Zahnmedizin

5 Fakten zur Baby-Prophylaxe

Kinder sollen so gesund wie möglich aufwachsen. Die Zahnärztekammer und die KZV Hamburg geben 5 gute Tipps zur zahnmedizinischen Prophylaxe bis zum zweiten Lebensjahr.

Tipp 2: Wenn die Mutter nicht stillt, sollten die Eltern kieferformende Sauger verwenden - keinesfalls gesüßte Getränke geben. ojoimages4-Fotolia

1. Dokumentation von Beginn an

Mit Bekanntwerden der Schwangerschaft sollten Frauen einen Termin bei ihrem Hauszahnarzt vereinbaren und die Zähne überprüfen lassen. Dort bekommen werdende Mütter auch den Prophylaxe-Pass, in dem die Untersuchungen dokumentiert werden.

2. Stillen ist die beste Vorsorge

Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe für Neugeborene. Zusätzlich stärkt das Saugen den Kiefer, die Lippen und die Zunge sowie die übrige Kopf-Halsmuskulatur. Wer nicht stillt, sollte kieferformende Sauger verwenden und keinesfalls gesüßte Getränke geben.

3. Schon erste Zähnchen brauchen Pflege

Etwa im sechsten Lebensmonat brechen im vorderen Unterkiefer die ersten beiden Milchzähne durch. Diese sollten einmal täglich mit einer weichen Babyzahnbürste und einem kleinen Klecks fluoridhaltiger Kinderzahnpasta geputzt werden. In diesem Zeitraum steht auch der erste Zahnarztbesuch mit dem Baby an - so die Empfehlung der Zahnärzteschaft.

4. Tasse statt Flasche

Zwischen dem 15. und 18. Monat erfolgt die Ernährungsumstellung des Kleinkindes. Eltern sollten süße Getränke wie Fruchtsäfte vermeiden, da Zucker und die enthaltenen Säuren die Kinderzähne angreifen. Statt die Nuckelflasche zu bekommen, sollten Kinder anfangen, aus Tassen zu trinken - am besten Mineralwasser oder ungesüßten Tee.

5. Zweimal putzen ist Pflicht

Wenn ab dem zweiten Lebensjahr alle Milchzähne durchgebrochen sind, müssen sie zweimal täglich mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta geputzt werden, um gesund zu bleiben. Auch der halbjährliche Besuch beim Zahnarzt sollte Pflicht sein: Eltern sollten ihre Kinder mitnehmen, wenn sie selbst einen Termin haben. So gewöhnt es sich an die Umgebung und empfindet die Vorsorge schnell als normal.

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