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Welttag des Händewaschens

eb/dpa
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Seit 2008 feiert das Kinderhilfswerk Unicef jedes Jahr am 15. Oktober den Welttag des Händewaschens. Die Organisation will damit für bessere Hygiene im Alltag werben.

Wegen mangelnder Hygiene sterben jährlich rund 3,5 Millionen Kinder weltweit an Durchfall- oder Atemwegserkrankungen - die meisten von ihnen in Afrika und Südasien. Besonders das Händewaschen schütze vor Infektionen, betont Unicef.

Seife hilft

Die simple Verwendung von Seife ist aus Sicht von Fachleuten der kostengünstigste und zugleich wirksamste Weg, schwere Infektionskrankheiten zu vermeiden und viele Leben zu retten.

Den Welttag begehen nach Angaben der Organisatoren jährlich 200 Millionen Menschen in 100 Ländern. So haben am Montag rund 100 Schüler in Berlin für mehr Hygiene und eine bessere Sanitärversorgung demonstriert. Auf dem Gendarmenmarkt bauten die Schüler Handwasch-Konstruktionen auf, luden Passanten zum Mitmachen ein und warben mit Plakaten und Fotocollagen für diese einfache Form der Gesundheitsvorsorge.

Auch der Deutsche Präventionspreis stellt in diesem Jahr das Thema Hände-Hygiene in den Mittelpunkt. Bundesweit wurden 15 Kindertagesstätten mit vorbildlichen Projekten zur Förderung des Hygieneverhaltens nominiert. Die Preisverleihung unter dem Motto "Wasser, Seife, Handtuch her, Händewaschen ist nicht schwer"  findet am 6. Dezember in Berlin statt.

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