Zahnmedizin

3-D-Röntgen: eine Dimension mehr

Vor wenigen Jahren noch hätte man beim Thema Röntgen in Zahnarztpraxen an dieser Stelle ernsthaft diskutiert: analog oder digital? Heute lautet die Frage: Darf es eine Dimension mehr sein?

3-D-Volumentomogramm mit Restaurationsvorschlag für das Implantat regio 35. Die prothetische Planung ist in die klinische Situation eingebunden und kann bei der chirurgischen Planung berücksichtigt werden. Sirona

Abb. 1: So funktioniert der 3D-Scan - hier eine Demonstration auf der Internationalen Dental-Schau in den Kölner Messehallen. Koelnmesse/VDDI
Bohrschablonen können über einen industriellen Service bestellt oder innerhalb eines kompletten digitalen Prozesses zur integrierten Implantatplanung im CAD/CAM Verfahren direkt in der Praxis hergestellt werden. Sirona
Überlagerung des geplanten Implantats, der Volumentomografieaufnahme, des Intraoralscans und des prothethischen Vorschlags: Aus diesen Daten wird einfach und schnell eine Bohrschablone erstellt, die die präzise Umsetzung der Planung ermöglicht. Sirona
Wo findet sich das beste Knochenangebot? Hier eine klinische Situation, die auf der IDS in Köln besprochen wurde. Koelnmesse
Intraorales Röntgen mit Sensoren - hier eine typische Bissflügelaufnahme. Sirona

Röntgengeräte sind, wie die Behandlungseinheit, feste Bestandteile fast einer jeden Zahnarztpraxis. Analoge Systeme werden immer seltener weiter betrieben. Ein digitales intraorales Röntgensystem ist zum Beispiel für die Kariesdiagnostik von Vorteil (und hier insbesondere im approximalen Bereich), für die Endodontie, für parodontale Fragestellungen. Ein Panoramaröntgengerät mit digitalem Sensor für OPG-Aufnahmen bietet zusätzlichen Nutzen.

Spezialisten brauchen darüber hinaus Zusatzequipment, zum Beispiel für die Kieferorthopädie. Hierzu gehört ein Fernröntgengerät in die Praxis. Analoge Systeme zählen in dieser Gruppe zu den Exoten. Stand der Technik sind digitale Geräte, durch die man an eigens anberaumten „Röntgen-Tagen“ eine Vielzahl von Patienten zusammenfassen kann.

50 Implantate sind die Faustformel

Die vorstehenden Ausführungen betreffen die zweidimensionale Bildgebung. Mittlerweile aber drängen 3-D-Geräte beziehungsweise die digitale Volumentomografie in die Praxen. Während die Endodontologen und Kieferorthopäden sowie die Allgemeinzahnärzte darauf eher zögerlich reagieren, sind sie in der Oralchirurgie, Implantologie und MKG-Chirurgie bereits zur Standardbildgebung avanciert.

Wie beim Übergang von der analogen zur digitalen Technik gilt auch für den Schritt von 2-D nach 3-D: Wer ihn einmal unternommen hat, wird ihn nicht mehr rückgängig machen wollen. Der richtige Punkt für den Einstieg in die 3-D-Röntgentechnologie lässt sich aber genauer fassen. Er bietet sich zum Beispiel ab circa 50 gesetzten Implantaten pro Jahr an - notwendigerweise eine „Faustformel“. Die Anzahl der Implantate ist jedoch der beste Ansatzpunkt zur Beurteilung, ob sich ein DVT rechnen dürfte. Nichtsdestotrotz kann es auch für andere klinische Fragestellungen genutzt werden (wie Endodontie, Kieferorthopädie), so dass stets eine praxisindividuelle Bewertung nötig ist.

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