Dr. Matthis Krischel

Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Centre for Health and Society, Medizinische Fakultät
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf

Aktuelle Beiträge von Dr. Matthis Krischel
zm-Serie: Täter und Verfolgte im „Dritten Reich“

Wie gehen wir mit diesem Wissen um?

In diesem Beitrag werden die Lebensgeschichten von 17 Verfolgten in den Kontext der Erinnerungskultur in der deutschen Medizin und Zahnmedizin eingebettet. Dabei sollen noch einmal zentrale Punkte der...

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Als Ernst Hausmann 1932 die zahnärztliche Approbation erlangte und zum Dr. med. dent. promovierte, hatte er noch eine wissenschaftliche Karriere im Sinn. Wenige Wochen später befand er sich auf der Flucht.

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Julius Misch (1874–1942) gehörte zu den über seine Heimatstadt Berlin hinaus bekannten Zahnärzten seiner Zeit. Er war einer der Gründungsväter der sozialen Zahnheilkunde, engagierte sich in der Fort-...

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Zunächst Hofzahnarzt in Gotha, führte Erich Knoche seit 1921 in München eine Praxis in bester Lage. Er gehörte zu den wenigen vertriebenen Zahnärzten, die nach Deutschland zurückkehrten.

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zm-Serie: Täter und Verfolgte im „Dritten Reich“

Hermann Nelki – Der Weg eines patriotisch gesinnten jüdischen Zahnarztes

Hermann Nelki (1863–1941) erlernte in Berlin den Beruf des Dentisten, studierte dann in Halle Zahnmedizin und promovierte mit 59 Jahren in Königsberg. Seine Familie gehörte zu den vielen patriotisch...

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zm-Serie: Täter und Verfolgte im „Dritten Reich“

Georg Michelsohn – Zahnarzt in Dessau, Dichter, Flucht nach Tel-Aviv

Der jüdische Dichter Eli Elkana und seine oft autobiografisch geprägte Lyrik wurden seit Beginn der 1990er-Jahre in seiner Heimatstadt Dessau wiederentdeckt. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der...

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Die Dentisten Susanne und Fritz Duschner gehörten zu den insgesamt 200.000 jüdischen Wienern, die ab 1938 verfolgt wurden und von der Deportation bedroht waren. Die rassistische und politische...

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zm-Serie: Täter und Verfolgte im „Dritten Reich“

Engelbert Decker – Zahnarzt in Hamburg, Verhaftungen, Flucht in den Tod

Der homosexuellen Hamburger Zahnarzt Engelbert Decker wurde ab 1936 mehrmals verhaftet, ihm wurde der Doktortitel und die Approbation aberkannt. Am Ende sah er keinen anderen Ausweg als die Flucht in den Tod.

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zm-Serie: Täter und Verfolgte im „Dritten Reich“

Erich Kohlhagen – 77 Monate in KZ, Überlebender

Erich Kohlhagen (1908–1970) erreichte im März 1946 Dayton, Ohio in den USA. Er hatte zu diesem Zeitpunkt 77 Monate Haft in deutschen Konzentrationslagern überlebt. Seine traumatischen Erfahrungen als...

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Nach einer wechselvollen Emigrationsgeschichte, die sie als verfolgte jüdische Zahnärztin über die Niederlande, die Sowjetunion und Schweden führte, machte sich Jenny Cohen (1905–1976) in der DDR...

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