Studie

Langschläfer haben höheres Parodontitis-Risiko

Langschläfer haben eine höhere Prävalenz, an Parodontitis zu erkranken. Das zeigt eine repräsentative italienische Stichprobe der Bevölkerung Südkoreas.

Das Ziel dieser Querschnittsstudie war es, zu bewerten, ob es im Jahr 2012 eine Assoziation zwischen Parodontitis und Schlafdauer in einer repräsentativen Stichprobe der südkoreanischen Bevölkerung gab.

Material und Methoden

Insgesamt wurden in der repräsentativen Studie 5.812 Probanden anhand ultivariater Parameter wie Alter, Geschlecht, Bildung, Rauchverhalten und Alkoholismus untersucht. Erfragt wurden auch  Kaffee-, Tee-, Schokolade- und Rotweinkonsum. Eine Parodontitis wurde mithilfe des Community Periodontal Index (CPI) 4 gemessen.

Ergebnisse

Im Vergleich zur Gruppe der Probanden, die weniger als fünf Stunden pro Tag schläft, lagen die korrigierten Odds Ratios für das Parodontitis-Risiko gegenüber den Probanden, die  sechs, sieben, acht oder gar neun Stunden pro Tag schliefen, bei 2,46 (sechs Stunden),  2,66 (sieben Stunden), 2,29 (acht Stunden))  und bei den Langschläfern (neun Stunden) bei 4,27. Alle Odds Ratios zeigten eine deutliche Signifikanz.

Dieser Zusammenhang zeigte sich besonders ausgeprägt bei Probanden im mittleren Alter, bei Frauen, bei Nichtrauchern, sowie bei Personen mit geringerem Bildungsniveau. Ebenso bei Personen mit erhöhtem Kadmium- sowie einem zu geringen Blei-Wert im Blut.

Schlussfolgerungen

Die Untersuchung konnte eine bislang nicht bekannte, direkte und unabhängige Abhängigkeit zwischen Schlafdauer und der Prävalenz von Parodontitis zeigen. Allerdings muss noch weiter untersucht werden, wie die Faktoren, die die Schlafdauer bestimmen, diese Abhängigkeit beeinflussen. Auch wenn eigentlich erwartet wurde, dass eine ausreichende Schlafdauer dem Parodontitis-Risiko entgegensteht, konnte diese Untersuchung das Gegenteil beweisen.<i/>

Romandini M, Gioco G, Perfetti G, Deli G, Staderini E, Laforì A "The association between periodontitis and sleep duration", J Clin Periodontol. 2017 May;44(5):490-501.

 

PMID:28211083DOI:10.1111/jcpe.12713

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