Industrie

Urteil: dentaltrade erwägt Berufung im Streit um Verträge

Das Landessozialgericht Bremen-Niedersachsen hat Einzelverträge zwischen Krankenkassen und Dienstleistern bezüglich des Zahnersatzes in ihrer jetzigen Fassung für nicht zulässig erklärt. dentaltrade erwägt in Revision zu gehen.

Foto: dentaltrade/nicolas nadjar/www.estudionadjar.cl

Patienten wohnortnah mit hochwertigem und günstigem Zahnersatz zu versorgen und die zahnärztliche Entscheidungsfreiheit zu respektieren, ist das Ziel des Dentalverbands netzwerk zahn (nwz). Nun hat das Landessozialgericht Bremen-Niedersachsen in Celle entschieden, dass Einzelverträge zwischen Krankenkassen und Dienstleistern im vorliegenden Fall nach § 88 Abs. 2 Satz 3 SGB V in seiner jetzigen Fassung nicht zulässig sind.

Zwar liegt eine detaillierte Begründung des Urteils vom 25.11.2014 noch nicht vor, dentaltrade prüft jedoch, gegen das Urteil Revision einzulegen. „Wir möchten, dass sich Zahnärzte auch künftig frei für eine Zusammenarbeit mit dem Netzwerk entscheiden können“, betont Robert Hagopian, Projektmanager nwz, „entsprechend prüfen wir, Revision einzulegen.“

Über die Revision hat das Bundessozialgericht zu entscheiden. Wobei sich das netzwerk zahn gute Chancen ausrechnet, da die gesundheitspolitischen Herausforderungen und ein zunehmender Kostendruck alternative Versorgungsmodelle rund um Zahnersatz nötig machen.

dentaltrade GmbH

Grazer Straße 8
28359 Bremen

Telefon: +49 (0) 421 247147-70
Telefax: +49 (0) 421 247147-9