Zahnmedizin

Füllung kaputt? Einfach reparieren!

Defekte Füllungen oder fehlerhafter Zahnersatz lassen sich oft einfach und kostensparend reparieren. Möglichkeiten und Grenzen beschrieb Prof. Dr. Bernd Haller aus Ulm beim Fränkischen Zahnärztetag in Würzburg.

Abbildung 1: Sekundärkaries an der Kompositrestauration bei Zahn 45 Haller

Abbildung 2: Der Defekt erstreckt sich über die gesamte Länge des zervikalen Füllungsrands. Haller
Abbildung 3: Zustand nach Entfernung des gesamten distalen Füllungsanteils und Vorbereitung für die Korrekturrestauration mit Komposit Haller
Abbildung 4: Fertige Korrekturrestauration unter Erhaltung der mesialen und okklusalen Füllungsanteile Haller

Zahnfüllungen aus Amalgam, Komposit oder Glasionomerzement müssen nicht immer sofort erneuert werden, wenn Frakturen, Chippings, Perforationen, Randimperfektionen oder eine Sekundärkaries auftreten. Das gilt auch für Zahnersatz aus Keramik oder Gold. Denn häufig besteht die Möglichkeit, die Restauration zu reparieren - meist sogar mit relativ wenig Aufwand, wie Prof. Dr. Bernd Haller aus Ulm in seinem Vortrag erklärte.

Eine langlebige Lösung ist immer das Ziel

Grundsätzlich sollte sich der Behandler die Frage stellen, was sich anbietet: eine komplette Erneuerung, eine Reparatur, eine Füllungserweiterung oder eine Korrektur der ersten Restauration. Entscheidend für die Wahl der Therapie ist, dass die Zahnsubstanz geschont wird und der Patienten nicht mit extra Kosten belastet wird. Auch eine Zeitersparnis bei der Behandlung ist Haller zufolge ein Grund für eine Reparatur, sollte sie ohne ästhetische Einbußen durchführbar sein.

Im Fall einer defekten Komposit-Füllung nennt Haller klare Indikationen. Eine Reparatur ist möglich

  • bei fehlenden beziehungsweise zu schwachen Approximalkontakten
  • bei einer Erweiterung einer Restauration um eine zusätzliche Appoximalfläche
  • bei Sekundärkaries oder Randdefekten an einer bereits restaurierten Approximalfläche
  • bei Randdefekten in gut zugänglichen Bereichen
  • bei Frakturen und Teilfrakturen
  • bei ästhetisch störenden Randverfärbungen
  • beim "Re-Surfacing" von Frontzahnrestaurationen
  • bei Sofortkorrekturen direkt nach der Füllungslegung wegen ungenügendem Approximalkontakt, falscher Farbe, schlechter Opazität (besonders bei Frontzahnfüllungen) und wenn Blasen oder Überschüsse bei der primären Füllungslegung aufgetreten sind.






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