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Bessere Stimmung bei Zahntechnikern

Im ersten Vierteljahr bezeichneten fast 78 Prozent der zahntechnischen Meisterlabore ihre Lage als gut oder befriedigend. Dies ergibt die Konjunkturumfrage des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI).

Der Vorjahresvergleichswert 2013 von 55,4 Prozent wird laut VDZI damit deutlich überschritten. Nur 22,3 Prozent stufen ihre Geschäftslage demnach als schlecht ein, im ersten Quartal 2013 waren es 44,6 Prozent.

Die bessere Stimmung sei auch auf dem Arbeitsmarkt zu spüren. Bei der letzten VDZI-Konjunkturumfrage hatten 15,3 Prozent der Befragten berichtet, dass sie Anfang 2014 Einstellungen planten. Tatsächlich nahmen im ersten Quartal 23,3 Prozent der Labore zusätzliches Personal auf. Allerdings mussten auch 15,1 Prozent aller befragten Labore mindestens einen Mitarbeiter entlassen, geplant hatten das vorher lediglich 8,8 Prozent.

Der Umsatz der Labore liegt um fünf Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Mit einem Minus von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal falle der saisonal typische Umsatzrückgang moderater aus als in den Vorjahren. "Dieses Quartalsergebnis dürfte die Mehrheit der Labore zufrieden stellen, muss allerdings auch mit Vorsicht bewertet werden", kommentiert VDZI-Generalsekretär Walter Winkler die aktuellen Zahlen.

So berechne sich der Zuwachs auf der Basis schwacher Vergleichsquartale, außerdem hätte man zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung gehabt. Winkler: "Dabei ist der Umsatzanstieg wohl kaum preisbedingt, da die Honorare und Preise im GKV-System erst zum 1. April 2014 mit Einführung des neuen BEL und der neuen Festzuschüsse angehoben wurden."

Maßgeblich dürfte daher sein, "dass der saisontypische Rückgang teilweise von einem Vorzieheffekt kompensiert wurde, weil viele Zahnärzte sich aufgrund des kurzfristig verschobenen Geltungsbeginns der neuen Honorare und Preise ab 1. April für das Abarbeiten bereits genehmigter Heil- und Kostenpläne entschieden haben“.