Wegen gestiegener Energiepreise

Dentalmuseum schaltet bis März 2023 in den „Überlebensmodus”

Heftarchiv Gesellschaft
Ausgabe 19/2022
Ausgabe 19/2022
Gold bleibt der Goldstandard
Damit die explodierenden Strom- und Gaspreise nicht den Betrieb gefährden, schließt das Dentalhistorische Museum im sächsischen Zschadraß von Oktober bis März seine Türen – aber nicht ganz. Was das genau bedeutet, erklärt Museumsleiter Andreas Haesler.

Seit den ersten Horrornachrichten über drohende Preissteigerungen habe er darüber nachgedacht, welche Möglichkeiten für Kosteneinsparungen sich im Dentalhistorischen Museum bieten, sagt Haesler. Angesichts – hochgerechnet – perspektivischer Heizkosten von 40.000 Euro pro Jahr, aktuell sind es 10.000 Euro, bedurfte es einer einschneidenden, krassen Maßnahme.

Die Rettung: Der Hochkeller des Gebäudes ist so gut isoliert, dass dort vergleichsweise wenig Wärmeverlust droht. Zudem bietet das Geschoss eine Kaffeeküche, sanitäre Anlagen und ausreichend Platz, um die vier Mitarbeitenden des Museums und der Sammlung Proskauer/Witt für mehrere Monate unterzubringen. Die eigentliche Museumsarbeit, also die Sichtung und Archivierung der Exponate, die hinter den Kulissen geschieht, ist dadurch vorerst garantiert.

Melden Sie sich hier zum zm-Newsletter des Magazins an

Die aktuellen Nachrichten direkt in Ihren Posteingang

zm Heft-Newsletter

Sie interessieren sich für einen unserer anderen Newsletter?
Hier geht zu den Anmeldungen zm Online-Newsletter und zm starter-Newsletter.