Zahnärzte zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz

„Die PAR-Therapie steht vor dem Aus!“

137085-flexible-1900
Heftarchiv Politik
Ausgabe 17/2022
Ausgabe 17/2022
Zahnärzte im deutschen Film
In einem nachdrücklichen Appell wenden sich die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) an den Bundesrat und weisen auf gravierende Folgen im geplanten GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hin: Mit der Budgetierung würden gerade eingeführte und dringend notwendige Leistungen der PAR-Therapie direkt wieder gestrichen.

In einem dringlichen Schreiben, teils mit Beteiligung der jeweiligen KZVen, an alle Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder warnen sie vor der dort geplanten Budgetierung. Die strikte Budgetierung lehnt die Zahnärzteschaft weiterhin geschlossen ab, da sie 
auch eine erhebliche Gefahr für die Sicherstellung einer wohnortnahen, flächendeckenden Versorgung darstelle, heißt es darin.

Insbesondere die moderne, präventionsorientierte Parodontitis-Therapie, die erst vor wenigen Monaten in den GKV-Leistungskatalog aufgenommen wurde, stünde vor dem Aus, führen sie an. An die Spitzen der Länder richteten die Organisationen den dringenden Appell, dieses wichtige Anliegen im Sinne der Patientenversorgung bei den jetzt anstehenden Beratungen des Regierungsentwurfs im Bundesrat zu unterstützen. 

Melden Sie sich hier zum zm-Newsletter des Magazins an

Die aktuellen Nachrichten direkt in Ihren Posteingang

zm Heft-Newsletter

Sie interessieren sich für einen unserer anderen Newsletter?
Hier geht zu den Anmeldungen zm Online-Newsletter und zm starter-Newsletter.