BEGO Implant Systems stellt neue Implantat-Linien vor

von mr
Implantologie
Ende November 2013 präsentierte BEGO Implant Systems anlässlich des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) in Frankfurt am Main seine neueste Generation von Implantaten. Die konischen und selbstschneidenden „Zwillinge“ BEGO Semados RS und RSX sind die modernen und zum Patent angemeldeten Neuentwicklungen, die die seit Jahren am Markt etablierte Implantatfamilie der BEGO Semados S-, RI- und Mini-Implantate komplettieren.

„Basierend auf vorliegenden Marktdaten und unabhängigen Berichten erfreuen sich wurzelförmige, selbstschneidende Implantate weltweit immer größerer Beliebtheit und stellen bereits heute über 40 Prozent des Weltmarktes dar – Tendenz steigend. Deshalb haben wir uns für die Entwicklung und Einführung von Implantaten entschlossen, welche die Anforderungen des Marktes abdecken und einen Systemschluss für uns bieten“, sagt Walter Esinger, Geschäftsführer der BEGO Implant Systems.

Seit Ende November sind die neuen Implantat-Linien BEGO Semados RS und RSX in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Kanada verfügbar. Die weltweite Einführung in den Schlüsselmärkten startet 2014 und ist abhängig von der Dauer der Registrierungen in den einzelnen Märkten. „Zudem wird die BEGO Medical im ersten Quartal 2014 die CAD/CAM-gestützte Fertigung individueller Aufbauten aus verschiedensten Materialien für die neuen Implantate aufnehmen“, ergänzt Esinger und betont damit die gute Zusammenarbeit innerhalb der BEGO Firmengruppe. Esinger weiter: „Die neuen Implantate sind vorerst in vier Durchmessern sowie sechs Längen erhältlich und eignen sich für nahezu jede Indikation in der dentalen Implantologie. Ende Mai 2014 wird eine fünfte, durchmesserreduzierte Größe, als Systemergänzung für die anspruchsvolle Versorgung enger Frontzahnlücken, hinzukommen.“

Optimale Abstimmung auf individuelle Anforderungen

Mit seiner maschinierten Schulter  schließt das neue RS-Implantat nahtlos an die inzwischen millionenfach gesetzten S- und RI-Implantat-Reihen an. Die Oberfläche der maschinierten Schulter weist hierbei eine Mikrorauigkeit vergleichbar mit der des natürlichen Zahnschmelzes auf (Ra ≈ 0,4). Das RSX-Implantat ist mit einer strukturierten Schulter versehen und geht so auf individuelle Anforderungen der Patientenbehandlung und Präferenzen des Behandlers ein. „Jede Variante ist mit eigenen Vorteilen verbunden“, erklärt Dr. Nina Chuchracky, Leitung Produktmarketing der BEGO Implant Systems. Chuchracky weiter: „Sowohl das RS- als auch das RSX-Implantat werden mit demselben Chirurgie Tray aufbereitet, was es dem Behandler ermöglicht je nach individuellem Befund, auch intraoperativ noch, das gewünschte Implantatsystem auszuwählen“. Als besonderes Plus verfügen beide Systeme über einen Einzug an der Implantat-Schulterfläche (sogenannter Platform Switch), was laut Finite Elemente Berechnungen an der Fachhochschule Koblenz, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Matthias Flach, zu einer deutlichen Minimierung der mechanischen Spannungen im Implantat unter Kaubelastung führt.

Auch wurden die Mikrorillen am Implantat-Kopf in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule  bionisch optimiert und zum Patent angemeldet (noch nicht offengelegt). Durch dieses neuartige Design der Mikrorillen lassen sich Spannungsspitzen im krestalen Knochen reduzieren, sodass das Maximum der Knochenbeanspruchung nicht mehr beim Implantat-Eintritt in den Knochen stattfindet, sondern nach apikal verlagert wird. Dies wird durch eine gleichmäßige Spannungsverteilung erreicht, wodurch die Gefahr einer unphysiologischen Überbeanspruchung (Stichwort: Overloading) deutlich reduziert wird. In der Biomechanik geht man davon aus, dass eine solche Überbeanspruchung zum Knochenverlust führen kann.

Voll kompatibel mit S/RI-Linien

Durch die seit über 20 Jahren bewährte konische Innenverbindung mit 45 Grad mittlerem Konuswinkel und Rotationssicherung durch einen Innensechskant sind die neuen RS- und RSX-Implantate – mit Ausnahme der ab Ende Mai erhältlichen durchmesserreduzierten Version – mit der bestehenden Prothetik der S/RI-Linien voll kompatibel. So stehen dem Anwender von Anfang an alle gewohnten und seit Jahren zuverlässig eingesetzten Prothetik-Komponenten zur Verfügung.

„Zahnärzte und Implantologen aus sechs Nationen haben uns geholfen die Anwendung und Zuverlässigkeit der neuen Implantate zu prüfen, um unseren Kunden den höchsten individuell erreichbaren Behandlungsstandard bieten zu können“, sagt Dr. Marcio Garcia dos Santos, Produktmanager der BEGO Implant Systems, welcher die Teilnehmer des Anwendungstests begleitete. „Um diesen von BEGO Implant Systems gewohnt hohen Standard zu garantieren, wurde bei hunderten Patienten bereits vor der offiziellen Einführung in den letzten sechs Monaten RS- und RSX-Implantate inseriert und dokumentiert“, berichtete Garcia dos Santos abschließend.

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