GC mit zahlreichen Neuerungen und einer Foundation

Engagiert für die Mundgesundheit

Das perspektivische Anliegen des japanischen Weltkonzerns GC Corporation ist die Mundgesundheit aller Menschen. Eine gute Mundgesundheit sei ein grundlegendes Menschenrecht, betonte GC-President und CEO Dr. Kiyotake Nakao anlässlich der GC-Pressekonferenz auf der IDS.

Man schätze die IDS als Welttreffen der Zahnmedizin. Hier habe man Gelegenheit, über alle Zeitzonen hinweg neue Partnerschaften zu schließen. Nakao betonte, dass GC zu der Vision der FDI für 2020 stehe. Diese lautet: „Die Rolle der Zahnärzte ist, der Bevölkerung und den Entscheidungsträgern zu helfen, Gesundheit durch gute Mundgesundheit zu erreichen.“ Nakao verwies zudem darauf, dass sich GC, gegründet im Jahr 1921, seinem 100-jährigen Bestehen nähere. Das werde man anlässlich der nächsten IDS auch gebührend feiern. Unternehmerisches Ziel seiner Firma sei, das weltweit führende Unternehmen für Mundgesundheit zu werden.

Begleitend engagiert sich GC durch die Stiftung „Oral Health for the aging population“, deren Vorsitzende Makiko Nakao ist. Die Stiftung will die Mundgesundheit gerade von älteren Menschen verbessern. Makiko Nakao, Gattin des ehemaligen CEO Makoto Nakao, leitet die im September 2018 gegründete Stiftung mit Sitz in Luzern. Zweck der Foundation ist, der alternden Gesellschaft zu helfen durch den Einsatz minimalinvasiver Zahnheilkunde. Dabei stehe die Funktion deutlich über der Ästhetik. Eine alternde Gesellschaft sollte nicht unter einer oralen Gebrechlichkeit leiden. CEO Dr. Kiyotake Nakao beschrieb, dass GC für diese Aufgabe eine Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und Lebensmittelherstellern pflege. Zudem fördert die Foundation Nakao for Worldwide Oral Health die akademische Forschung, unterstützt klinische Studien und Bildungsprogramme.

Georg Haux, Geschäftsführer GC Deutschland, nannte den Dentalmarkt unbeständig, unsicher, komplex und mehrdeutig. Dennoch nehme GC diese Situation an und werde mit seinem Unternehmensslogan „Smile for the world“ für allgemeines Wohlbefinden bei den Patienten – und den Kunden – sorgen. Bei GC, betonte Haux, stehe der Nutzen im Fokus. Das Nutzen- und Mehrwertversprechen seiner Firma basiere auf den drei Säulen kontinuierliche Fortentwicklung der Produkte, interne Forschung und Wissenschaft sowie ganzheitliche Lösungen und Konzepte.

Insbesondere die MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation) sei bereits eine neue Volkskrankheit, für die GC therapeutische Lösungsansätze für jede Ausprägung bereitstelle. Dazu gehörten remineralisierende Zahncremes, hochdosierte Fluoridierungen und Methoden zur Fissurenversiegelung. Die Verbannung von Amalgam im Einsatz bei Kindern sei ein großer Gewinn  für die Patienten. Haux hob weiter das Keramiksystem GC Initial, das Presskeramik-System Initial LiSi Press und die CAD/CAM-Materialien für hochästhetische Restaurationen als besondere GC-Produkte hervor. Im Bereich der Digitalisierung stehen Intraoral- und Laborscanner, Entwicklungen im 3D-Druck (GC TempPrint) sowie Webinare und Apps für die Kunden im Fokus. Mit dem Engagement von GC in der Forschung und Wissenschaft wolle man evidenzbasierten Mehrwert und Nutzen schaffen. Dazu gehöre auch die Kooperation mit Universitäten. GC stiftet unter anderem den Forschungsförderungspreises DGR2Z-GC-Grant für junge Forscher. 

Josef Richter, COO und President GC Europe, stellte abschließend Produktneuheiten und -weiterentwicklungen vor. Hervor hob er EQUIA Forte, ein Bulk-Fill-Glashybrid mit verbesserter Transluzenz, das G-aenial Universal Injectable als neue Materialklasse mit perfekter Anpassung für alle Kavitätenklassen. everX Flow mit Glasfasertechnologie ist ein Dentinersatz für die Stumpfaufbauverstärkung. Ebenso stellte er FujiCEM Evolve zur Befestigung metallkeramischer Arbeiten vor. Es sei feuchtigkeitsbeständig, aushärtbar und die Überschüsse seien leicht zu entfernen. Initial LiSi Press als neu definiertes Lithium-Disilikat biete eine stabile Ästhetik. Zur IDS biete man zusätzliche Transluzenz-Stufen – und den Initial LiSi Block, der einen Kristallisationsbrand nicht mehr erforderlich mache.

Im Digital-Bereich offeriert GC mit dem Aadva IOS 100P (ab Sommer folgt der 200P) einen tragbaren, kompakten Intraoralscanner für den mobilen Einsatz. Er biete eine Anti-Fog-Eigenschaft, sei austauschbar (bis 250mal verwendbar), habe eine Full-HD-Kamera und ermögliche einen Okklusal-Scan mit Digitalisierung der zentrischen Okklusion.