Studentisches Start-up auf Erfolgskurs

zahnimarkt.com: Von Zahnis für Zahnis

Mit 30 Produkten fing das studentische Start-up zahnimarkt.com im August 2017 an. Mittlerweile haben die beiden angehenden Zahnärzte das Sortiment auf 250 Artikel ausgebaut - und eigene Produkte entwickelt.

Zahnmedizinstudenten und Start-up-Gründer: Niels Fock und Justus Lohaus fanden die im Studium benötigten Instrumente zu teuer - und gründeten ein eigenes Bestellportal.

"Häufig sind Dentalprodukte sehr teuer - vor allem für ein Studierendenbudget. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Zahnmedizinstudierenden hochwertige Produkte zu günstigen Preisen anzubieten", skizzieren Niels Fock und Justus Lohaus, beide Zahmedizinstudierende an der Universität Witten/Herdecke (UW/H), ihre Idee.

Die Idee: Eine Plattform zur günstigen Materialbeschaffung für Studenten

"Ziel war es zunächst, herauszufinden, ob die benötigten Instrumente auch preiswerter zu beschaffen sind. Das funktioniert, da wir nur geringe laufende Kosten haben und direkt bei deutschen Herstellern einkaufen, um den Zwischenhandel zu umgehen. Wir stehen voll hinter unseren Produkten und verwenden alle unsere Materialien auch selbst. Gute Qualität muss nicht zwingend teuer sein - das gilt auch für die Dentalprodukte."

"Unser Ziel für die ersten Monate bestand darin, herauszufinden, ob unsere Idee und das Konzept, Dentalprodukte kostengünstig und speziell für Zahnmedizinstudierende anzubieten, ankommt und langfristig aufgehen kann", erläutert Lohaus. "Wir wussten nicht, ob unsere Plattform besucht wird, ob unsere Produkte gekauft werden, und vor allem nicht, ob sich der zeitliche und finanzielle Aufwand und die vielen Überlegungen der vergangenen Monate gelohnt hatten."

Der Anfang war schleppend, dann zog das Geschäft an

In den ersten Wochen brauchten die beiden Gründer Geduld. Mit der Zeit aber kamen mehr und mehr Bestellungen und Anfragen. "Da wussten wir, dass die Idee hinter zahnimarkt.com funktionieren wird", erzählt Fock. "Nachdem wir aufgrund unseres kleinen Sortiments viele größere Bestellungen und Semesteranfragen nicht bedienen konnten, wurde uns bewusst, dass wir schnellstmöglich unser Sortiment ausbauen mussten, um weiter wachsen und Fuß fassen zu können."

Anfang des Jahres 2018 gelang es den beiden, die deutschen Hersteller HLW Dentalinstruments und DFS Diamon für ihr Vorhaben zu gewinnen. "Beide Unternehmen stellen ihre Produkte seit Jahrzehnten in Deutschland für alle Bereiche der Dentalbranche her und können uns mit ihrem Erfahrungsschatz sehr unterstützen", berichtet Lohaus. Neben Sonden, Scalern, Küretten, Kofferdam-Sets und KFO-Zangen hat das Online-Dentaldepot seitdem auch rotierende Instrumente wie Schleifer, Diamanten, Polierer und zahntechnische Fräser im Angebot.

Über die Plattform zahnimarkt.com sollen Zahnmedizinstudenten bundesweit günstigere Konditionen für im Studium benötigte Materialien angeboten bekommen.

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Mittlerweile können Studierende bei zahnimarkt.com auf über 250 Produkte zugreifen. Bestellt werden kann einzeln, aber auch  - mit Extrarabattt - über Semester- und Gruppenbestellungen. Auch Zahnärzte können ihre Bestellung aufgeben. Inzwischen gibt es außerdem erste, eigene zahnimarkt.com-Produkte. "Neben Sets für zahntechnische Fräser und Polierer in drei verschiedenen Größen haben wir das Zahni-Präpset auf den Markt gebracht", so Fock.

Wichtig ist, dass die Bestellung schnell ankommt

Den Studenten ist wichtig, dass jede Bestellung möglichst schnell bei unseren Kunden ankommt: "Deshalb versenden wir alle Pakete immer noch am selben Tag der Bestellung, damit sie im besten Fall schon nach 12 Stunden ausgeliefert sind. Viele Leute schätzen diesen Service sehr und sind im Laufe der Zeit zu unseren Stammkunden geworden."

Sie würde es freuen, wenn sie die durchschnittlich anfallenden Kosten für Zahnmedizinstudenten langfristig senken können, so dass der Kostenfaktor bei der Wahl des Studiengangs künftig eine geringere Rolle spielt.

Zum Hintergrund: Zahnmedizin ist der teuerste Studiengang in Deutschland. Das liegt hauptsächlich an den teuren Übungsmaterialien, die die Studierenden selbst kaufen müssen und im Laufe des Studiums mit rund 10.000 Euro zu Buche schlagen können.

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