Treffen der deutschsprachigen Gesundheitsminister

"Herausforderungen bei Big Data und Pflegefachkräften gemeinsam angehen"

Zu ihrer jährlichen Arbeitstagung trafen die Gesundheitsminister Deutschlands, der Schweiz, Österreichs, Luxemburgs und Liechtensteins vom 2. bis 3. September in Lindau am Bodensee zusammen.

"Deutschland, die Schweiz, Österreich, Luxemburg und Liechtenstein stehen vor ähnlichen gesundheitspolitischen Herausforderungen, etwa in der Digitalisierung des Gesundheitswesens oder der Gewinnung von Pflegekräften aus dem Ausland", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Lindau. "Diese Themen können wir gemeinsam besser angehen. Zugleich können wir gegenseitig von erfolgreichen Modellen und Regelungen lernen." Team Spahn

Beim Treffen diskutierten die Teilnehmer unter anderem über einen verbesserten Austausch über Maßnahmen und Strategien der Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie Strategien zur Rekrutierung von Gesundheitsfachkräften aus dem Ausland.

In der Schlusserklärung der deutschsprachigen Gesundheitsminister heißt es dazu wörtlich: "Eine Herausforderung, die die deutschsprachigen Länder gleichermaßen betrifft, ist die Frage der Sprachvermittlung. Wir sind übereingekommen, uns in einem Netzwerk der fünf deutschsprachigen Länder über Sprachanforderungen und verbesserte Instrumente des Spracherwerbs im Zusammenhang mit der Rekrutierung und Qualifizierung ausländischer Fachkräfte im Pflegebereich auszutauschen."

Zahl der Bildungsabschlüsse in der Pflege muss erhöht werden

Und weiter: "Als Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister müssen wir die Voraussetzungen schaffen, dass mehr Menschen diesen verantwortungsvollen Beruf ergreifen. Wir engagieren uns für eine Erhöhung der Zahl der Bildungsabschlüsse in der Pflege, um den weiterhin steigenden Bedarf an pflegerischen Leistungen in unseren Ländern künftig noch besser abdecken zu können. Auch versuchen wir mit geeigneten Maßnahmen den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten, um die Verweildauern von ausgebildeten Fachkräften in ihrem angestammten Beruf zu erhöhen oder deren Wiedereinstieg zu erleichtern."

Big Data im Gesundheitswesen - Daten müssen besser erfasst werden

Für die Bereiche Künstliche Intelligenz und Big Data im Gesundheitswesen vereinbarten die Partnerländer eine engere Zusammenarbeit im Rahmen eines gemeinsamen Projekts. Eine eng verzahnte Zusammenarbeit gerade im deutschsprachigen Raum könnte in diesem Themenfeld einen Mehrwert, etwa bei der Übersetzung sowie bei der Verwendung gemeinsamer semantischer Standards, bieten.

Dazu heißt es in der Schlusserklärung: "Es gilt, die an verschiedenen Stellen unseres Gesundheitswesens liegenden Daten besser zu erfassen und zu verknüpfen, um neue Zusammenhänge zu erkennen und für Forschung und Versorgung zu nutzen. Die Sammlung und Weitergabe großer Mengen gesundheitsbezogener Daten berührt auch elementare ethische Fragen. Das Gesundheitsquintett hält vor diesem  Hintergrund einen vertieften Austausch im Kreise der fünf Länder über Maßnahmen und Strategien zur Förderung von Big Data Technologien und einer besseren Datennutzung im Gesundheitswesen für sinnvoll.

Insbesondere werden wir prüfen, inwieweit sich durch konkrete Ansätze der Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum ein Mehrwert ergeben kann, zum Beispiel bei der Übersetzung und Verwendung semantischer Standards oder bei der Förderung des Austausches zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung auch auf europäischer Ebene. Wir werden unsere Zusammenarbeit im Rahmen eines Projektes zu Big Data und Künstlicher Intelligenz konkretisieren."

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