gematik beantwortet Fragen

Das sollten Sie wissen zum Konnektortausch

Heftarchiv Politik
Ausgabe 20/2022
Ausgabe 20/2022
Endlich solide Daten für die KFO
Seit September 2022 laufen die ersten Zertifikate von TI-Konnektoren ab. Vom Tausch betroffen sind alle ZahnärztInnen und ÄrztInnen, deren Konnektor im Herbst 2017 hergestellt wurde. Was jetzt zu tun ist? Die gematik beantwortet die wichtigsten Fragen.

Für Konnektoren, die aktuell und bis August 2023 ablaufen, bleibt es dabei: Sie müssen ausgetauscht werden. Das haben die Gesellschafter der gematik ihrer Versammlung am 29. August 2022 bestätigt. Dem vorangegangen war im Sommer eine Diskussion um die Notwendigkeit der Maßnahme, nachdem externe IT-Experten ihre Alternativlosigkeit in Zweifel gezogen hatten.

Seit Juni 2022 werden die betroffenen Praxen nun vom Hersteller kontaktiert und mit zeitlichem Vorlauf über den notwendigen Konnektortausch informiert. Für das Jahr 2022 gilt dies in erster Linie für TI-Konnektoren des Herstellers CGM, teilt die gematik mit. Für alle Praxen wurden jetzt zusätzlich

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, die die wichtigsten Fragen beantworten sollen. Die FAQ sollen regelmäßig aktualisiert werden, der letzte Stand ist vom 15. September und lautet wie folgt:

Kann ich auch einen Konnektor von einem anderen Hersteller nehmen?

Ja. Beim Konnektortausch können die ZahnärztInnen sich entscheiden, den Anbieter zu wechseln. Neben den drei Herstellern CGM, secunet und RISE gibt es die Möglichkeit, einen Konnektor-Hosting-Service zu nutzen.

Was bedeutet „Konnektor-Hosting“?

Dabei wird der Konnektor, den die Praxis nutzt, durch einen Dienstleister in dessen Rechenzentrum betrieben und nicht (mehr) lokal vor Ort in den Praxisräumlichkeiten. Der Dienstleister bietet dabei also den Raum und die 
Administration für den Konnektor an. Um den Konnektor und somit den TI-Zugang zu nutzen, muss das Netz des Zahnarztes oder der Zahnärztin über ein VPN (Virtual Private Network) ins Rechenzentrum des Dienstleisters verlängert werden. Auch die Verantwortung des Betriebs des Konnektors, wie beispielsweise Erfüllung der Vorgaben aus dem Konnektor-Handbuch, verbleibt bei der Nutzerin beziehungsweise dem Nutzer. Daher erfordert diese Dienstleistung entsprechende vertragliche Regelungen zwischen NutzerIn und DienstleisterIn, etwa einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

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