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Deutschland und Tschechien kämpfen gegen Crystal

Tschechien und Deutschland wollen ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogenhandel verbessern. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sprach in Prag mit seinem tschechischen Amtskollegen Jan Kubice.

Crystal wird vor allem im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gehandelt. Deutschland und Tschechien wollen im Kampf gegen die Droge nun einen Polizeikooperationsvertrag neu aushandeln. J.Eckel

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Bekämpfung des Handels mit "Crystal". Die Droge wird auf Märkten im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gehandelt. Sie macht schnell abhängig und verursacht schwere körperliche Schäden.

Wichtig ist der Informationsaustausch

Friedrich sagte im Anschluss an das Treffen: "Wichtig ist der intensive Informationsaustausch zwischen den tschechischen und deutschen Behörden. Hier haben wir im Laufe des vergangenen Jahres bereits signifikante Fortschritte gemacht. Wir haben ein gemeinsames Zentrum gegründet zwischen tschechischen und deutschen Behörden. Wir sind dabei, einen Polizeikooperationsvertrag neu auszuhandeln und wir werden demnächst auch die polnischen Behörden, wo ja die meisten Rohstoffe und Ausgangsmittel für Crystal Speed herkommen, mit einbeziehen."

Zu den vereinbarten Maßnahmen gehören unter anderen gemeinsame Streifen sowie eine enge Zusammenarbeit bei Ermittlungsverfahren.