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apoBank besteht Stresstest

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat hat den sogenannten Stresstest, der im Vorfeld der Übernahme der Bankenaufsicht durch die EZB durchgeführt wurde, mit guten Ergebnis bestanden.

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Im sogenannten Baseline Szenario der EZB (erwartete wirtschaftliche Entwicklung) erreicht die apoBank eine Kernkapitalquote von 17,3 Prozent. Im adversen Szenario (Krisenszenario) liegt die Quote bei 14,7 Prozent. Damit übertrifft die apoBank in beiden Szenarien deutlich die von der EZB geforderten Mindestquoten von 8 beziehungsweise 5,5 Prozent.

Der im Marktvergleich nur geringe Rückgang in Höhe von 1,8 Prozentpunkten bei der harten Kernkapitalquote im adversen Szenario belege die wirtschaftliche Stabilität der apoBank, die auf ihrem fokussierten Geschäftsmodell und ihrer konservativen Risikopolitik basiert, heißt es in einer Mitteilung der Bank.

Finanzvorstand Siekmann: "Test wie erwartet souverän gemeistert."

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es bestätigt uns in der harten Arbeit, die wir in den letzten Jahren geleistet haben, um die apoBank auf ein solides Fundament zu stellen", sagte Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands. "Der Stresstest zeigt, dass wir die apoBank krisenfest gemacht haben."

Auch Dr. Thomas Siekmann, Finanzvorstand der Bank, sieht sich in seiner Arbeit bestätigt. "Nach zwölf Monaten intensiver Prüfung haben wir den Test wie erwartet souverän gemeistert." Das Ergebnis dokumentiere die komfortable Kapitalisierung der Bank und bestätige das gute Risikoprofil, das die gute Bonität ihrer Kunden widerspiegele, kommentierte er.

Beim Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) waren 25 der 130 untersuchten Institute im Euroraum zum Stichtag 31. Dezember 2013 durchgefallen.