Nach Medienberichten zu "gefährlichen Implantaten"

"Geprüfte Zahnimplantate haben wissenschaftlich belegte, hohe klinische Erfolgsraten"

Generell sollten nur Zahnimplantate eingesetzt werden, deren Langzeiterfolg in klinischen Studien belegt ist, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI).

In Deutschland werden von Zahnärzten pro Jahr schätzungsweise 1,3 Millionen Zahnimplantate gesetzt. Die DGI empfiehlt, nur auf Systeme zurückzugreifen, deren Langzeiterfolg in klinischen Studien belegt ist. proDente

Angesichts von mehr als 200 verschiedenen Implantatsystemen, die auch hierzulande verfügbar sind, empfiehlt die DGI generell den Einsatz von Implantatsystemen, die wissenschaftlich dokumentiert und deren Langzeiterfolg in klinischen Studien nachgewiesen wurde.

"Diese Studien belegen, dass die Erfolgsraten einer Implantattherapie nach zehn Jahren zwischen 93 und 98 Prozent liegen. Wir als Gesellschaft kooperieren darum auch nur mit Herstellern, die eine qualitäts- und wissenschaftlich orientierte Entwicklungsarbeit leisten", sagt DGI-Präsident Prof. Frank Schwarz.

Große Medienrecherchen offenbaren: Die Zahl nachgewiesener Probleme mit Medizinprodukten war 2017 so hoch wie nie zuvor, die Zahl der Verdachtsmeldungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht.

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In Deutschland werden von Zahnärzten pro Jahr schätzungsweise 1,3 Millionen Zahnimplantate gesetzt. Entsprechend der Einteilung von Medizinprodukten in insgesamt vier Risikoklassen werden Zahnimplantate – aus Titan oder Keramik – der Risikoklasse IIb zugeordnet (hohes Risiko).

Die DGI begrüßt die neue europäische Verordnung über Medizinprodukte (MDR), die bis 2020 bisherigen Regelungen ablöst, aber ihre Wirkungs bereits jetzt schon entfaltet. "Die CE-Kennzeichnung ist per se leider kein Beleg für eine klinische Dokumentation", erläutert Schwarz. "Durch die neue Medizinprodukteverordnung werden nun die Anforderungen an eine Zulassung und zukünftige Rezertifizierung deutlich verschärft. Eine qualitativ hochwertige klinische Dokumentation obliegt dann nicht mehr nur dem 'good will' des Herstellers."

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