koronalen Verschiebelappens in einem Quadranten. Ion Zabalegui hingegen, live aus Bilbao, führte eine modifizierte Tunnelierungstechnik multipler benachbarter Rezessionen in der Oberkieferfront durch. Während Massimo de Sanctis die Größe des Schleimhauttransplantates ausschließlich auf die Bereiche dünnen gingivalen Phänotyps zur Minimierung der Morbidität limitierte, stellte Ion Zabalegui die optimale Revaskularisierung bei der Einbringung eines subepithelialen Bindegewebetransplantates über die ganze Breite der Rezessionen aufgrund des minimalinvasiven Charakters der Tunnelierungstechnik in den Vordergrund seines Eingriffes.

Beide Operateure erläuterten während der parallelen Liveschaltung und in der anschließenden Diskussion ausführlich step-by-step die chirurgischen Prinzipien der beiden Operationstechniken – von Inzision, Lappenbildung, Einbringung des Transplantates zu Nahttechniken – mit Hinblick auf eine optimale Blutversorgung und Wundstabilität zur Minimierung des OP-Traumas.

orales Mikrobiom in der Pathogenese der Parodontitis

In dieser Sitzung ging es um die komplexen Beziehungen zwischen Wirt und Mikroorganismen, die während der Pathogenese der Parodontitis als auch während der Behandlung auftreten. Professor Egija Zaura, Amsterdam, begann die Sitzung mit einer Einführung zum humanen Mikrobiom. Die Zusammensetzung des menschlichen Mikrobioms verändert sich im Laufe des Lebens, abhängig von Lebensstil und Alter. Die benefiziellen Bakterien produzieren dabei lebenswichtige Metaboliten, die der menschliche Organismus selber nicht herstellen kann.

Danach sprach Professor Mike Curtis, London, über die Beständigkeit des oralen Mikrobioms in Gesundheit und Krankheit. Im Gegensatz zum menschlichen Mikrobiom verändert sich das orale Mikrobiom im Laufe des Lebens fast nicht – mit Ausnahme von Dysbiosen. Bei Krankheiten verändern Mikroorganismen die Vernetzung von Genen. Umgekehrt werden nach nicht-chirurgischer Parodontitistherapie nicht nur Veränderungen in der Zusammensetzung des subgingivalen Plaque-Mikrobioms, sondern auch Veränderungen der Speichelzytokine gefunden.

Professor George Hajischengallis, Philadelphia, berichtete über das Zusammenspiel von dysbiotischem oralem Mikrobiom und Entzündungen. Er konzentrierte sich auf Porphyromonas gingivalis (P.g.) und bezeichnete ihn als inflammophilen Schlüsselerreger. Die eigentliche Rolle von P.g. besteht in seiner Fähigkeit, die Umwandlung von einer symbiotischen Gemeinschaftsstruktur in eine dysbiotische Struktur einzuleiten, die dann eine destruktive Entzündung verursachen kann. P.g. kann die Wirtsreaktion auf eine Weise manipulieren, die das Wachstum von P.g. und anderen „destruktiven“ Bakterien fördert.

Chirurgische Therapie von Furkationsdefekten

Furkationsdefekte sind schwierig und herausfordernd, lassen sich aber erfolgreich behandeln. Welche Aspekte bei der Planung und Durchführung der chirurgischen Therapie eine Rolle spielen, war Thema dieser Session. Prof. Søren Jepsen, Bonn, als Moderator informierte die Teilnehmer über die aktuellen Empfehlungen für das chirurgische Management von Furkationsdefekten auf der Grundlage der EFP S3-Leitlinie für die Behandlung der Parodontitis. Er betonte, dass Furkationsbeteiligungen Grad II oder III signifikant das Risiko für Zahnverlust erhöhen. Diese sind als Komplexitätsfaktor bei Parodontitis im Stadium III und IV anerkannt. Er stellte aber auch fest, dass eine Furkationsbeteiligung keineswegs Grund für eine Zahnextraktion sein müsse. Verschiedene regenerative Verfahren zur Reduzierung/Beseitigung des Furkationsdefektes stehen zur Verfügung. Er präsentierte zwei typische klinische Szenarien, bei denen die annähernd 2.000 Teilnehmer die Option hatten, über die Kongress-App auf ihrem Handy für eine der vorgeschlagenen Therapieoptionen zu votieren. Kommen regenerative chirurgische Verfahren zur Reduzierung/Beseitigung des Furkationsdefektes in Betracht oder sind klassische resektive Methoden angezeigt? Die Auflösung boten dann Prof. Maurizio Tonetti, Shanghai, mit seinem Beitrag „Wann regenerieren?“ und Prof. Peter Eickholz, Frankfurt, mit seinem Beitrag „Wann resezieren?“. In ihren Präsentationen beleuchteten die beiden Experten weitreichende Aspekte, die in den Therapieentscheid einfließen sollten, wie zum Beispiel anatomische Details, die patientenindividuelle Mundhygiene und das strikte Nachsorgeregime im Rahmen der unterstützenden Parodontitistherapie, aber auch Kosten-Nutzen-Analysen.

Personalisierte Medizin in der Zahnarztpraxis 

Die Entwicklung von Erkrankungen und das Ansprechen auf deren Behandlung ist individuell verschieden und erfordert daher eine maßgeschneiderte Diagnostik und Therapiesystematik. Personalisierte Medizin soll die individuelle Suszeptibilität für die Entwicklung von Erkrankungen feststellen und idealerweise deren Auftreten durch maßgeschneiderte präventive Maßnahmen verhindern. Zahnarztpraxen können zukünftig mehr allgemeine Gesundheitsaspekte ihrer Patienten überwachen – darin waren sich die Referenten Prof. Bruno Loos, Amsterdam, Prof. Iain Chapple, Birmingham, Prof. Kenneth Kornman, Michigan und Prof. Marja Maine, Amsterdam, einig. Bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren im Speichel oder Blut könnten künftig auch Zahnmediziner labortechnisch das Risiko für das Auftreten verschiedener Erkrankungen bestimmen. Zudem könnte die Häufigkeit der empfohlenen prophylaktischen Maßnahmen zur Vermeidung der Entstehung von Parodontitis an die Anzahl vorhandener parodontaler Risikofaktoren angepasst werden.

Stoffwechselerkrankungen und Parodontitis

Welche neuen Belege gibt es für den Zusammenhang zwischen Parodontitis und Stoffwechselerkrankungen und wie kann dieses Wissen in die tägliche Praxis integriert werden? Diesen Fragen gingen Prof. Francesco d’Aiuto, London, Dr. Eduardo Montero, Madrid, und Dr. Evanthia Lalla, New York, in ihrer Session nach. Dr. Montero startete mit einem Vortrag zu Parodontitis und kardiometabolischen Risikofaktoren. Er zeigte, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen einer schweren Parodontitis und dem Metabolischen Syndrom besteht. Die stärkste Assoziation mit Blick auf die einzelnen Krankheitscharakteristika (abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck, gestörter Fettstoffwechsel und Insulinresistenz) liegt bei Bluthochdruck vor. Er betonte, dass eine PAR-Behandlung nicht nur die Mundgesundheit, sondern auch Stoffwechselerkrankungen positiv beeinflusst, was sich in reduzierten HbA1c- und Entzündungswerten widerspiegelt. Eine Möglichkeit Typ-2-Diabetiker in der zahnärztlichen Praxis zu detektieren, sieht Montero in der Kombination aus einem Fragebogen zur Einschätzung des Diabetes-Risikos (FINDRISK) und der Bestimmung des HbA1c-Wertes mittels eines portablen Gerätes. Dr. Lalla trat für eine koordinierte, multidisziplinäre Betreuung von Patienten mit Diabetes und Parodontitis ein. Lalla sieht vor allem die Bedürfnisse der chronisch erkrankten Patienten im Fokus. Abschließend diskutierte Prof. D’Aiuto die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen bei der Implementierung einer integrierten Versorgung von Diabetes- und Parodontitispatienten. Evidenzbasierte klinische Leitlinien (EFP, NICE) sollen dabei helfen, auf die Assoziation beider Erkrankungen und die Notwendigkeit eines multidisziplinären Therapieansatzes aufmerksam zu machen.

Regeneration vertikaler Defekte

Als Einleitung in diese Session bot Prof. Leonardo Trombelli, Ferrara, einen Überblick über die Entwicklung chirurgischer Verfahren für die Therapie von Knochendefekten, von den „klassischen“ über die Papillenerhaltungslappentechniken bis hin zu den neuesten minimalinvasiven chirurgischen Ansätzen. Er unterstrich die Bedeutung des Erhalts interdentalen suprakrestalen Weichgewebes als „fünfte Defektwand“ sowie der limitierten (einseitigen) Lappenmobilisation für die Erzielung einer bestmöglichen Wundstabilität, primären Wundheilung und optimaler Bedingungen für die parodontale Gewebsregeneration. Prof. Giovanni Zucchelli, Bologna, zeigte, wie tiefe intraossäre Defekte in Kombination mit anderen bereits bestehenden Defiziten wie gingivaler Rezession, Mangel an keratinisiertem Gewebe oder Verlust interdentaler Papillen mittels koronaler Verschiebelappentechniken behandelt werden können. Hierbei stellte er die besondere Rolle des Bindegewebetransplantates vom Gaumen heraus. Die gezielte, teilweise Defekt-überspannende Positionierung des Bindegewebstransplantes kann die Heilung infraalveolärer Defekte zusätzlich positiv beeinflussen. Neben der sehr guten Knochenheilung kann auch eine vermehrte Keratinisierung Folge der Bindegewebstransplantationen sein. Dr. Serhat Aslan, Izmir, stellte eine neue Operationstechnik vor, welche den vollständigen Erhalt der defektassoziierten Interdentalpapille zum Ziel hat. Hierbei wird ein minimal-invasiver Zugang ausgehend vom „Line Angle“ der dem interdentalen Knochendefekt gegenüberliegenden Seite geschaffen. Durch einen einzigen vertikalen bogenförmigen Schnitt wird in Richtung der defektseitigen Papille präpariert. Dieser minimal-invasive Zugang kann die Wundstabilität weiter verbessern und so die regenerative Heilung schwieriger infraalveolärer Defekte (wenn zum Beispiel die bukkale Wand vollständig fehlt) zusätzlich positiv beeinflussen.

periimplantäre EKrankheiten managen

Professor Tord Berglundh, Göteborg, führte durch diese Session und gab am Beispiel Schwedens einen konkreten Ausblick über die zukünftigen Herausforderungen der Behandlung periimplantärer Erkrankungen und Zustände. Mit zunehmend mehr inserierten Implantaten pro Jahr wächst der Bedarf an adäquatem Fachpersonal stetig und sollte auch im Angebot an Qualifizierungsmöglichkeiten stärker berücksichtigt werden. Professor Andrea Mombelli, Genf, beschrieb in seinem virtuellen Beitrag die Krankheitsbilder der periimplantären Mukositis und der Periimplantitis und die daraus resultierenden diagnostischen, therapeutischen sowie prognostischen Konsequenzen. Auf Grundlage der aktuellen Literatur bereitete er sowohl für Praktiker als auch Forschende eine fundierte Wissensgrundlage für die folgenden Beiträge. Dr. Mia Rakic, Madrid, gab Einblicke in die Biomarker-Forschung. Bislang werden von ihrem Team diverse Biomarker der frühen Osteolysekaskade untersucht. Derzeit ist keiner der untersuchten Biomarker praxistauglich und für einen marktfähigen Test geeignet. Dennoch sollte das Potenzial dieser Möglichkeit der Früherkennung in der nahen Zukunft gesehen und weiter erforscht werden. Professor Lisa Heitz-Mayfield, Perth, betonte die Bedeutung der Unterstützenden Periimplantitistherapie (UIT). Sie stellte das online frei verfügbare IDRA-Tool vor, welches die individuelle Risikoeinschätzung und somit die Festlegung des idealen Betreuungsintervalls für Periimplantitispatienten deutlich erleichtert. Alle Referenten stimmten dahingehend überein, dem nicht-linearen, häufig akzelerierten Charakter der Periimplantitis nur durch eine entsprechend engmaschigere Betreuung begegnen zu können.

Einfluss systemischer Faktoren auf Parodontitis

Die wechselseitigen Beziehungen zwischen der oralen und systemischen Gesundheit können Einfluss auf die Parodontitis nehmen. Laut Prof. Philippe Bouchard, Paris, kann eine verringerte Kaukapazität (< 5 funktionelle Kaueinheiten) das Risiko einer kardiovaskulären Sterblichkeit um 41 Prozent erhöhen. Infolge der eingeschränkten Kaufunktion tendieren Patienten dazu, leicht zu kauende Nahrung, mehr Süßigkeiten, Fette und Kohlenhydrate als Obst, Gemüse und Ballaststoffe zu konsumieren, wodurch sie eher an abdominaler Adipositas leiden.


Umgekehrt können nach Dr. Hélène Rangé Essstörungen wie Anorexia nervosa und Bulimia nervosa Auswirkung auf die Mundgesundheit nehmen. Schädigungen der Zahnhartsubstanz wie Erosion und Abrasion sind die häufigsten Folgen. Aber auch Bruxismus, orale Läsionen, Hypersensitivität, verminderte Speichelfließrate und ein stark saurer pH-Wert des Speichels können bei diesen Patienten auftreten. Eine große Bandbreite neurodegenerativer Pathologien kann nach den Ausführungen von Dr. Mark Ide, London die Anfälligkeit für und die Behandlung von Parodontitis beeinflussen. Durch die motorischen Einschränkungen kommt es häufig zu einer mangelnden Mundhygiene, welche das Infektionsgeschehen negativ beeinflusst.

therapie: Kontrolle von Risikofaktoren

PD Dr. Christoph Ramseier, Bern, berichtete über moderne Ansätze in der Risikofaktorkontrolle, darunter den adjuvanten Einsatz von eHealth (electronic Health) und mHealth (medical Health). So können Smartphone-Apps Risikofaktoren adressieren und Patienten – wenn auch mit limitierter Effektstärke – in Bildung, Selbstkontrolle, Erinnerung und Kommunikation unterstützen. Online-Tools zur Bestimmung des parodontalen Risikos und UPT-Intervalls können kostenfrei zur Patientenkommunikation eingesetzt werden. Professor Philip Preshaw, Dundee, referierte über den Umgang mit Diabetespatienten in der Parodontitistherapie. Im Rahmen der Stufe 1 sollten aufklärende Interventionen zur wechselseitigen Beziehung beider Erkrankungen und nach Möglichkeit zur Änderung des Gesundheitsverhaltens (Ernährungslenkung, körperliche Bewegung) erfolgen. Allein die Parodontitistherapie zeigt einen positiven Effekt auf die Diabeteserkrankung (Reduktion des HbA1c um circa 0,43 Prozent nach drei bis vier Monaten). Bei Verdacht auf eine Diabeteserkrankung sollte an einen medizinischen Kollegen überwiesen werden.

Dr. Dagmar Bunæs, Bergen, berichtete über den Umgang mit Rauchern in der Parodontitistherapie. Eine prospektive Studie zeigt eine positive Korrelation zwischen der Cotininkonzentration im Serum als Maß für den Tabakkonsum und der Anzahl residualer Taschen in der Unterstützenden Parodontaltherapie. Die erfolgreiche Raucherentwöhnung im Rahmen der Parodontitistherapie ist essenziell für einen Zustand gingivaler Gesundheit bei reduziertem Parodont und sollte integraler Bestandteil der Stufe 1 der Parodontitistherapie sein. 

Wir danken den folgenden deutschen Teilnehmern, die Inhalte für diesen Bericht zugeliefert haben: Dr. Christina Tietmann (Aachen), Prof. Dr. Henrik Dommisch, Dr. Daniela Hoedke, Dr. Denica Kuzmanova, M. Sc. (Berlin), PD Dr. Ghazal Aarabi, M. Sc., Prof. Dr. Dr. Thomas Beikler, Nina Moszka (Hamburg), Dr. Jennifer Bunke, Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen, M. Sc., PD Dr. Pia-Merete Jervøe-Storm, Dr. Tudor Radu Popescu, Ivet Tezer, Joshua Ullner (Bonn) 

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