AUS HEFT 17/2017

Kiefergelenkprothese

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CME-
PUNKTE
von Daniel Schneider, Jana Mielke, Peer W. Kämmerer, Reinhard Bschorer

Fortbildung verfügbar bis
30.09.17

Artikel zur Fortbildung
Der besondere Fall mit CME
Alloplastischer Kiefergelenkersatz bei rheumatoider Erkrankung
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1. Was gehört nicht zu den Funktionsstörungen des Kiefergelenks?
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2. Was zählt nicht zu den Kiefergelenkerkrankungen?
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3. Welche Aussagen zur rheumatoiden Arthritis (RA) sind richtig?
1. Die Prävalenz der RA liegt weltweit bei 5 %.
2. Männer sind mit 3:1 häufiger betroffen als Frauen.
3. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen 35 und 45 Jahren.
4. Frauen sind mit 3:1 häufiger betroffen als Männer.
5. Die Prävalenz der RA liegt weltweit bei 1 %.
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4. Was können die Folgen einer chronischen Entzündung im Kiefergelenk sein?
1. Zerstörung des Knorpels und der physiologischen Gelenkstrukturen
2. progenes Kinn
3. frontal offener Biss
4. Fehlbiss mit Frühkontakten im Molarbereich
5. Krepitationen mit Schmerzen bei Kiefergelenksbewegungen
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5. Welche Aussage ist falsch?
Typische Probleme bzw. Symptome bei fortgeschrittener RA (Rheumatoider Arthritis) des Kiefergelenks sind ...
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6. Welche Aussagen zu Komplikationen nach operativem Kiefergelenkersatz treffen zu?
1. Autologe Transplantationen weisen höhere Misserfolgsraten als alloplastischer Kiefergelenkersatz auf?
2. überwiegend permanente Fazialisschwäche
3. Fazialisparese bei 3 % aller Patienten.
4. 42 % temporäre Fazialisschwäche
5. hohe Anzahl postoperativer Infektionen
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7. Welche Kontraindikationen (absolut, relativ) im Endstadium einer Kiefergelenkserkrankung gibt es für alloplastischen Kiefergelenkersatz?
1. lokale Strahlenreaktion
2. Autoimmunerkrankungen
3. keine
4. lokale Infektion im Empfängerareal
5. schlechte Mundhygiene
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8. Welche Aussagen zur Vermeidung von Komplikationen nach Kiefergelenkersatz treffen zu?
1. Vor Kiefergelenkersatz ist eine umfassende Dentalsanierung zur Reduktion der postoperativen Komplikationen durchzuführen.
2. Auch bei konservierenden zahnärztlichen Eingriffen ist nach Kiefergelenkersatz für zwei Jahre eine antibiotische Prophylaxe erforderlich.
3. Mindestens zwei Jahre nach Kiefergelenkersatz sollte bei Zahnextraktionen eine antibiotische Prophylaxe vorgenommen werden.
4. Die Komplikationsrate nach Kiefergelenkersatz ist auch ohne vorherige Zahnsanierung hoch.
5. Parodontal geschädigte Zähne sollten im Vorfeld der Operation entfernt werden.
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9. Was sind die Ziele des operativen Kiefergelenkersatzes?
Welche Antwort ist falsch?
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10. Welche Aussagen zu Vorgehen und Indikationen für den Kiefergelenkersatz treffen zu?
1. Krepitationen mit Schmerzen im Kiefergelenk stellen eine Indikation zum Kiefergelenkersatz dar.
2. Eine mit konservativen Maßnahmen austherapierte Kiefergelenkerkrankung stellt eine Indikation zum Kiefergelenkersatz dar.
3. großzügige Indikationsstellung, da geringes Operationsrisiko
4. präoperative Planung mittels dreidimensionaler Bildgebung
5. Der totale Kiefergelenkersatz besteht obligat aus zwei Komponenten.