Wechselgerüchte erhärten sich

Al-Nawas nur zur Stippvisite in Halle?

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Die Mainzer wollen offenbar Halles neuen Direktor Prof. Bilal Al-Nawas nach Mainz zurückholen und zum Nachfolger von Prof. Wilfried Wagner machen. Al-Nawas bestätigte einen entsprechenden Abwerbeversuch.

Es war ein toller Start, den der erfahrene Mund-, Kiefer und Gesichtschirurg Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas in Halle an der Saale erfahren hat. Zum 1. Juli wechselte Al-Nawas als neuer Direktor an die dortige MKG-Universitätsklinik und damit an die neuste Zahnklinik, die dieses Land momentan zu bieten hat.

Einem Bericht zu folge könnte sich der Start schon bald in eine Stippvisite wandeln. Wie das

Dental Magazin

meldet, habe der Wissenschaftler nun einen (Rück-)Ruf nach Mainz erhalten, wo er zuvor 20 Jahre lang seine Karriere vorangetrieben hatte. Seit 2008 war er Leitender Oberarzt der Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie.

Telefonisch bestätigte Al-Nawas gegenüber zm-online, dass es einen Abwerbungsversuch gibt, zu dem er aber nicht ausführlicher Stellung beziehen kann. Nur so viel: Er sei aktuell Direktor der MKG-Universitätsklinik in Halle, wo er sehr freundlich aufgenommen wurde. Weitere Informationen zu den Verhandlungen seien möglicherweise bis Ende September zu erwarten.

Würde Al-Nawas den Ruf nach Mainz annehmen, wäre er der Nachfolger des scheidenden Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner. Im ersten Verfahren hatte sich die Universitätsmedizin Mainz für Prof. Dr. Dr. Marco Rainer Kesting (45) als Nachfolger entschieden. Kesting, leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie am Klinikum rechts der Isar in München, lehnte den Ruf demnach ab.

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