Politik

Zahnärztekammer Berlin koordiniert Flüchtlingshilfe

Die Zahnärztekammer in Berlin koordiniert den ehrenamtlichen Einsatz von Kollegen bei der zahnärztlichen Erstversorgung von Flüchtlingen. Das ist das Ergebnis eines Runden Tisches.

Nachdem sich bereits viele Zahnärzte engagieren, haben die Teilnehmer vereinbart, dass eine zentrale, schnelle und unbürokratische Hilfe für alle Flüchtlinge in Berlin ermöglicht wird.

Zahnmedizinische Behandlungszentren auch für nicht-registrierte Flüchtlinge

Hierfür werden neben den Behandlungsmöglichkeiten bei allen niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzten neue zahnmedizinische Behandlungszentren auch für nicht-registrierte Flüchtlinge in Moabit und Wilmersdorf aktuell eingerichtet. Darüber hinaus koordiniert die Zahnärztekammer Berlin das ehrenamtliche Engagement der Zahnärzte in den derzeit 63 Berliner Flüchtlingsunterkünften.

„Wir dürfen unsere Augen vor der Not der zu uns geflüchteten Menschen nicht verschließen. Mit dieser wichtigen Lotsenfunktion der ehrenamtlich tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte unterstützt die Zahnärztekammer gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung die Menschen vor Ort und hilft bei der Weiterleitung an niedergelassene Kolleginnen und Kollegen“, sagte Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin.

Jede Hilfe zählt

In den Einrichtungen erfolgt eine Erstuntersuchung der Hilfsbedürftigen. Das notwendige Untersuchungsmaterial organisiert die Zahnärztekammer Berlin. „Ich bitte alle Kolleginnen und Kollegen und Teams in den Praxen: Helfen Sie mit, bringen Sie sich ein. Jede Hilfe zählt - persönlich, finanziell oder durch zahnmedizinische Sachspenden“, appellierte Schmiedel.

Zahnärzte und ihre Teammitglieder können der E-Mail-Adresse fluechtlingshilfe@zaek-berlin.de, das eigene Engagement im persönlichen Einsatz oder durch (Sach-)Spenden bei der Zahnärztekammer Berlin zentral aufnehmen lassen.

Die Zahnärztekammer Berlin hatte vorgestern unter der Leitung Schmiedels zu einem „Runden Tisch“ zur zahnmedizinischen Erstversorgung von Flüchtlingen eingeladen. Neben bereits ehrenamtlich tätigen Zahnärzten beteiligten sich auch Vertreter der KZV Berlin und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

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