Prof. Dr. Dr. Peer W. Kämmerer, M.A., FEBOMFS

Leitender Oberarzt/Stellvertr. Klinikdirektor

Klinik und Poliklinik für MKG-Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz
Augustusplatz 3
55131 Mainz

Aktuelle Beiträge von Prof. Dr. Dr. Peer W. Kämmerer

Eine 76-Jährige unter medikamentöser Antikoagulation stolpert im häuslichen Umfeld und stürzt über den Rollator auf ihr Gesicht. Ihre Orbitabodenfraktur stellt sich nach erfolgter Bildgebung kompliziert dar.

Das pleomorphe Adenom ist der häufigste Speicheldrüsentumor des Menschen. Er wächst meist langsam und schmerzlos über Jahre hinweg. Doch wie gelingt eine rechtzeitige Diagnose?

Im Unterschied zu vaskulären Tumoren, die echte Neoplasien darstellen, beruhen vaskuläre Malformationen auf einer fehlerhaften Angiogenese in der Embryonalentwicklung und werden trotz des kongenitalen...

Eine Zehnjährige wird mit einer seit einigen Monaten progredienten, unklaren Schwellung im Bereich der linken Wange vorstellig. Ein MRT ergab multiple suspekte, osteolytische Destruktionen des Unterkiefers.

Jeder chirurgische Eingriff ist mit Komplikationsrisiken verbunden. Nicht zuletzt deshalb bleibt die chirurgische Entfernung von Weisheitszähnen ohne pathologischen Befund umstritten.

Die Sinusbodenelevation ist eine bewährte Methode, um den Knochen im posterioren Oberkiefer zu augmentieren und das Knochenangebot für die implantologische Versorgung zu verbessern. Ein Wissens-Update.

Unsere neue CME: Als angeborene Halsfehlbildung wird die mediane Halszyste häufig bereits im Kindes- beziehungsweise – wie im vorliegenden Fall – im jungen Erwachsenenalter auffällig.

Studie aus Korea: Mit dem Verlust von Zähnen versiegt auch der Informationsstrom aus den Propriozeptoren, was zu reduzierten Stimulationen in den betroffenen Hirnarealen führt.

Ein 34-Jähriger stellte sich mit Plattenepithelkarzinomen in multiplen Lokalisationen am Kopf und in der Mundhöhle vor. Nach der Primärtherapie entwickelte der Patient dann ein fulminantes Lokalrezidiv.

Ameloblastome werden meist als radiologische Zufallsbefunde entdeckt. Eine Herausforderung sind Rezidivraten von bis zu 90 Prozent. Eine radikale Resektion kann dieses Risiko senken.