Chirurgie

 

 


Dieser Fall, ein Zufallsbefund, zeigt eine ausgedehnte radikuläre Zyste mit Ausbreitung in die linke Nasennebenhöhle, die einen Kieferhöhlentumor mit ossären Anteilen mimikriert.

Der Fall beschreibt, wie ein eigentlich hoffnungsloser Zahn letztendlich durch regenerative parodontal-chirurgische Therapie und dann folgender Eingliederung in die UTP doch erhalten werden konnte.

Wie man Knochenaugmentationen plant und Kiefergelenke rekonstruiert, kann man detailliert nachlesen. Aber kann die Therapiekaskade auch vollständig virtuell geplant und durchgeführt werden?

Der vorliegende Fall beschreibt die Resektion eines Ameloblastoms im linken Unterkiefer und die anschließende Rekonstruktion mittels Titanmesh und autogener Beckenkammspongiosa.

Die 69-jährige Patientin gab in unserer Ambulanz an, dass sie erstmals vor vier Jahren Schmerzen im Unterkiefer links hatte. Zahn 36 wurde daraufhin endodontisch behandelt und dann vor einem Jahr extrahiert.

Diese Fälle sollen verdeutlichen, dass die Mundhöhle zwar eine seltene, aber dennoch eine potenzielle Lokalisation für Metastasen sein kann: Beide Patienten leiden an klarzelligen Nierenzellkarzinomen.

Bei einem 73-jährigen Patienten wurde aufgrund seiner Beschwerden eine Fraktur des Collums vermutet, obwohl er sich an kein Trauma erinnern konnte. Die CT-Aufnahme zeigte eine Metastase am Kiefergelenk.

Ein 70-jähriger Patient stellt sich wegen einer nicht richtig sitzenden Oberkieferprothese in der MKG-Universitätsklinik Essen vor. Dort werden Raumforderungen im Gaumen- und Halsbereich entdeckt.

Dieser Patientenfall zeigt: Raumforderungen der Kieferhöhle bieten eine Vielzahl an möglichen Differenzialdiagnosen. Die frühzeitige Diagnose und Therapieeinleitung beeinflusst die Prognose entscheidend.

Hier wird detailliert das fortgeschrittene Krankheitsbild einer rheumatoiden Arthritis im Kiefergelenk dargestellt. Die kausale Therapie erfolgte mittels chirurgischer Rekonstruktion.