foodwatch veröffentlicht Milchlobby-Report

"Kakao zum Frühstück verursacht weniger Karies als Wasser"

Kakao erhöht die geistige Leistungsfähigkeit, steigert den Intelligenzquotienten, und ein Frühstück mit Kakao sei besser für die Zähne als Wasser?!? Wie die Milchlobby Studien verzerrt und Forschungsergebnisse falsch auslegt, hat die Verbraucherorganisation foodwatch jetzt publik gemacht.

Auf mehr als 80 Seiten geht der foodtwach-Report der Frage nach, weshalb die NRW-Landesregierung in ihrem Schulmilchprogramm gezuckerten Kakao steuerlich fördert – obwohl Kinderärzte, Zahnmediziner und Ernährungsexperten das Gegenteil fordern. zm/nb

Ob in der Kinder- oder Zahnmedizin, der Adipositas- und Diabetesforschung oder in den Ernährungswissenschaften: Unter Fachleuten besteht kein Zweifel daran, wie Milchgetränke mit zugesetztem Zucker zu bewerten sind. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in ihren Qualitätsstandards für die Schulverpflegung zum Beispiel Milchprodukte, aber konsequenterweise keine gezuckerten Milchmischgetränke wie Kakao als Zwischenmahlzeit.

Und Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, betont: "Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass das Kariesrisiko deutlich mit der Frequenz der Zuckeraufnahme zusammenhängt. Deshalb sollte auf zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten oder Getränke verzichtet werden."

Der Molkereikonzern Friesland Campina, der nach eigenen Angaben einzige überregionale Schulmilchlieferant, ignoriert diese wissenschaftlich belegten Fakten und behauptet stattdessen: Kakao steigere nicht nur "die Intelligenz und Konzentration", sondern verursache zum Frühstück sogar "weniger Karies als Wasser". Wie kommt der Konzern zu solchen Aussagen?

Die Karies-Studie: 4 Probanden frühstücken, trinken dazu Kakao oder Mineralwasser

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat die Studien, auf die sich Friesland Campina stützt, genauer betrachtet und die Rechercheergebnisse in dem Report "Im Kakao-Sumpf: Von gekauften Studien bis zur wundersamen Partnerschaft von Milchwirtschaft und Politik" veröffentlicht. 

Ausgangspunkt für die Aussage "Kakao zum Frühstück verursacht weniger Karies als Wasser" ist eine Untersuchung von Prof. Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke sowie Vorsitzender der "Aktion Zahnfreundlich".

foodwatch schildert in seinem Report, wie diese Untersuchung vom Molkereikonzern vermarktet und bewusst falsch ausgelegt wurde: "Zimmer verglich, wie kariesfördernd zwei unterschiedliche Frühstücke sind, die nach Darstellung Zimmers jeweils nur vier (!) Probanden verabreicht wurden", heißt es im foodwatch-Report. Beide Grüppchen erhielten Vollkornbrot mit Truthahnwurst und Remoulade sowie Apfel – die eine Gruppe zusätzlich gezuckerten Kakao, die andere Mineralwasser. Gemessen wurde schließlich die Säureproduktion in der Zahnplaque.

"Es ging darum, festzustellen, ob es im Rahmen dieser insgesamt schon kariesfördernden Nahrungszufuhr (das ist im Grunde alles, was man isst) etwas ausmacht, wenn ich statt Mineralwasser Kakao trinke. Die Ergebnisse zeigten, dass es nicht zu einer Erhöhung der Kariogenität, sondern sogar zu einer Reduzierung[...] kam", verdeutlicht Zimmer zudem in einer E-Mail an foodwatch.

Die Erkenntnis: "Kakao als solcher ist nicht nicht kariesfördernd"

"Mit anderen Worten: Kakao als solcher ist nicht nicht kariesfördernd – sondern ein bestimmtes Frühstück mit Kakao ist in dieser Konstellation offenbar weniger schlecht für die Zähne als ein solches Frühstück mit Wasser, jedenfalls, wenn man die geringe Probandenzahl für valide hält", fasst foodwatch die Forschungsergebnisse zusammen.

"Darüber, woher die geringere Kariogenität des Frühstücks mit Kakao im Vergleich zum Frühstück mit Mineralwasser kommt, kann nur spekuliert werden", stellt Zimmer auch in seiner E-Mail richtig. "Da das Frühstück selbst schon 31 g Kohlenhydrate enthält, ist zu vermuten, dass die zusätzlichen Kohlenhydrate aus dem Kakao nicht mehr zum Tragen kommen, weil die Plaque sowieso schon gesättigt ist." Zudem könnten sich das Milchfett und der Kalziumgehalt positiv auswirken.

Die Vermutung: Kohlenhydrate des Frühstücks sättigen die Plaque bereits - so ist es egal, ob Kakao oder Wasser dazu getrunken wird

"Spricht das nicht eher für Milch als für Kakao?", fragt sich foodwatch. Die Vermutung liegt nahe, doch ungesüßte Milch war eben nicht Gegenstand der Untersuchung, die von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW in Auftrag gegeben wurde.

Ebenso wenig wurde untersucht, ob bei einem anderen - zum Beispiel kohlenhydratärmeren - Frühstück die kariesfördernde Wirkung des Kakaos deutlich stärker ins Gewicht fällt. "Unsere Aussage bezieht sich nur auf den Kakao im Kontext des Frühstücks", macht Zimmer auch in seiner Nachricht an foodwatch klar. "Es ist keine Frage, dass ein zuckerhaltiges Kakaogetränk für sich genommen Karies fördern kann."

Gegenüber den zm erläutert Zimmer noch einmal: "Es handelt sich nicht um eine echte Studie, die publizierbar wäre, sondern um eine Messung nach den Regularien der Anerkennung als zahnfreundlich, so wie sie von Toothfriendly International vor über 30 Jahren festgelegt wurden und wie sie weltweit für die Testzentren gelten. Das war allen Beteiligten von vorne herein klar und das wurde auch nie anders kommuniziert."

"Natürlich ist klar, dass Zucker der Verursacher der Karies ist, aber man muss die Dinge auch im Kontext sehen"

Gegenüber den zm erläuterte Prof. Stefan Zimmer:

| Universität Witten/Herdecke

"Angestoßen wurde unsere Untersuchung durch Prof. Günter Eissing von der TU Dortmund. Er hatte mich angesprochen, weil er sich seit Jahren für ein gesundes Schulfrühstück, insbesondere in sozial schwierigen Lagen, einsetzt. Das ist ja ein sehr vernünftiges Anliegen. In seiner Forschung hatte er festgestellt, dass Milch zum Frühstück die geistige Leistungsfähigkeit der Kinder erhöhte und zu einer besseren geistigen Entwicklung führte. Aber die Kinder mochten keine Milch (das Problem kenn ich aus meiner Schulzeit). Also kam er auf Kakao.

Das wiederum provozierte Widerstand, weil der natürlich Zucker enthält (ohne würde er wahrscheinlich auch nicht getrunken werden). Dadurch drohte seine Arbeit einen Rückschlag zu erleiden. Also hat er mich gefragt, ob der Kakao für die Zähne tatsächlich so schädlich sei.

Wir kannten uns vorher nicht. Ich habe ihm geantwortet, dass ich das nicht wisse, dass wir es aber untersuchen könnten. Ich habe die Publikationen von Prof. Eissing gelesen, bevor ich den Auftrag angenommen habe, und ich hatte und habe persönlich keinen Grund, an seiner Rechtschaffenheit und seiner Arbeit zu zweifeln. Meine Wahrnehmung in den Gesprächen mit ihm war immer, dass er ein rechtschaffenes Interesse an einer gesunden Ernährung der Schulkinder hat. Wo hier die Wahrheit liegt, vermag ich nicht zu beurteilen.
 
Die Untersuchung wurde als Auftragsarbeit, wie wir das für Zahnfreundlich-Testungen machen, durchgeführt. Dafür wurde, wie foodwatch schreibt, ein Betrag von 7.400 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer an das Testinstitut der Universität Witten/Herdecke gezahlt. Die genannten 7.400 Euro sind der übliche Preis, den wir für eine solche Arbeit verlangen. Das Geld deckte unsere Kosten ab und floss an die Universität. Niemand hat sich daran bereichert.

Bei der zitierten "Karies-Studie" handelt sich nicht um eine echte Studie, die publizierbar wäre, sondern um eine Messung nach den Regularien der Anerkennung als zahnfreundlich, so wie sie von Toothfriendly International  vor über 30 Jahren festgelegt wurden und wie sie weltweit für die Testzentren gelten. Das war allen Beteiligten von vorne herein klar und das wurde auch nie anders kommuniziert.

Von foodwatch wird angegeben, dass Kakao 8,7 Prozent Zucker enthalte und sich damit fast auf dem Niveau von Fanta befände. Dabei muss man berücksichtigen, dass 4,5 Prozent davon in Form von Laktose aus der Milch stammen, also auch in normaler Milch enthalten sind.  4,2 Prozent sind in Form von Dextrose (2,1 Prozent) und Saccharose (2,1 Prozent) zugesetzt.

Natürlich ist klar, dass Zucker der Verursacher der Karies ist, aber man muss die Dinge auch im Kontext sehen und wenn man Kakao statt Wasser zu dem von uns untersuchten Frühstück trinkt, dann erhöht das die Kariogenität nicht, diese Aussage traue ich mir aufgrund unserer Daten zu.

Und wenn Kakao einen Beitrag zur Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit von Kindern leisten kann - wovon ich nach den Studien von Prof. Eissing ausging - dann ist das ein für mich ein tragfähiger Kompromiss."

Prof. Dr. Stefan Zimmer
Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und
Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung u.Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke sowie Vorsitzender der "Aktion Zahnfreundlich"

Friesland Campina nutzt die Studien weiterhin irreführend

foodwatch berichtet weiter, wie der Molkereikonzern Friesland Campina diese Forschungsergebnisse anschließend in den "gewünschten Kontext" rückte: "Das 'Netzwerk Schulmilch' des Konzerns hatte bei der Pressekonferenz eigens Reporter vor Ort und berichtete freudig erregt über den 'Freispruch für den Kakao'", schreibt foodwatch.

Auch auf seinen Webseiten benutze Friesland Campina die Studien weiterhin irreführend. So fragt das Informationsbüro Schulmilch "Kinderfrühstück: Kakao besser für die Zähne als Wasser?" und behauptet: "Kakao zum Frühstück verursacht weniger Karies als Wasser". "Das ist mindestens verkürzt, denn das Ergebnis der Mini-Studie bezieht sich allein auf ein speziell zusammengestelltes Frühstück", argumentiert foodwatch.

Kakao macht schlau und verursacht zum Frühstück weniger Karies als Wasser – mit solch "verblüffenden Fakten" wirbt der Molkereikonzern Friesland Campina für seine zuckrigen Getränke. | foodwatch-Report

"Ein durch und durch lobbyverseuchtes Absatzförderungsprogramm für die Milchwirtschaft!"

Die Kariesstudie ist nur ein Beispiel: Insgesamt zeigen die Recherchen von foodwatch "eine kaum vorstellbare Verflechtung zwischen Auftragsforschern, Milchwirtschaft und Politik – über Jahrzehnte und Parteigrenzen hinweg", sagt foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker.

Rücker: "Bei der Schulkakaoförderung geht es zu allerletzt um die Gesundheit der Kinder – es ist ein durch und durch lobbyverseuchtes Absatzförderungsprogramm für die Milchwirtschaft. Weil sich Milch fast nur als Kakao an den Schulen verkaufen lässt, wird die Extraportion Zucker eben billigend in Kauf genommen."

Das EU-Schulmilchprogramm

Seit 1977 fördert die Europäische Union die Abgabe von Milch und Milchprodukten an Schulen und Kindergärten mit Steuergeldern. Wegen der besorgniserregenden Übergewichtsdaten bei Kindern sieht das sogenannte "Schulmilchprogramm" seit dem Schuljahr 2017/2018 jedoch nur noch noch die Abgabe ungezuckerter Milchprodukte vor. Allerdings können Ausnahmeregelungen die Förderung von Milch mit Zuckerzusatz doch noch ermöglichen. In Deutschland haben drei Bundesländer - NRW sowie Berlin und Brandenburg - solche Ausnahmeregelungen für zuckrige Milchprodukte geschaffen.

Damit die EU die Zuschüsse für das Schulmilchprogramm bewilligt, müssen die Länder ein begleitendes „Ernährungsprogramm“ in den Schulen anbieten. Dieses werde laut foodwatch in der Regel an die Milchwirtschaft delegiert. Der Marktführer für Schulmilch in Deutschland ist die Friesland-Campina-Tochter Landliebe.

Für Deutschland bewilligt die EU für das laufende Schuljahr (2018/19) 10,5 Millionen Euro Beihilfen für die Schulmilchförderung - auf Nordrhein-Westfalen entfallen nach einem Verteilerschlüssel 2,6 Millionen Euro – wobei fast die Hälfte des gesamtdeutschen Schulmilchabsatzes auf NRW entfällt, nämlich rund 10.000 Tonnen Milch-und Milchprodukte pro Jahr, verteilt an mehr als 200.000 Kita-und Schulkinder.

Nach Angaben des zuständigen NRW-Umweltministeriums betrug der Anteil von Kakao zuletzt rund zwei Drittel gegenüber einem Drittel ungesüßte Trinkmilch, bezogen auf alle Einrichtungen. An den Schulen ist der Kakao-Anteil noch deutlich größer: Hier geben Kinder bzw. ihre Eltern individuelle Bestellungen für Tagesportionen auf, wohingegen die vorschulischen Einrichtungen selbst in der Regel größere Gebinde ungesüßter Trinkmilch ordern.

Der Schulmilch-Kakao von Marktführer Landliebe hat einen Zuckergehalt von 8,7 Prozent und bewegt sich damit fast auf dem Niveau von Fanta. Viele Schulkinder nehmen über die 250-Milliliter-großen-Kakao-Trinkpäckchen somit jeden Tag mehr als sieben Stück Würfelzucker zu sich.

Quelle: "Im Kakao-Sumpf: Von gekauften Studien bis zur wundersamen Partnerschaft von Milchwirtschaft und Politik", foodwatch, 2018

Laut foodwatch hat die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW den offiziellen Auftrag der Landesregierung, "Werbung zur Erhöhung des Verbrauchs von Milch" zu machen – "insbesondere" auch durch "Förderung des Schulmilchabsatzes". "Grundlage dafür ist ein Erlass des Landesumweltministeriums auf Basis eines Bundesgesetzes aus der Nachkriegszeit, als die Milchwirtschaft gefördert und Kinder gepäppelt werden sollten", erläutert foodwatch. 

Außerdem, so ein weiteres Rechercheergebnis der Verbraucherorganisation, bezahle das Land der Milchlobby jährlich rund 350.000 Euro, um Unterrichtseinheiten und Lehrmaterialien zu gestalten, Marketingveranstaltungen in den Schulen durchzuführen und mit einem "Schulmilchteam" das Schulmilchprogramm zu bewerben.

NRW zahlt 350.000 Euro für Infomaterialien, die Kakao bewerben

"Das im Gegenzug für die EU-Zuschüsse für Schulmilchprodukte geforderte pädagogische 'Begleitprogramm' wird praktisch vollständig von der Milchwirtschaft durchgeführt – was das Land erheblich billiger kommt als ein neutrales, interessenunabhängiges Programm zur Ernährungsbildung", kritisiert foodwatch.

Auch Eltern spricht die Milchwirtschaft direkt an. In Elternbroschüren empfiehlt etwa Landliebe seine Schokomilch explizit für die Schule: In Situationen, "in denen hohe geistige Anforderungen zu bewältigen sind", sei Kakao vor allem zu empfehlen. | foodwatch-Report

Denn die Gewinne der Schulmilchlieferanten seien abhängig vom Kakao: "Das Land hat bislang keine offiziellen Zahlen für Schulen genannt", schreibt foodwatch. Die Protokolle der Treffen zwischen dem Landesumweltministerium und Milchwirtschaft wiesen jedoch darauf hin, dass zuletzt 80 bis 90 Prozent der an den Schulen verkauften Trinkpäckchen gezuckerte Milchprodukte waren. "Lieferanten wie Landliebe drohen mit einem Stopp der Schulmilchlieferung, wenn Kakao nicht länger gefördert wird", schreibt foodwatch.

Die Verbraucherorganisation forderte die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser bereits im August auf, die steuerliche Förderung von gezuckerten Schulmilchgetränken unmittelbar zu stoppen und die Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft bei Schulprogrammen zu beenden: "Lobbyisten haben an den Schulen nichts verloren. Herr Laschet und Frau Heinen-Esser haben die Chance, als erste Landesregierung den Kakao-Sumpf trockenzulegen", sagt Martin Rücker.

foodwatch: "Kein Steuergeld für zuckrigen Kakao!"

Der foodwatch-Geschäftsführer kritisiert, dass sich das Land NRW vor der Verantwortung drücke, Schulbildung interessenunabhängig zu organisieren und Schülern an staatlichen Einrichtungen eine ausgewogene Ernährung anzubieten: "Wer ernsthaft eine gute Ernährung für Kinder fördern will, der investiert kein Steuergeld für zuckrigen Kakao, sondern kommt auf ganz andere Ideen: Der setzt die offiziellen Qualitätsstandards für die Mittagsverpflegung an allen Schulen durch, der lässt alle Schulen am Obst- und Gemüseprogramm teilnehmen oder fördert, wo nötig, ausgewogene Frühstücksangebote. Dafür aber stellt das Land die nötigen Mittel nicht zur Verfügung."

Auch Ärzte, Ernährungsexperten und Wissenschaftler sowie Vertreter von Lehrern und Eltern hatten bereits im September an die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen appelliert, die steuerfinanzierte Förderung von gezuckertem Kakao im Schulmilchprogramm zu beenden. Die zuständige Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser hatte daraufhin angekündigt, die jahrelange Praxis der Kakao-Förderung im NRW-Schulmilchprogramm zu überprüfen.

 

35 Kilogramm Zucker essen die Deutschen pro Jahr und Kopf – mehr als doppelt so viel wie von der WHO empfohlen. Der Wert bildet jedoch nur den Konsum von Haushaltszucker ab. Hinzu kommt ein steigender Verbrauch von Mono- und Disacchariden, die Lebensmitteln zugesetzt werden – und zunehmend zum Problem werden.

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