Dr. Kerstin Albrecht, med. dent.

Medizin-/ Dentaljournalistin

1995 – 2001: Studium der Zahnheilkunde (Hannover/Gießen)
2001 – 2008: Assistenz- und angestellte Zahnärztin in Zahnarztpraxen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung für Zahnerhaltung, Präventive Zahnheilkunde und Parodontologie, Georg-August-Universität Göttingen
2006: Promotion
2008 – 2010: Zusatzstudium Journalismus, Freie Journalistenschule Berlin
2009 – 2018: PR-Beraterin in Healthcare-Agenturen, PR-Referentin bei der Initiative proDente e.V., freie Autorin von medizinischen und zahnmedizinischen Artikel
seit 2019: freiberufliche Medizin- und Dentaljournalistin

Aktuelle Beiträge von Dr. Kerstin Albrecht

Studien deuteten bereits auf einen Zusammenhang zwischen Zahnverlust und kognitiver Beeinträchtigung bei älteren Erwachsenen hin. Der Grund ist in der Rückkopplung von Gehirn und Kaumuskeln zu suchen.

Chronische Entzündungen wie Parodontitis können offenbar eine fehlgeleitete Immunantwort induzieren. Ein Forscherteam hat den Zusammenhang von Parodontitis und Arthritis im Tierversuch nachgewiesen.

Beim Entfernen einer Kompositfüllung fällt es oft schwer, den Kunststoff von der Zahnhartsubstanz zu unterscheiden. Um nicht versehentlich Dentin-Anteile zu entfernen, hilft ein weiß-opaker Liner zuunterst.

Eine Zerstörung von subgingivalem Biofilm bei Parodontitis-Patienten führte in einer klinischen Studie zu einer veränderten Mikrobiomzusammensetzung, aber nicht in jedem Fall zu parodontaler Gesundheit.

Porphyromonas gingivalis beeinträchtigt die orale Abwehr – das Bakterium unterdrückt den Schutz vor Virenwachstum in der Mundhöhle. Das ist das Ergebnis einer US-Studie.

Mit dem Titel „Zahnerhaltung 2030: Unsicherheiten – Chancen – neue Wege“ wagten die Veranstalter der 35. Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) einen Blick in die Zukunft.

Kariesinfiltration und Versiegelung sind erfolgreiche Therapiemethoden bei kariösen Läsionen im Approximalraum. Die mikroinvasiven Behandlungen stoppen eine Karies wirksamer als Fluoridlacke und Zahnseide.

Auf Panoramaschichtaufnahmen sind manchmal Verkalkungen in der Arteria Carotis zu erkennen. Kann dieser Zufallsbefund ein prädiktiver Faktor für zukünftige zerebrovaskuläre und kardiovaskuläre Ereignisse sein?

Könnten Revisionsbehandlungen genauso wie primäre Wurzelbehandlungen in einer Sitzung stattfinden oder muss man in dem Fall damit rechnen, dass der Patienten mehr Schmerzen hat?

Eine Münchner Arbeitsgruppe untersuchte die Polymerisationsspannung unterschiedlicher selbstadhäsiver Zemente anhand der Rissausbreitung in einer Feldspatkeramik und kam zu folgendem Ergebnis.