Nachricht

KBV: BMG setzt Staatsbeauftragten ein

sg
Nachrichten
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) setzt nun doch einen Beauftragten ein, um die dubiosen Immobiliengeschäfte der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) aufzuklären.

Nach vom BMG bestätigten Medienberichten wird Minister Hermann Gröhe nun doch einen Staatskommissar in die KBV entsenden, der dort die Aufklärung um die Immobiliengeschäfte der KBV begleitet: Insbesondere geht es um die Firma „Apo KG“, die alle Immobiliengeschäfte, die die KBV vor Jahren zusammen mit der apobank abschloss, bündelte.

Immobilienfirma "Apo KG" rechtswidrig

Das BMG hatte die Rückabwicklung der als nicht rechtskonform eingestuften Konstruktion gefordert. Die Vertreterversammlung der KBV kam dem nach und hatte für die Abwicklung der Gesellschaft sowie für die Rückforderung rechtswidriger Pensionszahlungen gestimmt.

Das reichte dem Ministerium als Sicherheit offenbar nicht aus: Es vereinbarte mit der KBV, einen Beauftragten einzusetzen, der die notwendigen Schritte zur Abwicklung der "Apo-KG" prüft und ergreift, teilte eine KBV-Sprecherin mit.

Melden Sie sich hier zum zm Online-Newsletter an

Die aktuellen Nachrichten direkt in Ihren Posteingang

zm Online-Newsletter


Sie interessieren sich für einen unserer anderen Newsletter?
Hier geht zu den Anmeldungen zm starter-Newsletter und zm Heft-Newsletter.